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Lothar Renz mit Sport-Obelisken ausgezeichnet

04.01.2022Ehrenamt

Mit dem Sport-Obelisken werden in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 1997 sowohl herausragende Leistungen von Sportlerinnen und Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben. Der Sport-Obelisk wird pro Jahr an lediglich fünf Preisträgerinnen und Preisträger vergeben.
Seit Herbst befindet sich nun auch Lothar Renz - bis zum Sommer 2021 noch Kreisvorsitzender des Kreises Alzey-Worms - in dem illustren Kreis der Ausgezeichneten. Er erhielt im Rahmen einer Feierstunde in der Landeshauptstadt Mainz vom rheinland-pfälzischen Minister des Innern und für Sport Roger Lewentz den Sport-Obelisken 2020. Pandemiebedingt musste die Verleihung in das Jahr 2021 verschoben werden.
Lothar Renz engagiert sich bereits seit mehr als 50 Jahren in seinem Heimatverein und auf Verbandsebene für den Fußball. Seit Sommer 1964 ist er Mitglied im TSV Gundheim. Als Beisitzer unterstützte er einige Jahre den TSV-Vorstand. Während seiner Zeit als langjähriger Kinder- und Jugendtrainer leistete er Großartiges für den TSV. Von 1999 bis 2002 war er Trainer der 1. Herrenmannschaft und trainierte von 2007 bis 2010 sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft. Mit der Doppel-Meisterschaft in der Saison 2007/2008 (Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksklasse und Aufstieg der 2. Mannschaft in die Kreisliga) konnte er einen bemerkenswerten Erfolg als Trainer verzeichnen. Von 2008 bis 2012 war er Mitglied im Vorstand des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV). Von 2010 bis 2021 war er Kreisvorsitzender Alzey-Worms im SWFV. Seit 2012 ist er Mitglied im SWFV Präsidium. Seit 2014 ist er als Vertreter des SWFV im Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen aktiv. Seit 2021 ist er Vorsitzender des Verbandsspielausschusses im SWFV
Für das Jahr 2021 wurde mit Jürgen Schäfer ein weiteres Präsidiumsmitglied mit der höchsten Auszeichnung für Sportfunktionäre in Rheinland-Pfalz geehrt.
 

04. Jan. 2022
Ehrenamt
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Lothar Renz mit Sport-Obelisken ausgezeichnet

04.01.2022Ehrenamt

Mit dem Sport-Obelisken werden in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 1997 sowohl herausragende Leistungen von Sportlerinnen und Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben. Der Sport-Obelisk wird pro Jahr an lediglich fünf Preisträgerinnen und Preisträger vergeben.
Seit Herbst befindet sich nun auch Lothar Renz - bis zum Sommer 2021 noch Kreisvorsitzender des Kreises Alzey-Worms - in dem illustren Kreis der Ausgezeichneten. Er erhielt im Rahmen einer Feierstunde in der Landeshauptstadt Mainz vom rheinland-pfälzischen Minister des Innern und für Sport Roger Lewentz den Sport-Obelisken 2020. Pandemiebedingt musste die Verleihung in das Jahr 2021 verschoben werden.
Lothar Renz engagiert sich bereits seit mehr als 50 Jahren in seinem Heimatverein und auf Verbandsebene für den Fußball. Seit Sommer 1964 ist er Mitglied im TSV Gundheim. Als Beisitzer unterstützte er einige Jahre den TSV-Vorstand. Während seiner Zeit als langjähriger Kinder- und Jugendtrainer leistete er Großartiges für den TSV. Von 1999 bis 2002 war er Trainer der 1. Herrenmannschaft und trainierte von 2007 bis 2010 sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft. Mit der Doppel-Meisterschaft in der Saison 2007/2008 (Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksklasse und Aufstieg der 2. Mannschaft in die Kreisliga) konnte er einen bemerkenswerten Erfolg als Trainer verzeichnen. Von 2008 bis 2012 war er Mitglied im Vorstand des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV). Von 2010 bis 2021 war er Kreisvorsitzender Alzey-Worms im SWFV. Seit 2012 ist er Mitglied im SWFV Präsidium. Seit 2014 ist er als Vertreter des SWFV im Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen aktiv. Seit 2021 ist er Vorsitzender des Verbandsspielausschusses im SWFV
Für das Jahr 2021 wurde mit Jürgen Schäfer ein weiteres Präsidiumsmitglied mit der höchsten Auszeichnung für Sportfunktionäre in Rheinland-Pfalz geehrt.
 

Mit dem Sport-Obelisken werden in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 1997 sowohl herausragende Leistungen von Sportlerinnen und Sportlern mit…
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Lothar Renz mit Sport-Obelisken ausgezeichnet

04. Jan. 2022Ehrenamt

Mit dem Sport-Obelisken werden in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 1997 sowohl herausragende Leistungen von Sportlerinnen und Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben. Der Sport-Obelisk wird pro Jahr an lediglich fünf Preisträgerinnen und Preisträger vergeben.
Seit Herbst befindet sich nun auch Lothar Renz - bis zum Sommer 2021 noch Kreisvorsitzender des Kreises Alzey-Worms - in dem illustren Kreis der Ausgezeichneten. Er erhielt im Rahmen einer Feierstunde in der Landeshauptstadt Mainz vom rheinland-pfälzischen Minister des Innern und für Sport Roger Lewentz den Sport-Obelisken 2020. Pandemiebedingt musste die Verleihung in das Jahr 2021 verschoben werden.
Lothar Renz engagiert sich bereits seit mehr als 50 Jahren in seinem Heimatverein und auf Verbandsebene für den Fußball. Seit Sommer 1964 ist er Mitglied im TSV Gundheim. Als Beisitzer unterstützte er einige Jahre den TSV-Vorstand. Während seiner Zeit als langjähriger Kinder- und Jugendtrainer leistete er Großartiges für den TSV. Von 1999 bis 2002 war er Trainer der 1. Herrenmannschaft und trainierte von 2007 bis 2010 sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft. Mit der Doppel-Meisterschaft in der Saison 2007/2008 (Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksklasse und Aufstieg der 2. Mannschaft in die Kreisliga) konnte er einen bemerkenswerten Erfolg als Trainer verzeichnen. Von 2008 bis 2012 war er Mitglied im Vorstand des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV). Von 2010 bis 2021 war er Kreisvorsitzender Alzey-Worms im SWFV. Seit 2012 ist er Mitglied im SWFV Präsidium. Seit 2014 ist er als Vertreter des SWFV im Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen aktiv. Seit 2021 ist er Vorsitzender des Verbandsspielausschusses im SWFV
Für das Jahr 2021 wurde mit Jürgen Schäfer ein weiteres Präsidiumsmitglied mit der höchsten Auszeichnung für Sportfunktionäre in Rheinland-Pfalz geehrt.
 

