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Landespräventionspreis für Projekt des SWFV

Innenminister Roger Lewentz hat drei herausragende Projekte und Initiativen mit dem Landespräventionspreis 2016 gewürdigt. „Jedes Jahr zeigen uns die vielfältigen Bewerbungen, dass Prävention einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft hat. Auch in diesem Jahr haben sich zahlreiche Menschen in höchstem Maße und auf unterschiedlichste Art und Weise dafür eingesetzt, dass ein friedliches Zusammenleben ermöglicht werden kann – und das vor allem durch Kommunikation und Aufklärung“, hob Lewentz bei der Verleihung in Mainz hervor.


Dabei wurde neben der IGS Ludwigshafen-Gartenstadt und der Stadt Ingelheim auch ein Projekt des Südwestdeutschen Fußballverbandes ausgezeichnet: „Anstoß für ein neues Leben: Schiedsrichterlehrgang für Strafgefangene“


Seit 2015 können Strafgefangene der JVA Frankenthal an einem sechswöchigen Schiedsrichterlehrgang teilnehmen. Sechs Absolventen konnten ihre erworbenen Kompetenzen im Umkreis Ludwigshafen/Frankenthal bereits erfolgreich in der Praxis einsetzen. Einer der ausgebildeten Schiedsrichter wurde bereits bei mehr als 70 Spielen eingesetzt und kann nun nach einer zusätzlichen   theoretischen und konditionellen Leistungsprüfung im Kreis auch als Schiedsrichter und Schiedsrichterassistent bei Spielen der Bezirksliga eingesetzt werden.

Mit dem Landespräventionspreis hat der Landespräventionsrat 2012 eine Plattform geschaffen, die nicht nur kreative Lösungen für ein friedlicheres Zusammenleben auszeichnet, sondern durch die Vorstellung erfolgreicher Präventionsprojekte zum Nachahmen animiert. „Abgucken ist in der Prävention nicht nur erlaubt, sondern durchaus erwünscht. Neue Initiativen bereichern die Präventionsarbeit und verdichten das Netzwerk. Kriminalprävention kann nicht Aufgabe eines Einzelnen sein, und in Rheinland-Pfalz ist sie das auch nicht“, so Lewentz.


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Innenminister Roger Lewenz (rechts) bei der Auszeichnung des SWFV-Projekts „Anstoß für ein neues Leben: Schiedsrichterlehrgang für Strafgefangene“.


Der Landespräventionspreis wird jährlich vom Landespräventionsrat vergeben und ist mit einem Preisgeld von 5000 Euro dotiert, das für die Fortführung des eingereichten oder für die Entwicklung eines neuen kriminalpräventiven Projektes zweckgebunden verwendet werden muss. „Besonders über die Einsendungen von Projekten aus den Gremien der kommunalen Kriminalprävention haben wir uns seitens der Jury sehr gefreut. Die Arbeit der kommunalen Kriminalpräventionsräte ist sehr wichtig, denn sie agieren als Bindeglied zwischen den verschiedenen Interessensgruppen in den Kommunen sowie der Verwaltung und der Polizei“, sagte Wolfgang van Vliet, der Vorsitzende des Landespräventionsrates.