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1. FCK ist IKK-A-Junioren-Verbandspokalsieger

Quelle: DIE RHEINPFALZ, 13.04.2017, von Sebastian Funda

 

Im Finalklassiker des A-Junioren-Verbandspokals sicherte sich der 1. FC Kaiserslautern mit einem dominanten Auftritt einen verdienten 4:2 (2:1)-Sieg gegen den FSV Mainz 05 und verteidigte den Pokal. Dabei war die Partie anfangs auf den Kopf gestellt, jedoch kämpfte die Elf von Gunther Metz unermüdlich weiter und belohnte sich am Ende.


Ereignisreiche erste 45 Minuten bot das Pokalfinale um den IKK-Verbandspokal. Das Ergebnis entsprach jedoch lange Zeit nicht dem Spielverlauf. Von der ersten Minute an gaben die Lauterer die Marschrichtung vor und erspielten sich in der Anfangsviertelstunde gute Torchancen. Nach einem Zweikampf mit Ilker Yüksel blieb Ünal Altintas verletzt liegen (15.). Während der FCK-Verteidiger an der Seitenlinie behandelt wurde, schlugen die Mainzer überraschend zu: Makana Baku nutzte mit einem Solo die Lücke in der Defensive der Lauterer und schoss zum 1:0 für die „Nullfünfer“ ein (15.). Der FCK erhöhte nun die Schlagzahl und erspielte sich bereits im Gegenzug gute Torchancen (18., 19.), doch scheiterte die Elf von Gunther Metz beim Abschluss. Mit jeder Minute kamen die Jungs in Rot aber dem Treffer näher, bis Torben Müsel nur noch der Pfosten nach einem schönen Spielzug über Nicklas Shipnoski und Lars Oeßwein im Weg stand (38.). Nur wenige Sekunden später lag der Ball dann aber im Mainzer Tor: David Tomic setzte sich mit großem Willen gegen Niklas Kölle im Strafraum durch und traf zum 1:1-Ausgleich.

Fast mit dem Pausenpfiff passte Shipnoski dann das Ergebnis nach einem weiten Freistoß von der Mittellinie dem Spielverlauf an. „Es war von unserer Seite ein richtig gutes Spiel – auch wenn wir dumm in Rückstand geraten“, war FCK-Coach Gunther Metz voll und ganz mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden.


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Auch in der zweiten Halbzeit ließ der FCK nicht locker, war nun aber vor dem Tor eiskalt. Mit zwei sehenswerten Toren innerhalb von drei Minuten (57., 59.) schraubte der Mann des Spiels, Torben Müsel, trotz starker Aktionen des Mainzer Schlussmanns Finn Dahmen das Ergebnis auf 4:1 hoch. Dahmen belegte bis zum Abpfiff noch mehrere Flugstunden, doch konnte auch der verwandelte Foulelfmeter von Jannik Mause (64.) zum 2:4 den Sieg des 1. FC Kaiserslautern nicht mehr gefährden.

Metz: „Die Jungs wollten dieses Spiel heute unbedingt gewinnen. Deshalb ist es so ein gutes Duell geworden. Wir waren heute einfach den Tick besser.“ Somit treten die Roten Teufel nächste Saison wieder im DFB-Junioren-Vereinspokal an.