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Spielbetrieb im Regionalverband Südwest sowie in den Landesverbänden des FVR und des SWFV wird auch nach Einführung der 2G-Regel fortgesetzt.

03.12.2021Spielbetrieb

Im Vorfeld der Veröffentlichung der 29. Corona-Schutzverordnung des Landes Rheinland-Pfalz gehen sowohl der Fußballregionalverband Südwest, der Fußballverband Rheinland als auch der Südwestdeutsche Fußballverband davon aus, dass ab Samstag, 04. Dezember, nun auch beim Sport im Freien die 2G-Regel Anwendung finden wird. Das bedeutet, dass Personen ab 18 Jahren Fußball auch im Freien nur dann spielen können, wenn sie den 2G-Status nachweisen können, also geimpft oder genesen sind. Im Bereich des Kinder- und Jugendfußballs gehen die drei Verbände davon aus, dass weiterhin besondere Regelungen gelten, die diesem Altersbereich auch künftig die Ausübung von Wettkampf und Training im Breiten- und Freizeitsport ermöglichen. Die Kontrolle des Impfstatus ist im Senioren- als auch im Jugendbereich durch den gastgebenden bzw. veranstaltenden Verein durchzuführen.
Die Präsidien des Regionalverbandes Südwest, des Fußballverbandes Rheinland und des Südwestdeutschen Fußballverbandes haben sich nach eingehenden Beratungen mit den Vorsitzenden der spieltechnischen Ausschüsse kurzfristig mit den zu erwartenden Veränderungen in der 29. Corona-Verordnung beschäftigt und Folgendes für alle ihre Spielklassen beschlossen:
1. Der Spielbetrieb wird auch nach Einführung der sogenannten 2G-Regel fortgesetzt. Nach den Ankündigungen der politischen Entscheidungsträger ist zu erwarten, dass der 2G-Status künftig Voraussetzung zur Teilnahme am öffentlichen Leben und damit auch am Sport sein wird. Da eine grundlegende Veränderung der Rahmenbedingungen vorerst nicht zu erwarten ist, wäre eine kurzfristige Einstellung des Spielbetriebs wegen der Einführung der 2G-Regelung daher mit einer langfristigen Aussetzung des Spielbetriebs gleichzusetzen.
2. Auf Grund der zu erwartenden kurzfristigen Bekanntgabe der Verordnung können erhebliche Probleme bei der organisatorischen Umsetzung bei den überwiegend ehrenamtlich strukturierten Amateurvereinen auftreten. Daher können die Vereine für alle im Dezember 2021 angesetzten Spiele eine Verlegung per E-Postfach bzw. Verlegungsantrag im dfbnet bei dem jeweils zuständigen Staffelleiter beantragen. Das Einverständnis des jeweiligen Gegners ist in diesem besonderen Fall für eine Verlegung nicht notwendig. Das Spiel wird mit einem Termin im neuen Jahr durch den Staffelleiter angesetzt. Somit wird allen Fußballern, die zum aktuellen Zeitpunkt noch keinen vollständigen Impfschutz vorweisen können, die Gelegenheit gegeben, dies zeitnah nachzuholen und somit kein Spiel ihrer Mannschaft zu verpassen. Die Fußballverbände hoffen, auch auf diesem Weg die Impfkampagne des Landes Rheinland-Pfalz unterstützen zu können.
 

03. Dez. 2021
Spielbetrieb
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Spielbetrieb im Regionalverband Südwest sowie in den Landesverbänden des FVR und des SWFV wird auch nach Einführung der 2G-Regel fortgesetzt.

03.12.2021Spielbetrieb

Im Vorfeld der Veröffentlichung der 29. Corona-Schutzverordnung des Landes Rheinland-Pfalz gehen sowohl der Fußballregionalverband Südwest, der Fußballverband Rheinland als auch der Südwestdeutsche Fußballverband davon aus, dass ab Samstag, 04. Dezember, nun auch beim Sport im Freien die 2G-Regel Anwendung finden wird. Das bedeutet, dass Personen ab 18 Jahren Fußball auch im Freien nur dann spielen können, wenn sie den 2G-Status nachweisen können, also geimpft oder genesen sind. Im Bereich des Kinder- und Jugendfußballs gehen die drei Verbände davon aus, dass weiterhin besondere Regelungen gelten, die diesem Altersbereich auch künftig die Ausübung von Wettkampf und Training im Breiten- und Freizeitsport ermöglichen. Die Kontrolle des Impfstatus ist im Senioren- als auch im Jugendbereich durch den gastgebenden bzw. veranstaltenden Verein durchzuführen.
Die Präsidien des Regionalverbandes Südwest, des Fußballverbandes Rheinland und des Südwestdeutschen Fußballverbandes haben sich nach eingehenden Beratungen mit den Vorsitzenden der spieltechnischen Ausschüsse kurzfristig mit den zu erwartenden Veränderungen in der 29. Corona-Verordnung beschäftigt und Folgendes für alle ihre Spielklassen beschlossen:
1. Der Spielbetrieb wird auch nach Einführung der sogenannten 2G-Regel fortgesetzt. Nach den Ankündigungen der politischen Entscheidungsträger ist zu erwarten, dass der 2G-Status künftig Voraussetzung zur Teilnahme am öffentlichen Leben und damit auch am Sport sein wird. Da eine grundlegende Veränderung der Rahmenbedingungen vorerst nicht zu erwarten ist, wäre eine kurzfristige Einstellung des Spielbetriebs wegen der Einführung der 2G-Regelung daher mit einer langfristigen Aussetzung des Spielbetriebs gleichzusetzen.
2. Auf Grund der zu erwartenden kurzfristigen Bekanntgabe der Verordnung können erhebliche Probleme bei der organisatorischen Umsetzung bei den überwiegend ehrenamtlich strukturierten Amateurvereinen auftreten. Daher können die Vereine für alle im Dezember 2021 angesetzten Spiele eine Verlegung per E-Postfach bzw. Verlegungsantrag im dfbnet bei dem jeweils zuständigen Staffelleiter beantragen. Das Einverständnis des jeweiligen Gegners ist in diesem besonderen Fall für eine Verlegung nicht notwendig. Das Spiel wird mit einem Termin im neuen Jahr durch den Staffelleiter angesetzt. Somit wird allen Fußballern, die zum aktuellen Zeitpunkt noch keinen vollständigen Impfschutz vorweisen können, die Gelegenheit gegeben, dies zeitnah nachzuholen und somit kein Spiel ihrer Mannschaft zu verpassen. Die Fußballverbände hoffen, auch auf diesem Weg die Impfkampagne des Landes Rheinland-Pfalz unterstützen zu können.
 

