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Vier Studenten und zwei „BFD-ler“ verstärken SWFV-Team

Die Aus- und Fortbildung gehört beim Südwestdeutschen Fußballverband zum Tagesgeschäft. Trainer, Funktionäre – egal ob aus Vereinen oder des Verbandes – und Schiedsrichter: In Edenkoben stehen Lehrgänge quasi rund um die Uhr auf dem Programm. Doch damit nicht genug: Der SWFV bildet auch aus und bietet damit jungen Menschen aus der Region eine Perspektive. Derzeit absolvieren vier Personen ein Duales Studium, und zwei Jungs absolvieren den Bundesfreiwilligendienst beim SWFV.

 

„Wir haben mit dem Dualen Studium sehr gute Erfahrungen gemacht“, erklärt Michael Monath, der SWFV-Geschäftsführer, und ergänzt: „Die Studenten sind meist sport- und fußballaffine Menschen, die sehr motiviert an die Sache herangehen.“ Beim SWFV erhalten die Studenten einen festen Arbeitsbereich zugeteilt, um den sie sich gezielt kümmern. So ist Marcel Messerig beispielsweise für die Betreuung des DFB-Mobils verantwortlich, Julian Herrmann betreut den Wettbewerb „Fair ist mehr“. „Dank der Studenten ist derzeit jeder Schreibtisch in der Geschäftsstelle besetzt“, sagt Monath.

 

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Verstärkung für das SWFV-Team in Edenkoben (v.l.): Oliver Eckel, Maximilian Barthel, Jessica Glaser, Marcel Messerig und Stefan Feininger.

 

Der SWFV arbeitet mit zwei Universitäten zusammen. Über IBA in Heidelberg ist Jessica Glaser, von Hause aus übrigens Handballerin, zum SWFV gekommen. Die Sportmanagement-Studentin hat zwei Theorietage in Heidelberg und steht dem SWFV drei Tage pro Woche in Edenkoben zur Verfügung. Das männliche Trio ist an der Dualen Hochschule Saarbrücken/Stuttgart im Fach Sport-Ökonomie eingetragen. Dabei liegt auch ein Schwerpunkt auf Trainingslehre und Praxisarbeit. Bei ihnen ist die Präsenzzeit an der Hochschule geringer und auf Blöcke verteilt. Normalerweise würden sie deshalb fünf Tage die Woche beim SWFV arbeiten können. Die SWFV-Geschäftsführung hat sich aber entschieden, ihnen einen Studientag pro Woche zu gewähren, an dem sie klassischen Studienverpflichtungen nachgehen können. Entweder drei oder dreieinhalb Jahre dauert das Studium, das mit einem Masterabschluss beendet wird. Florian Simon war im vergangenen Sommer der erste Absolvent, er strebt derzeit ein aufbauendes Studium in den USA an.

 

Die Teilnehmer am Programm des Bundesfreiwilligendienstes sind dagegen nur ein Jahr in Edenkoben und stärker an die Sportschule angebunden als die Studenten. Zudem erhalten sie die Möglichkeiten, Lizenzen zu erwerben in ihrer Zeit beim SWFV.

 

Personalstand unverändert

 

Mit den Auszubildenden kann der SWFV auch den gestiegenen Anforderungen gerecht werden - Stichwort Masterplan des DFB. „Es gibt andere Verbände, die in den letzten Jahren bis zu sieben neue Stellen geschaffen haben. Unser Personalstand ist dagegen unverändert, obwohl rund 20 neue Sachthemen hinzugekommen sind“, berichtet der Geschäftsführer. Monath hält die Ausbildung auch aus Sicht der Rückkoppelung für wichtig: „Die Auszubildenden erhalten bei uns die Möglichkeit, Verbandarbeit aus einem anderen Blickwinkel, quasi von der anderen Seite, kennenzulernen. Anschließend sind sie dann Multiplikatoren, die in ihren Vereinen für die Verbandsarbeit sensibilisieren können.“

 

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Spielt selbst Fußball und interessiert sich für die Zusammenarbeit von Verband und Verein: Student Julian Herrmann.

