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Feichtenbeiner: „Wir nehmen die Favoritenrolle an“

Für die U 17-Nationalmannschaft ist die EM in Irland das große Ziel in diesem Jahr. Zunächst muss sich das Team von DFB-Trainer Michael Feichtenbeiner allerdings erfolgreich für das Turnier qualifizieren. Das deutsche Team trifft zur EM-Qualifikation am 20. März in Idar-Oberstein auf Weißrussland, am 23. März in Worms auf Island und zum Abschluss am 26. März in Pirmasens auf Slowenien. Anstoß ist jeweils um 12 Uhr. Im Interview mit DFB.de spricht Michael Feichtenbeiner über die Vorbereitungen und die bevorstehenden Gegner.

 

Herr Feichtenbeiner, seit dem Algarve Cup, der Generalprobe zur EM-Qualifikation, sind einige Wochen vergangen. Wie bewerten Sie mit etwas Abstand die Leistung ihres Teams?

Michael Feichtenbeiner: Drei Niederlagen sind nicht das, was wir uns erhofft haben und dementsprechend haben wir unsere Ziele dort nicht erreicht. Wir haben aber die richtigen Lehren aus den Spielen gezogen und wollen diese nun in der EM-Qualifikation umsetzen. Eine verpatzte Generalprobe kann ja auch ein gutes Omen sein (lacht).

 

Ist Ihre Mannschaft gut vorbereitet?

Feichtenbeiner: Der eigentliche Plan war, dass wir den Algarve Cup nach dem Trainingslager in La Manga noch einmal als Vorbereitung auf die EM-Qualifikation nutzen. Dieser Plan ist durch das Fehlen von 12 Stammspielern nicht ganz aufgegangen. Durch das Trainingslager und den Gewinn des Vier-Nationen-Turniers im November in Irland sehen wir uns aber trotzdem sehr gut vorbereitet. In Irland haben wir einen ersten Vorgeschmack auf die EM bekommen und uns eingeschworen. Deshalb wollen wir dort auch wieder hin. Dieses Erlebnis ist deutlich präsenter als der Algarve Cup, bei dem viele Spieler, die ich nun nominieren werde, gar nicht dabei waren.


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Michael Feichtenbeiner, Foto dfb/getty images


Können Sie schon eine erste Einschätzung zum Kader abgeben?

Feichtenbeiner: Ich bin ständig im Austausch mit den Vereinstrainern und habe viele Spiele verfolgt. Auch am Wochenende werde ich nochmal unterwegs sein und den einen oder anderen Spieler vor Ort beobachten, ehe ich den Kader bekannt gebe. Wenn wir alle Spieler zur Verfügung haben, sind wir eine konkurrenzfähige Mannschaft, die sich mit allen Teams messen kann, auch mit den Topnationen.

 

Wie fällt Ihre Gegneranalyse zu den Kontrahenten Weißrussland, Island und Slowenien in der EM-Qualifikation aus?

Feichtenbeiner: Alle drei Gegner haben sich in der ersten Qualifikationsrunde erfolgreich durchgesetzt. Insofern müssen wir den Mannschaften mit Respekt begegnen, allerdings sehe ich mein Team in der Favoritenrolle. Auch der Heimvorteil wird uns zugutekommen. Diese Rolle nehmen wir an und gehen mit viel Optimismus in die EM-Qualifikation.

 

Wie schätzen Sie die Gegner im Einzelnen ein?

Feichtenbeiner: Von allen drei Nationen haben wir Videomaterial studiert. Die isländische und weißrussische Mannschaft habe ich zudem bei einem Turnier in Minsk vor Ort gesehen. Die Weißrussen haben eine physisch starke Mannschaft, gute Ergebnisse gegen andere Top-Nationen erzielt und schlussendlich das Turnier auch gewonnen. Wir sind gewarnt, gehen aber auch selbstbewusst in unser erstes Spiel bei der EM-Qualifikation. Auch das isländische Team habe ich beim Turnier in Minsk live gesehen. Vor den Isländern ziehe ich meinen Hut. Sie sind ein kleines Land und produzieren viele gute Sportler. Das liegt an ihrer Mentalität. Sie gehen die Dinge voller Leidenschaft an, und so habe ich auch die isländische U 17-Nationalmannschaft wahrgenommen. Sie kämpfen um jeden Ball und geben keinen Zentimeter Boden verloren. Slowenien habe ich nicht live gesehen, aber das Videomaterial gesichtet. Auch dieses Team werden wir nicht unterschätzen. Wir treffen also auf sehr motivierte und unbequeme Gegner, die ihren Spielern bei der EM-Qualifikation auch die Chance geben wollen, sich für große Ligen zu empfehlen. 

 

Welche Erinnerungen haben Sie an die Spielorte?

Feichtenbeiner: Mir sind alle Spielorte bekannt und ich habe mit meinen Mannschaften aus der damaligen Regionalliga schon in Worms und Pirmasens gespielt. Vor allem in Pirmasens finde ich das Stadion sehr schön, dort habe ich auch mit meinen Mannschaften schon gewonnen. Grundsätzlich hoffen wir überall auf eine gute Kulisse und möchten vor heimischem Publikum das EM-Ticket lösen.

 


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