Fair Play am Spielfeldrand

„Gemeinsam bewegen!“ - Unter diesem Motto stehen seit dem Verbandstag die Projekte und Aktionen des Südwestdeutschen Fußballverbands. So möchte der SWFV gemeinsam mit seinen Vereinen explizit auch Zuschauer*innen zu mehr Fair Play am Spielfeldrand bewegen!

 

Altersklassen übergreifend sorgen Fans und Zuschauer*innen für eine tolle Atmosphäre am Spielfeldrand. Diese gilt es zu schützen und zu fördern. Leider kommt es aber auch zu überzogenen emotionalen Äußerungen oder Handlungen von Zuschauer*innen und Fans gegenüber der gegnerischen Mannschaft Schiedsrichter*innen und anderen Zuschauer*innen, welche das eigentliche Fußballspiel oftmals stark beeinflussen.

 

Insbesondere junge Sportler*innen, Zuschauer*innen und auch Schiedsrichter*innen können schnell mit solchen Verhaltensweisen am Spielfeldrand überfordert sein.

 

Unter dem Motto „Fair Play am Spielfeldrand“ startet der SWFV eine Kampagne für die Saison 2021/22 über alle Spiel- und Altersklassen hinweg. Ziel ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass auch die Reaktionen am Spielfeldrand einen enormen Einfluss auf unser geliebtes Fußballspiel auf dem Platz haben. Da es keine „Spielregeln“ für Zuschauer*innen gibt, möchten wir mit „Fair Play am Spielfeldrand“ die Fans und Zuschauer*innen auffordern, sich ebenfalls an „Spielregeln“ zu halten und stets fair zu handeln.

 

Wir hoffen auf Unterstützung durch die Fußballkreise, Vereine, Zuschauer*innen und bedanken uns im Voraus für Ihre Unterstützung.

 

6 einfache „Spielregeln für die Zuschauer*innen“

  • Positive Äußerungen: Jede/r Spieler*in gibt sich enorm viel Mühe ein gutes Spiel zu machen. Feuern Sie jede/n Spieler*in positiv an, das hilft mehr als negative Äußerungen.
  • Zusammenhalt und Teamgeist: Fußball ist ein Mannschaftssport und gemeinsam treten wir als Team auf. Zusammenhalt und Teamgeist stehen im Vordergrund, auch neben dem Platz.
  • Ohne Schiedsrichter geht es nicht: Auch die Schiedsrichter*innen sind ein wichtiger Bestandteil des Spiels und versuchen – wie alle Spieler*innen – ihr Bestes zu geben. Seien Sie stets fair zu ihnen – auch als Vorbild für die Spieler*innen Ihres Vereins.
  • Spaß am Fußball: In erster Linie geht es im Amateurfußball um die Bewegung und den Spaß am Fußball. Bitte setzen Sie insbesondere die Kinder nicht unter Druck, um Stress-Situationen zu vermeiden.
  • Die Betreuung der Mannschaft obliegt dem/der Trainer/in: Der/Die Trainer/in hat das große Ganze im Blick und möchte jeder/jedem Spieler/in Spielzeiten geben. Sie/Er kennt am besten die Stärken der einzelnen Spieler*innen und betreut die Mannschaft alleine am Spieltag.
  • Integration statt Ausgrenzung: Integration gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Fußballs und wird bei den Vereinen des Südwestdeutschen Fußballverbands bereits sehr groß geschrieben. Seien auch Sie ein Vorbild und zeigen Sie das integrative Engagement Ihres Vereins auch am Spielfeldrand.