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Sport und Politik laden zu Praxistag „Inklusion im Sport“ ein

SWFV, Sportbünde und Steuerungskreis des Landes organisieren Netzwerktreffen in Kaiserslautern


Mit einem besonderen Thema des menschlichen Zusammenlebens beschäftigt sich der Südwestdeutsche Fußball-Verband (SWFV) und der Steuerungsgruppe Inklusion des Landes Rheinland-Pfalz am Samstag, 21. Oktober von 10 bis 16.30 Uhr auf dem Gelände der Technischen Universität in Kaiserslautern. Unterstützt durch die drei Sportbünde Pfalz, Rheinhessen und Rheinland laden die Organisatoren zu einem Praxistag „Inklusion im Sport“ ein. Die Moderation übernimmt der bekannte ZDF-Moderator Norbert König, eröffnen wird unter anderem der Vizepräsident des SWFV, Jürgen Veth. Neben einer Podiumsdiskussion mit dem Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen in RLP, Matthias Rösch, bietet das Forum neun Workshops sowie eine Erlebnisreportage des Bundesliga-Blindenreporters Thomas Dauth. Die Veranstaltung wird mit acht Lerneinheiten zur Verlängerung der Trainerlizenzen angerechnet.


Inklusions-Flyer

Der Flyer zum Paxistag "Inklusion im Sport". Einfach auf das Bild klicken.



Die Ausrichter nähern sich dem Thema zunächst mit einem Interview von Veth und Rösch, die aus verschiedenen Perspektiven ihre Motivation offen legen, warum sich der Sport im Allgemeinen und der Fußball im Besonderen der Inklusion verschrieben haben. Im Anschluss werden die Teilnehmer erleben, wie es ist und welche Möglichkeiten es gibt, einem Sportereignis beizuwohnen, ohne es sehen zu können. Dauth, Blindenreporter des 1. FSV Mainz 05 und Mitglied im Arbeiskreis der Deutschen Fußball-Liga für Blindenreportagen, bietet dazu eine Erlebnisreportage für alle.

 

„Mit dem Arbeitskreis Inklusion in unserem Fußball-Verband haben wir gemeinsam mit der Steuerungsgruppe überlegt, wie wir Inklusion in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext einbinden und ein motiviertes Netzwerk im Sport aktivieren können“, so Veth. Die Idee, ein Netzwerktreffen zu organisieren und alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, war geboren. „Danach haben wir schnell gesehen, dass es in allen Bereichen engagierte Partner gibt, die das befeuern.“ Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten ebenso wie die Träger der Förderschulen und die Lebenshilfe oder die Sportbünde mit ihren Mitarbeitern. Viele machen mit und unterstützen das Vorhaben. Bevor es aber an die konkrete Umsetzung geht, gilt es, einen Ideen- und Statusabgleich zu formulieren.

 

Zu den Mitmachangeboten gehören entsprechend breit gefächerte Workshopthemen. Zum Angebot zählen unter anderem „Vital begegnen“ des Mombacher Turnvereins über „Inklusive Netzwerkprojekte gestalten“ der DJK Kruft/TV Kruft bis hin zu „Inklusion im Fußball auf Vereinsebene“ des SV Spesbach oder „Förderungen“ der Sportbünde.  Darüber hinaus präsentieren sich Institutionen aus dem Netzwerk an verschiedenen Messeständen.


Edenkoben, 09.10.2017