Im Vorfeld der Veröffentlichung der 29. Corona-Schutzverordnung des Landes Rheinland-Pfalz gehen sowohl der Fußballregionalverband Südwest, der…
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Spielbetrieb im Regionalverband Südwest sowie in den Landesverbänden des FVR und des SWFV wird auch nach Einführung der 2G-Regel fortgesetzt.

03. Dez. 2021Spielbetrieb

Im Vorfeld der Veröffentlichung der 29. Corona-Schutzverordnung des Landes Rheinland-Pfalz gehen sowohl der Fußballregionalverband Südwest, der Fußballverband Rheinland als auch der Südwestdeutsche Fußballverband davon aus, dass ab Samstag, 04. Dezember, nun auch beim Sport im Freien die 2G-Regel Anwendung finden wird. Das bedeutet, dass Personen ab 18 Jahren Fußball auch im Freien nur dann spielen können, wenn sie den 2G-Status nachweisen können, also geimpft oder genesen sind. Im Bereich des Kinder- und Jugendfußballs gehen die drei Verbände davon aus, dass weiterhin besondere Regelungen gelten, die diesem Altersbereich auch künftig die Ausübung von Wettkampf und Training im Breiten- und Freizeitsport ermöglichen. Die Kontrolle des Impfstatus ist im Senioren- als auch im Jugendbereich durch den gastgebenden bzw. veranstaltenden Verein durchzuführen.
Die Präsidien des Regionalverbandes Südwest, des Fußballverbandes Rheinland und des Südwestdeutschen Fußballverbandes haben sich nach eingehenden Beratungen mit den Vorsitzenden der spieltechnischen Ausschüsse kurzfristig mit den zu erwartenden Veränderungen in der 29. Corona-Verordnung beschäftigt und Folgendes für alle ihre Spielklassen beschlossen:
1. Der Spielbetrieb wird auch nach Einführung der sogenannten 2G-Regel fortgesetzt. Nach den Ankündigungen der politischen Entscheidungsträger ist zu erwarten, dass der 2G-Status künftig Voraussetzung zur Teilnahme am öffentlichen Leben und damit auch am Sport sein wird. Da eine grundlegende Veränderung der Rahmenbedingungen vorerst nicht zu erwarten ist, wäre eine kurzfristige Einstellung des Spielbetriebs wegen der Einführung der 2G-Regelung daher mit einer langfristigen Aussetzung des Spielbetriebs gleichzusetzen.
2. Auf Grund der zu erwartenden kurzfristigen Bekanntgabe der Verordnung können erhebliche Probleme bei der organisatorischen Umsetzung bei den überwiegend ehrenamtlich strukturierten Amateurvereinen auftreten. Daher können die Vereine für alle im Dezember 2021 angesetzten Spiele eine Verlegung per E-Postfach bzw. Verlegungsantrag im dfbnet bei dem jeweils zuständigen Staffelleiter beantragen. Das Einverständnis des jeweiligen Gegners ist in diesem besonderen Fall für eine Verlegung nicht notwendig. Das Spiel wird mit einem Termin im neuen Jahr durch den Staffelleiter angesetzt. Somit wird allen Fußballern, die zum aktuellen Zeitpunkt noch keinen vollständigen Impfschutz vorweisen können, die Gelegenheit gegeben, dies zeitnah nachzuholen und somit kein Spiel ihrer Mannschaft zu verpassen. Die Fußballverbände hoffen, auch auf diesem Weg die Impfkampagne des Landes Rheinland-Pfalz unterstützen zu können.
 

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Ehrungen im Kreisjugendausschuss

02.11.2021Ehrenamt

Im zweiten Jugendleitertreff am 27.10.2021 beim VfL Gundersheim konnten wiederum noch  fällige Ehrungen aus dem wegen Corona 2021 nur virtuell ausgetragenen Kreisjugendtag vorgenommen werden.
Herwarth Mankel (Beauftragter für Gesellschaftliche Verantwortung) konnte an diesem Abend Irene Sander vom TSV Gau-Odernheim und Anja Backhaus-Ehlert vom SV Gimbsheim
für ihre langjährige, verdienstvolle Tätigkeit in der Vereinsarbeit sowie in der Vereinsjugendarbeit ihrer Vereine mit Ehrenurkunde und DFB-Ehrenamts-Uhr auszeichnen. 
Weiterhin konnte Karlheinz Best (Vors. Kreisjugendausschuss) dem Sportkameraden Jonni Franz vom SV Leiselheim  für  seine langjährige, verdienstvolle Tätigkeit in der Vereins- als auch in der Vereinsjugendarbeit  die  Ehrenurkunde  sowie  die  Verbandsehrennadel des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV)  überreichen.  Es gratulieren auch die Mitglieder des Kreisjugendausschuss Alzey-Worms recht herzlich.
 