 

Duales Studium und Bundesfreiwilligendienst

 

Marcel Messerig (Student):

„Ich bin zurzeit im Bereich „Qualifizierung“ tätig und kümmere mich um die Kurzschulungen sowie die Koordination der DFB-Mobil-Einsätze. Ich hatte mich beim SWFV beworben, da ich seit meinem 5. Lebensjahr selbst Fußball spiele und beim Verband einen Einblick in alle Facetten dieses Sports erhalten kann. Besonders gefällt mir die tägliche Arbeit mit dem Fußball und dadurch die Nähe zum Sport.“

 

Jessica Glaser (Studentin):

„Mein Studium hat am 1. Oktober 2016 begonnen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da ich im Sommer bereits ein dreimonatiges Praktikum absolvierte und somit die Kolleginnen und Kollegen sowie die Aufgaben des SWFV kennenlernen konnte. Im Moment bin ich in der EDV-Abteilung und dem Verbandsgericht eingesetzt. Ich hatte mich beim SWFV beworben, weil ich schon immer sportbegeistert bin und was gibt es Schöneres, als sein Hobby zum Beruf zu machen? Was mir am SWFV besonders gefällt, sind die netten und aufgeschlossenen Mitarbeiter. Es dreht sich alles um den Sport, man erlebt interessante Veranstaltungen/ Events und mit etwas Glück lernt man noch prominente Spieler und Funktionäre kennen.“

 

Julian Herrmann (Student):

„Derzeit bin ich zuständig für die Erstellung der Amtlichen Bekanntmachungen. Außerdem umfasst mein Aufgabengebiet den Themenbereich  „Gesellschaftlichen Verantwortung“, darunter auch die Aktion „Fair ist mehr“. Ich hatte mich beim SWFV beworben, weil ich selbst sehr fußballinteressiert bin und mich die Zusammenarbeit zwischen Verband und Vereine interessierte. Die Arbeit beim SWFV ist sehr vielfältig und abwechslungsreich.“

 

Stefan Feininger (Student):

„ Mein Arbeitsbereich ist im Moment die Buchhaltung der Geschäftsstelle. Das duale Studium beim SWFV ist für mich die ideale Möglichkeit, mein Hobby mit dem Beruf zu verbinden. Mir gefällt das gute Arbeitsklima sowie die Flexibilität der Arbeitszeiten, welche mir weiterhin ermöglicht, als Jugendtrainer aktiv zu sein.“

 

Maximilian Barthel (BFD):

„Mein Aufgabengebiet ist einmal das Schiedsrichterwesen beim SWFV und gemeinsam mit Marcel Messerig die Koordination des DFB-Mobils. Ich möchte später einmal im Sport arbeiten und denke, dass die Zeit beim SWFV mir hierfür eine sehr große Hilfe ist. Zudem kann ich hier meine Hobbys mit dem Beruf verbinden. Sehr schön sind das Arbeitsklima und die super Arbeitskollegen. Das Team ist eine tolle Einheit, genau wie in einer Fußballmannschaft. Die abwechslungsreiche Arbeit hier sorgt zusätzlich für Motivation.

 

Oliver Eckel (BFD):

„Im Moment bin ich an der Rezeption, Empfang und Bistro der Sportschule eingesetzt. Ich hatte mich beim SWFV beworben, weil ich seit meinem 4. Lebensjahr Fußball spiele. Und sein Hobby mit seinem Beruf zu verbinden ist mitunter das Beste was einem passieren kann. Sehr gut gefällt mir das familiäre Verhältnis zwischen den Mitarbeitern. Es ist ein ziemlich guter Zusammenhalt im „Team“.

 

Quelle: SÜDWEST FUSSBALL, 4/2016, von Olaf Paare und Oliver Herrmann

 

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