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Wormatia-MetropolregionCup 2017

Die zehnte Auflage des B-Junioren-Turniers der Metropolregion hat zwei würdige Gewinner gefunden. Mit den Juniorinnen der TSG 1899 Hoffenheim und den Junioren des SV Sandhausen setzten sich zwei Favoriten durch.

 

Nach einer spannenden Vorrunde am Samstag, bei dem Titelverteidiger Phönix Schifferstadt knapp das Weiterkommen verpasste, sorgten die vier Qualifikanten im Finalturnier erneut für Aufsehen. Drei der vier Teams, die am Samstag ihre Gruppe gewonnen hatten, schafften den Einzug in die Ko-Spiele. Das bedeutete im Umkehrschluss für drei der vier gesetzten Favoriten eine verfrühte Heimreise. Zwar nicht ganz so weit, dafür aber doppelt bitter war diese für Gastgeber Worms, die gegen die späteren Finalteilnehmer Sandhausen und Sandhofen das Nachsehen hatten.

 

„Wir haben erneut gesehen, wie nah alle Teams beieinander sind. Mit einer überzeugenden Finalleistung hat sich Sandhausen den Turniersieg aber allemal verdient“, resümierte Dietmar Pfähler von Anpfiff ins Leben. Ein sattes 5:0 stand am Ende für den Zweitliga-Nachwuchs zu Buche, nachdem das Gruppenspiel gegen Sandhofen noch 1:1-Unentschieden ausgegangen war. Zuvor war im Halbfinale bereits der Ludwigshafener SC, der im Spiel um Platz 3 Offenbach schlug, ausgeschaltet worden. Während der LSC gleich beide besten Torschützen des Turniers stellte, Jan-Philipp Schünke und Marvin Folz trafen beide sechsfach, spielte der zum besten Akteur gewählte Nick Wehrle im schwarz-weißen Dress des SVS.

 

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SWFV-Vizepräsident (2. v. r. hinten) gratuliert den B-Juniorinnen der TSG 1899 Hoffenheim zum Sieg im Wormatia Cup. Bildquelle: Karin Flesner


Bei den Juniorinnen zeigte sich hingegen schnell, dass es nur ein Finale geben konnte. 1899 Hoffenheim und der JFV Ganerb 2012 spazierten gleichermaßen mühelos durch die Gruppenphase. Beide gewannen alle vier Spiele, Ganerb sorgte zudem mit dem überragenden Torverhältnis von 19:0 für staunende Gesichter. Auch in den Halbfinals wurde es deutlich, Hoffenheim räumte Waghäusel mit 4:0 aus dem Weg, der JFV gewann 4:1 gegen den Karlsruher SC. Umso spannender wurde es dann allerdings im Finale, in dem ein Neunmeterschießen für die Entscheidung sorgen musste. 3:2 hieß es am Ende für die TSG. Nach durchweg starken Leistungen sollten sich aber auch die unglücklicheren Zweitplatzierten aus Ganerb nicht allzu sehr grämen. Vor allem für Gina Reichling bestand Grund zur Freude, sie traf mit acht Toren mehr als jede andere. Zur besten Spielerin gewählt wurde Mayalu-Ann Rausch vom TSG.

 

Uwe Franz von der Stadtverwaltung Worms stellte dem Turnier derweil Bestnoten aus: „Der Umzug in die renovierte Kerschensteiner Schulsporthalle hat sich absolut gelohnt, die Atmosphäre war fantastisch!“ Darüber hinaus könne man sich bei Sven Jenner vom ortsansässigen Hauptsponsor EWR bedanken, die solch ein hochklassigen Hallenturnier mit ihrem Sponsoring überhaupt erst ermöglichen.

 

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