02. Nov. 2021
Ehrenamt
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Ehrungen im Kreisjugendausschuss

02.11.2021Ehrenamt

Im zweiten Jugendleitertreff am 27.10.2021 beim VfL Gundersheim konnten wiederum noch  fällige Ehrungen aus dem wegen Corona 2021 nur virtuell ausgetragenen Kreisjugendtag vorgenommen werden.
Herwarth Mankel (Beauftragter für Gesellschaftliche Verantwortung) konnte an diesem Abend Irene Sander vom TSV Gau-Odernheim und Anja Backhaus-Ehlert vom SV Gimbsheim
für ihre langjährige, verdienstvolle Tätigkeit in der Vereinsarbeit sowie in der Vereinsjugendarbeit ihrer Vereine mit Ehrenurkunde und DFB-Ehrenamts-Uhr auszeichnen. 
Weiterhin konnte Karlheinz Best (Vors. Kreisjugendausschuss) dem Sportkameraden Jonni Franz vom SV Leiselheim  für  seine langjährige, verdienstvolle Tätigkeit in der Vereins- als auch in der Vereinsjugendarbeit  die  Ehrenurkunde  sowie  die  Verbandsehrennadel des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV)  überreichen.  Es gratulieren auch die Mitglieder des Kreisjugendausschuss Alzey-Worms recht herzlich.
 

Im zweiten Jugendleitertreff am 27.10.2021 beim VfL Gundersheim konnten wiederum noch  fällige Ehrungen aus dem wegen Corona 2021 nur virtuell…
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Ehrungen im Kreisjugendausschuss

02. Nov. 2021Ehrenamt

Im zweiten Jugendleitertreff am 27.10.2021 beim VfL Gundersheim konnten wiederum noch  fällige Ehrungen aus dem wegen Corona 2021 nur virtuell ausgetragenen Kreisjugendtag vorgenommen werden.
Herwarth Mankel (Beauftragter für Gesellschaftliche Verantwortung) konnte an diesem Abend Irene Sander vom TSV Gau-Odernheim und Anja Backhaus-Ehlert vom SV Gimbsheim
für ihre langjährige, verdienstvolle Tätigkeit in der Vereinsarbeit sowie in der Vereinsjugendarbeit ihrer Vereine mit Ehrenurkunde und DFB-Ehrenamts-Uhr auszeichnen. 
Weiterhin konnte Karlheinz Best (Vors. Kreisjugendausschuss) dem Sportkameraden Jonni Franz vom SV Leiselheim  für  seine langjährige, verdienstvolle Tätigkeit in der Vereins- als auch in der Vereinsjugendarbeit  die  Ehrenurkunde  sowie  die  Verbandsehrennadel des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV)  überreichen.  Es gratulieren auch die Mitglieder des Kreisjugendausschuss Alzey-Worms recht herzlich.
 

SWFV Meldungen

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Neues Grundsatzurteil des Verbandsgerichts - Platzdisziplin

Sonstiges
Grundsatz-Urteile des SWFV

In unserer Übersichtsrubrik "Grundsatz-Urteile" veröffentlichen wir heute ein Grundsatz-Urteil, das sich mit einem Herren Kreispokalspiel befasst und im Zuge dessen es zu Spielsperren und einer Geldstrafe kam.

Verbandsgerichts-Urteil

Verbandsgericht Nr. 000023-21/22-4000001: Berufung gegen das Urteil Nr. 00129-21/22-4000003 der Spruchkammer zu dem Pokalspiel des Herren Kreispokals Musterland TSG 1904 Musterhausen gegen FC RW Neumusterhausen vom 20.10.2021

 

Urteil  

Auf die Berufung des Kreisausschusses Musterland gegen das Urteil Nr. 00129-21/22-4000003 der Spruchkammer vom 16.11.2021 wird das Urteil wie folgt abgeändert:

1. Der Spieler Max Mustermann, FC RW Neumusterhausen wird gemäß § 7 Nr. 6 StrafO mit einer Spielsperre von 10 Meisterschaftsspielen belegt.
2. Der Spieler Manfred Mustermann, FC RW Neumusterhausen wird gemäß § 7 Nr. 7 StrafO mit einer Spielsperre von 4 Meisterschaftsspielen belegt.
3. Der Verein FC RW Neumusterhausen wird gemäß § 6 Nr. 4 c) StrafO mit einer Geldstrafe in Höhe von 2000,-€ belegt. Der Verein FC RW Neumusterhausen wird zudem für die Spielzeit 2022/2023 aus dem Pokalwettbewerb ausgeschlossen.
4. Die weitergehenden Berufungen werden im Übrigen zurückgewiesen.
5. Der FC RW Neumusterhausen hat sämtliche Verfahrenskosten, einschließlich der Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen (§ 15 RVO).
Berufungsgebühr FC RW Neumusterhausen: 60,- Euro
Verfahrenskosten: 25,- Euro

 

Gründe

Mit dem angefochtenen Urteil hatte die Spruchkammer den Spieler Max Mustermann des FC RW Neumusterhausen wegen Bedrohung des Schiedsrichters mit einer Spielsperre von 6 Meisterschaftsspielen und den Spieler Manfred Mustermann des FC RW Neumusterhausen wegen Beleidigung des Schiedsrichters mit einer Spielsperre von 2 Meisterschaftsspielen belegt. Zudem wurde gegen den Verein FC RW Neumusterhausen eine Geldstrafe in Höhe von 450,-€ verhängt.
Gegen dieses Urteil haben sowohl FC RW Neumusterhausen als auch der Kreisausschuss Musterland form- und fristgerecht Berufung eingelegt, die zu einer wesentlichen Abänderung des Urteils und damit zu einem Erfolg der Berufung des Kreisausschusses Musterland geführt hat. Die Berufung des FC RW Neumusterhausen war nicht erfolgreich. Das Verbandsgericht hat die beiden Spieler mit Beschluss vom 25.11.2021 mit einer Vorsperre belegt.

