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Fußballvereine helfen Flüchtlingen

Eine starke Idee hatte der TuS Kirschweiler. Armin Emmerich, der Vorsitzende, hatte mitbekommen, dass in der Flüchtlings-Erstaufnahmeeinrichtung in Birkenfeld Winterbekleidung fehlt. „Vor allem junge männliche Erwachsene sind betroffen“, erzählt Emmerich. Also genau das Alter, in dem die Fußballer in den Vereinen sind.


Und schon war beim TuS der Gedanke geboren, dass aus dem Klubbestand und von den Spielern Trainingsjacken, Hosen, Mützen und anderen Bekleidungsstücke gesammelt und nach Birkenfeld geschickt werden könnten. Die Idee ist ebenso simpel wie klasse, und so überlegte sich Emmerich, dass man das Ganze auch auf alle Vereine im Kreis Birkenfeld ausweiten könnte. „Es wäre schön, wenn alle Klubs im Kreis bei so einer Sammelaktion mitmachen würden, wenn alle ihre Bestände durchforsten, alle ihre Spieler und Sportartikelverkäufer mit ins Boot nehmen würden“, sagt Emmerich, um gleich zu erklären, wie er sich eine konzertierte Sammelaktion zu Gunsten der Flüchtlinge vorstellt: „Es müsste in allen Klubs einen Verantwortlichen geben, bei dem die Kleiderspenden abgegeben werden können. Wir vom TuS Kirschweiler würden die Manpower und die Fahrzeuge stellen, um die Bekleidung abzuholen und nach Birkenfeld zu fahren.“ Dem TuS ist es also wichtig, dass es eine Aktion möglichst aller Fußballvereine des Kreises Birkenfeld ist. Dringend benötigt werden Kleidergrößen „S“, „M“ und „L“, aber auch Sporttaschen sind äußerst willkommen. In einem zweiten Schritt erhofft sich Emmerich Patenschaften für die Flüchtlinge. „Die Jungs hocken den ganzen Tag in der Einrichtung. Es wäre wichtig und schön, wenn der eine oder andere Klub bereit wäre, drei oder vier Flüchtlinge in Birkenfeld abzuholen, am Vereinstraining teilnehmen zu lassen und sie dann wieder nach Birkenfeld zu fahren.“


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Weitere Informationen: www.swfv-birkenfeld.de

und www.tus-kirschweiler.de.

Ansprechpartner beim TuS Kirschweiler: Armin Emmerich, aemmerich@freenet.de, Wolfgang Becker, WolfgangBecker1@gmx.net und Bernd Brenner, bbre@gmx.de

 

Quelle: Nahe Zeitung vom Montag, 28. Dezember 2015, Seite 13