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Fußballerinnen machen Hilfe für Leukämiekranke möglich

Auf dem Fußballfeld sind sie Konkurrenten, im Kampf gegen Leukämie waren sich die Fußballerinnen der 12 Teams, die beim Hallenturnier des FC Brücken teilgenommen haben, einig: „Klar lassen wir uns als potenzielle Lebensretter bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren.“


Und so konnte die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands mehr als 50 neue Spender in die Datei aufnehmen. Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende der Stiftung, ist begeistert: „Eine tolle Aktion. Danke!“


Neben den Frauen vom FC Brücken waren Teams aus Rüdesheim, Züsch, Niederhambach, Weierbach, Odernheim, Nußbaum, St.Wendel, Langenbach, Winterbach und Hofeld nach Birkenfeld zum Hallenturnier gereist. Aus allen Teams kamen Spielerinnen an den Info-Stand der Stiftung, um sich als Stammzellspender registrieren zu lassen.

Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Manchmal ist es ein Freund, ein Kollege oder die Mutter einer Bekannten. Wenn Chemotherapie und/oder Bestrahlung nicht helfen, dann ist eine Stammzelltransplantation oft die letzte Chance. Das funktioniert aber nur, wenn sich ein genetisch passender Spender in der weltweit vernetzten Stammzellspenderdatei findet. So erhöht sich mit jedem neuen Spender die Chance, dass einem an Blutkrebs erkrankten Menschen, das Leben gerettet werden kann.

 

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Pascal Hermann (links), Rainer Schell (Vorstandsmitglied der Stefan-Morsch-Stiftung, rechts) und Jaqueline Geiß (Spielerin des FC Brücken, 2.v.r) freuen sich über die Spende der beiden Schiedsrichter  Andreas Röhrig von der PSG Idar-Oberstein und Dennis Lachance vom FC Berglangenbach (2.u.3.v.l)

 

Auch durch Geldspenden wurde beim Turnier die gemeinnützige Stiftung unterstützt. 100 Euro haben die Spielerinnen des FC Brücken gespendet und die beiden Schiedsrichter des Turnieres – Andreas Röhrig von der PSG Idar-Oberstein und Dennis Lachance vom FC Berglangenbach - spendeten das Geld, das sie eigentlich für diesen Tag bekommen sollten. Die Stefan-Morsch-Stiftung sagt: „Danke – für die Initiative zur Typisierungsaktion des FC Brücken, den Spielerinnen und Zuschauern, die sich typisieren ließen und den Geldspendern, die ebenfalls dazu beitragen, dass wir Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke leisten können.“

 

Die nächste Typisierungs-Gelegenheit


Die nächste Gelegenheit sich als Stammzellspender im Kreis Birkenfeld registrieren zu lassen ist am Donnerstag, 19. Januar, 17.30 bis 20.30 Uhr, in der Hessensteinhalle in Weierbach. Dort kooperiert die Stefan-Morsch-Stiftung mit dem Blutspendedienst West. Unter dem Motto: „Blutspender helfen Leukämiepatienten“ werden nicht nur neue Stammzellspender gesucht, sondern auch Menschen, die Blut spenden. Denn Krebspatienten – insbesondere Leukämiekranke – sind in kritischen Behandlungsphasen auf Blutspenden angewiesen. Diese Blutkonserven helfen auch über die Wartezeit hinweg, die es dauert, um beispielsweise einen passenden Stammzellspender zu finden, wenn eine Transplantation erforderlich ist.