Nach der durchgeführten Berufungsverhandlung ist von folgendem Sachverhalt auszugehen:
Am 15.09.2021 fand das Pokalspiel zwischen TSG 1904 Musterhausen und FC RW Neumusterhausen statt. Das Spiel wurde vor dem Ende der ersten Halbzeit durch den Schiedsrichter abgebrochen, nachdem der Spieler Max Mustermann von FC RW Neumusterhausen den Schiedsrichter nach Erhalt einer gelb-roten Karte bedroht und beleidigt hatte. Mit Urteil der Spruchkammer vom 13.10.2021 wurde der Spieler Max Mustermann von FC RW Neumusterhausen für den Zeitraum vom 16.09.2021 bis zum 13.10.2021 gesperrt und angeordnet, dass das Spiel neu anzusetzen und unter Verbandsaufsicht auszutragen ist. Das neu angesetzte Pokalspiel fand am 25.10.2021 statt. FC RW Neumusterhausen wurde zu diesem Spiel von einer Gruppe von Zuschauern, etwa fünf bis sechs Personen, zu denen auch Michael Mustermann gehörte, begleitet. Während des Spiels wurde aus dieser Zuschauergruppe gegenüber dem auf dieser Seite befindlichen Schiedsrichterassistenten wiederholt geäußert, er sei ein „Arschloch“, „Wichser“, „Hurensohn“, er solle „heimgehen und Kinder ficken“ und „sich in Neumusterhausen nicht mehr blicken lassen“. Gegen Ende des Spiels wurden aus dieser Gruppe kleinere Gegenstände (Grasbüschel, Papierservietten etc.) in Richtung des Schiedsrichterassistenten geworfen. Ein Zuschauer spuckte zudem in Richtung des Schiedsrichterassistenten, traf diesen jedoch nicht. Der Schiedsrichterassistent nahm dies zum Anlass den Schiedsrichter zu verständigen, der nach Unterbrechung des Spiels zu dieser Spielfeldseite hinüberlief; gleichzeitig lief auch der andere Schiedsrichterassistent über das Feld dazu, weil mehrere Spieler des FC RW Neumusterhausen, u.a. auch die Spieler Max Mustermann und Manfred Mustermann hinzugelaufen waren. Zudem war ein Platzordner dazu getreten, um sich zwischen Spieler von FC RW Neumusterhausen und Schiedsrichtergespann zu stellen. Der Schiedsrichter entschied sodann, dass die Zuschauergruppe des FC RW Neumusterhausen das Sportgelände vor Spielfortsetzung zu verlassen hätte. Dem kam die Gruppe um Michael Mustermann nur widerwillig nach, wobei fortlaufend Äußerungen wie oben beschrieben gegenüber dem Schiedsrichter und den Assistenten geäußert wurden. Beim Verlassen des Geländes kam Michael Mustermann an dem die Verbandsaufsicht durchführenden Kreisvorsitzenden vorbei, äußerte diesem gegenüber, er „brauche sich in Neumusterhausen nicht mehr blicken lassen“ und griff diesem im Vorbeigehen mit einer Hand ins Gesicht, wobei er den Kreisvorsitzenden gleichzeitig nach hinten schubste. Im weiteren Verlauf trat er zudem auf den der Gruppe hinterher laufenden Platzordner zu, titulierte diesen als „Hurensohn“ und trat diesem, nachdem dieser in Richtung Sportplatz zurück laufen wollte, von hinten in dessen Gesäß. Während dessen begann der Spieler Max Mustermann mit dem Schiedsrichtergespann eine verbale Auseinandersetzung indem er äußerte, sie seien „allenfalls C- oder D-Jugend-Schiedsrichter“, um diese verächtlich zu machen. Diese Äußerung wurde von einem Schiedsrichterassistenten mit der ironischen Bemerkung „Wir pfeifen sonst nur F-Jugend“ quittiert, was der Spieler Max Mustermann zum Anlass nahm, sich unter Vorstrecken eines Zeigefingers drohend vor diesem aufzubauen und zu äußern: “Pass auf was Du sagst, es ist mir egal, ob ich eine lebenslange Sperre kriege oder nicht“. Der Spieler Manfred Mustermann äußerte hierbei, dass „man sich im Leben immer zweimal sehe“ und unmittelbar nach Spielschluss hörbar, dass der Schiedsrichter und seine Assistenten „geschmiert“ gewesen seien, um diese herabzuwürdigen. Das Spiel wurde nach Ablauf der Spielzeit ordnungsgemäß beendet.

 

Dieser Sachverhalt steht fest aufgrund der in der Berufungsverhandlung gehörten Zeugen. Das Verbandsgericht hat keinen Zweifel, dass sämtliche angehörten Zeugen ihre Angaben – wie bereits in der ersten Instanz - wahrheitsgemäß gemacht haben.

 

Der Spieler Max Mustermann von FC RW Neumusterhausen hat sich damit einer Bedrohung des Schiedsrichterassistenten nach § 7 Nr. 6 StrafO schuldig gemacht, was mit einer Sperre von 4 Wochen bis zu 2 Jahren geahndet werden kann. Das Verbandsgericht hat zu Gunsten des Spielers berücksichtigt, dass er aufgrund des ungünstigen Spielverlaufs emotional aufgebracht war. Im Hinblick auf den Umstand, dass der Spieler erst kurze Zeit vor dem neu angesetzten Spiel die gegen ihn verhängte Sperre verbüßt hatte, er damit während der laufenden Spielzeit vorbelastet gewesen ist und eine in besonderem Maße einzustellende Rückfallgeschwindigkeit gezeigt hat, erschien dem Verbandsgericht eine Spielsperre von 10 Meisterschaftsspielen tat- und schuldangemessen.

 

Der Spieler Manfred Mustermann von FC RW Neumusterhausen hat sich einer Beleidigung des Schiedsrichters und seiner Assistenten nach § 7 Nr. 7 StrafO schuldig gemacht, was mit einer Sperre von 2 Wochen bis zu 9 Monaten geahndet werden kann. Das Verbandsgericht hat zu Gunsten des Spielers berücksichtigt, dass er aufgrund des ungünstigen Spielverlaufs emotional aufgebracht und bislang nicht vorbelastet war. Bei Gesamtwürdigung des Verhaltens des Spielers erschien eine Spielsperre von 4 Meisterschaftsspielen tat- und schuldangemessen.

 

Die verhängte Geldstrafe gegen FC RW Neumusterhausen in Höhe von 2000,-€ und der Ausschluss aus dem Pokalwettbewerb für die Spielzeit 2022/2023 beruhen auf § 6 Nr. 4 c) StrafO. Hierbei war zunächst zu berücksichtigen, dass es sich im Hinblick auf das zuvor abgebrochene Spiel vom 15.09.2021 um einen Wiederholungsfall handelt und damit innerhalb des kurzen Zeitraumes von etwa 5 Wochen in zwei Fällen zu einer gravierenden Vernachlässigung der Platzdisziplin durch dem FC RW Neumusterhausen zuzurechnende Personen gekommen ist. Des Weiteren handelt es sich um einen „schweren Fall“ im Sinne des § 6 Nr. 4 StrafO, weil der die Verbandsaufsicht durchführende Kreisvorsitzende von Michael Mustermann tätlich angegriffen worden ist. Bei Vornahme einer Gesamtwürdigung hält das Verbandsgericht deshalb die in der angeordneten Höhe verhängte Geldstrafe und den Ausschluss aus dem Pokalwettbewerb für die kommende Spielzeit (Disqualifikation auf Zeit) für tat- und schuldangemessen aber auch ausreichend, um disziplinierend auf Spieler, Funktionsträger, Mitglieder und Anhänger des FC RW Neumusterhausen einzuwirken.

 

Da sich weitergehender Änderungsbedarf in der Berufungsverhandlung nicht ergeben hat, waren die weitergehenden Berufungen im Übrigen zurückzuweisen.
Die Kostenentscheidung beruht auf § 15 RVO.

 

Zu allen Grundsatz-Urteilen

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Neues Grundsatzurteil des Verbandsgerichts - Platzdisziplin
In unserer Übersichtsrubrik "Grundsatz-Urteile" veröffentlichen wir heute ein Grundsatz-Urteil, das sich mit einem Herren Kreispokalspiel befasst und im Zuge dessen es zu Spielsperren und einer Geldstrafe kam. Verbandsgerichts-Urteil Verbandsgericht Nr. 000023-21/22-4000001: Berufung gegen das Urteil Nr. 00129-21/22-4000003 der Spruchkammer zu dem ...
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Neues Grundsatzurteil des Verbandsgerichts - Platzdisziplin

Sonstiges
Grundsatz-Urteile des SWFV

In unserer Übersichtsrubrik "Grundsatz-Urteile" veröffentlichen wir heute ein Grundsatz-Urteil, das sich mit einem Herren Kreispokalspiel befasst und im Zuge dessen es zu Spielsperren und einer Geldstrafe kam.

Verbandsgerichts-Urteil

Verbandsgericht Nr. 000023-21/22-4000001: Berufung gegen das Urteil Nr. 00129-21/22-4000003 der Spruchkammer zu dem Pokalspiel des Herren Kreispokals Musterland TSG 1904 Musterhausen gegen FC RW Neumusterhausen vom 20.10.2021

 

Urteil  

Auf die Berufung des Kreisausschusses Musterland gegen das Urteil Nr. 00129-21/22-4000003 der Spruchkammer vom 16.11.2021 wird das Urteil wie folgt abgeändert:

1. Der Spieler Max Mustermann, FC RW Neumusterhausen wird gemäß § 7 Nr. 6 StrafO mit einer Spielsperre von 10 Meisterschaftsspielen belegt.
2. Der Spieler Manfred Mustermann, FC RW Neumusterhausen wird gemäß § 7 Nr. 7 StrafO mit einer Spielsperre von 4 Meisterschaftsspielen belegt.
3. Der Verein FC RW Neumusterhausen wird gemäß § 6 Nr. 4 c) StrafO mit einer Geldstrafe in Höhe von 2000,-€ belegt. Der Verein FC RW Neumusterhausen wird zudem für die Spielzeit 2022/2023 aus dem Pokalwettbewerb ausgeschlossen.
4. Die weitergehenden Berufungen werden im Übrigen zurückgewiesen.
5. Der FC RW Neumusterhausen hat sämtliche Verfahrenskosten, einschließlich der Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen (§ 15 RVO).
Berufungsgebühr FC RW Neumusterhausen: 60,- Euro
Verfahrenskosten: 25,- Euro

 

Gründe

Mit dem angefochtenen Urteil hatte die Spruchkammer den Spieler Max Mustermann des FC RW Neumusterhausen wegen Bedrohung des Schiedsrichters mit einer Spielsperre von 6 Meisterschaftsspielen und den Spieler Manfred Mustermann des FC RW Neumusterhausen wegen Beleidigung des Schiedsrichters mit einer Spielsperre von 2 Meisterschaftsspielen belegt. Zudem wurde gegen den Verein FC RW Neumusterhausen eine Geldstrafe in Höhe von 450,-€ verhängt.
Gegen dieses Urteil haben sowohl FC RW Neumusterhausen als auch der Kreisausschuss Musterland form- und fristgerecht Berufung eingelegt, die zu einer wesentlichen Abänderung des Urteils und damit zu einem Erfolg der Berufung des Kreisausschusses Musterland geführt hat. Die Berufung des FC RW Neumusterhausen war nicht erfolgreich. Das Verbandsgericht hat die beiden Spieler mit Beschluss vom 25.11.2021 mit einer Vorsperre belegt.

Nach der durchgeführten Berufungsverhandlung ist von folgendem Sachverhalt auszugehen:
Am 15.09.2021 fand das Pokalspiel zwischen TSG 1904 Musterhausen und FC RW Neumusterhausen statt. Das Spiel wurde vor dem Ende der ersten Halbzeit durch den Schiedsrichter abgebrochen, nachdem der Spieler Max Mustermann von FC RW Neumusterhausen den Schiedsrichter nach Erhalt einer gelb-roten Karte bedroht und beleidigt hatte. Mit Urteil der Spruchkammer vom 13.10.2021 wurde der Spieler Max Mustermann von FC RW Neumusterhausen für den Zeitraum vom 16.09.2021 bis zum 13.10.2021 gesperrt und angeordnet, dass das Spiel neu anzusetzen und unter Verbandsaufsicht auszutragen ist. Das neu angesetzte Pokalspiel fand am 25.10.2021 statt. FC RW Neumusterhausen wurde zu diesem Spiel von einer Gruppe von Zuschauern, etwa fünf bis sechs Personen, zu denen auch Michael Mustermann gehörte, begleitet. Während des Spiels wurde aus dieser Zuschauergruppe gegenüber dem auf dieser Seite befindlichen Schiedsrichterassistenten wiederholt geäußert, er sei ein „Arschloch“, „Wichser“, „Hurensohn“, er solle „heimgehen und Kinder ficken“ und „sich in Neumusterhausen nicht mehr blicken lassen“. Gegen Ende des Spiels wurden aus dieser Gruppe kleinere Gegenstände (Grasbüschel, Papierservietten etc.) in Richtung des Schiedsrichterassistenten geworfen. Ein Zuschauer spuckte zudem in Richtung des Schiedsrichterassistenten, traf diesen jedoch nicht. Der Schiedsrichterassistent nahm dies zum Anlass den Schiedsrichter zu verständigen, der nach Unterbrechung des Spiels zu dieser Spielfeldseite hinüberlief; gleichzeitig lief auch der andere Schiedsrichterassistent über das Feld dazu, weil mehrere Spieler des FC RW Neumusterhausen, u.a. auch die Spieler Max Mustermann und Manfred Mustermann hinzugelaufen waren. Zudem war ein Platzordner dazu getreten, um sich zwischen Spieler von FC RW Neumusterhausen und Schiedsrichtergespann zu stellen. Der Schiedsrichter entschied sodann, dass die Zuschauergruppe des FC RW Neumusterhausen das Sportgelände vor Spielfortsetzung zu verlassen hätte. Dem kam die Gruppe um Michael Mustermann nur widerwillig nach, wobei fortlaufend Äußerungen wie oben beschrieben gegenüber dem Schiedsrichter und den Assistenten geäußert wurden. Beim Verlassen des Geländes kam Michael Mustermann an dem die Verbandsaufsicht durchführenden Kreisvorsitzenden vorbei, äußerte diesem gegenüber, er „brauche sich in Neumusterhausen nicht mehr blicken lassen“ und griff diesem im Vorbeigehen mit einer Hand ins Gesicht, wobei er den Kreisvorsitzenden gleichzeitig nach hinten schubste. Im weiteren Verlauf trat er zudem auf den der Gruppe hinterher laufenden Platzordner zu, titulierte diesen als „Hurensohn“ und trat diesem, nachdem dieser in Richtung Sportplatz zurück laufen wollte, von hinten in dessen Gesäß. Während dessen begann der Spieler Max Mustermann mit dem Schiedsrichtergespann eine verbale Auseinandersetzung indem er äußerte, sie seien „allenfalls C- oder D-Jugend-Schiedsrichter“, um diese verächtlich zu machen. Diese Äußerung wurde von einem Schiedsrichterassistenten mit der ironischen Bemerkung „Wir pfeifen sonst nur F-Jugend“ quittiert, was der Spieler Max Mustermann zum Anlass nahm, sich unter Vorstrecken eines Zeigefingers drohend vor diesem aufzubauen und zu äußern: “Pass auf was Du sagst, es ist mir egal, ob ich eine lebenslange Sperre kriege oder nicht“. Der Spieler Manfred Mustermann äußerte hierbei, dass „man sich im Leben immer zweimal sehe“ und unmittelbar nach Spielschluss hörbar, dass der Schiedsrichter und seine Assistenten „geschmiert“ gewesen seien, um diese herabzuwürdigen. Das Spiel wurde nach Ablauf der Spielzeit ordnungsgemäß beendet.

 

Dieser Sachverhalt steht fest aufgrund der in der Berufungsverhandlung gehörten Zeugen. Das Verbandsgericht hat keinen Zweifel, dass sämtliche angehörten Zeugen ihre Angaben – wie bereits in der ersten Instanz - wahrheitsgemäß gemacht haben.

 

Der Spieler Max Mustermann von FC RW Neumusterhausen hat sich damit einer Bedrohung des Schiedsrichterassistenten nach § 7 Nr. 6 StrafO schuldig gemacht, was mit einer Sperre von 4 Wochen bis zu 2 Jahren geahndet werden kann. Das Verbandsgericht hat zu Gunsten des Spielers berücksichtigt, dass er aufgrund des ungünstigen Spielverlaufs emotional aufgebracht war. Im Hinblick auf den Umstand, dass der Spieler erst kurze Zeit vor dem neu angesetzten Spiel die gegen ihn verhängte Sperre verbüßt hatte, er damit während der laufenden Spielzeit vorbelastet gewesen ist und eine in besonderem Maße einzustellende Rückfallgeschwindigkeit gezeigt hat, erschien dem Verbandsgericht eine Spielsperre von 10 Meisterschaftsspielen tat- und schuldangemessen.

 

Der Spieler Manfred Mustermann von FC RW Neumusterhausen hat sich einer Beleidigung des Schiedsrichters und seiner Assistenten nach § 7 Nr. 7 StrafO schuldig gemacht, was mit einer Sperre von 2 Wochen bis zu 9 Monaten geahndet werden kann. Das Verbandsgericht hat zu Gunsten des Spielers berücksichtigt, dass er aufgrund des ungünstigen Spielverlaufs emotional aufgebracht und bislang nicht vorbelastet war. Bei Gesamtwürdigung des Verhaltens des Spielers erschien eine Spielsperre von 4 Meisterschaftsspielen tat- und schuldangemessen.

 

Die verhängte Geldstrafe gegen FC RW Neumusterhausen in Höhe von 2000,-€ und der Ausschluss aus dem Pokalwettbewerb für die Spielzeit 2022/2023 beruhen auf § 6 Nr. 4 c) StrafO. Hierbei war zunächst zu berücksichtigen, dass es sich im Hinblick auf das zuvor abgebrochene Spiel vom 15.09.2021 um einen Wiederholungsfall handelt und damit innerhalb des kurzen Zeitraumes von etwa 5 Wochen in zwei Fällen zu einer gravierenden Vernachlässigung der Platzdisziplin durch dem FC RW Neumusterhausen zuzurechnende Personen gekommen ist. Des Weiteren handelt es sich um einen „schweren Fall“ im Sinne des § 6 Nr. 4 StrafO, weil der die Verbandsaufsicht durchführende Kreisvorsitzende von Michael Mustermann tätlich angegriffen worden ist. Bei Vornahme einer Gesamtwürdigung hält das Verbandsgericht deshalb die in der angeordneten Höhe verhängte Geldstrafe und den Ausschluss aus dem Pokalwettbewerb für die kommende Spielzeit (Disqualifikation auf Zeit) für tat- und schuldangemessen aber auch ausreichend, um disziplinierend auf Spieler, Funktionsträger, Mitglieder und Anhänger des FC RW Neumusterhausen einzuwirken.

 

Da sich weitergehender Änderungsbedarf in der Berufungsverhandlung nicht ergeben hat, waren die weitergehenden Berufungen im Übrigen zurückzuweisen.
Die Kostenentscheidung beruht auf § 15 RVO.

 

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SWFV und Deutsches Weintor starten Kooperation ab 01.01.2022

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Deutsches Weintor Partnerschaft mit dem SWFV

Viele Menschen sind sowohl Fans unseres Amateurfußballs im Südwestdeutschen Fußballverband, als auch Fans unserer hervorragenden Pfälzer Weine. Das sind gute Vorzeichen für eine erfolgreiche und produktive Partnerschaft zwischen dem Südwestdeutschen Fußballverband und dem Deutschen Weintor.

Kooperationen mit regionalen Parntern sind immer etwas Besonderes

Präsident des Südwestdeutschen Fußballverbands, Dr. Hans-Dieter Drewitz: „Kooperationen mit regionalen Partnern sind natürlich immer etwas Besonderes. Die Menschen aus der Region spielen dabei eine wichtige Rolle. Für den Südwestdeutschen Fußballverband sind das natürlich in erster Linie die Fußballer*innen, welche in den Mitgliedsvereinen des SWFV organisiert sind. Aber auch das Deutsche Weintor vereint die Menschen aus der Region. Viele Winzerfamilien schließen sich in der Winzergenossenschaft zusammen. So besteht hier ein doch ähnlicher struktureller Aufbau. Der SWFV freut sich sehr auf die Partnerschaft.“

 

Viele Schnittstellen zwischen dem SWFV und dem Deutschen Weintor

Geschäftsführender Vorstand Deutsches Weintor, Frank Jentzer: „Wir haben festgestellt, dass es zwischen dem SWFV und Deutsches Weintor etliche Schnittstellen gibt, die es nunmehr gilt, künftig mit Leben zu füllen, worauf wir uns sehr freuen.“

 

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Trauer um Horst Eckel, der am heutigen Freitag verstarb

Sonstiges
Horst Eckel

Der SWFV trauert mit seiner Familie um sein Ehrenmitglied Horst Eckel. Der Weltmeister von 1954 ist am heutigen Freitag im Alter von 89 Jahren gestorben. Er hinterlässt seine Frau Hannelore, seine Töchter Dagmar und Susanne sowie zwei Enkelkinder.

 

Die legendäre Mannschaft von 1954

Horst Eckel gehörte zur legendären Mannschaft von 1954, die in Bern den ersten Weltmeistertitel für Deutschland gewann. Im Finale gegen Ungarn war der Außenläufer der jüngste deutsche Spieler. Neben Fritz Walter war Horst Eckel der einzige Akteur aus dem Kader von Bundestrainer Sepp Herberger, der bei der WM in der Schweiz alle sechs Spiele absolvierte. Von Herberger wurde Eckel im Finale mit einer speziellen Aufgabe betraut: Als Sonderbewacher nahm er den ungarischen Spielgestalter Nándor Hidegkuti aus dem Spiel. Insgesamt hat Eckel für Deutschland 32 Länderspiele absolviert.

 

Mit Horst Eckel ist nun der letzte Weltmeister von 1954 gestorben.

 

Deutscher Meister mit dem 1. FC Kaiserslautern

Große Erfolge feierte Eckel neben der Nationalmannschaft auch mit "seinem" Verein, dem 1. FC Kaiserslautern, für den er in 213 Spielen 64 Tore erzielte. 1951 und 1953 wurde er mit den "Roten Teufeln" Deutscher Meister, 1954 und 1955 wurde er Deutscher Vizemeister.

 

Nach seinem Karriereende hat sich Eckel in vielen sozialen Bereichen ehrenamtlich engagiert. Dabei galt seine Unterstützung der Fritz-Walter-Stiftung und insbesondere der Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes, deren Repräsentant er 20 Jahre lang war. Im Oktober 2017 gründete Eckel gemeinsam mit seiner Tochter Dagmar die Horst-Eckel-Stiftung. Über die Stiftung werden sportbezogene Bildungsprojekte gefördert und Sportangebote für ältere Menschen unterstützt.

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