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neuer Kreisschiedsrichterausschuss gewählt

03.03.2020Schiedsrichter

Am heutigen Abend hat der Kreis Rhein-Pfalz einen neuen Kreisschiedsrichterausschuss gewählt.
Als neuer Obmann wurde Jens Schmidt gewählt, dessen Stellvertreter ist Adrian Kokott. Neuer Lehrwart ist Tom Bauer. Die Beisitzer sind Nicole Maurer, Daniel Heil und Sven Tritt.
Der neue Kreisschiedsrichterausschuss muss noch am Kreistag bestätigt werden und tritt dann ab 01.07.2020 seine Ämter an.
Ausdrücklicher Dank ergeht an den bisherigen Kreisschiedsrichterausschuss für alles Geleistete.
Dem neuen Ausschuss wird viel Erfolg gewünscht.

03. März 2020
Schiedsrichter
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neuer Kreisschiedsrichterausschuss gewählt

03.03.2020Schiedsrichter

Am heutigen Abend hat der Kreis Rhein-Pfalz einen neuen Kreisschiedsrichterausschuss gewählt.
Als neuer Obmann wurde Jens Schmidt gewählt, dessen Stellvertreter ist Adrian Kokott. Neuer Lehrwart ist Tom Bauer. Die Beisitzer sind Nicole Maurer, Daniel Heil und Sven Tritt.
Der neue Kreisschiedsrichterausschuss muss noch am Kreistag bestätigt werden und tritt dann ab 01.07.2020 seine Ämter an.
Ausdrücklicher Dank ergeht an den bisherigen Kreisschiedsrichterausschuss für alles Geleistete.
Dem neuen Ausschuss wird viel Erfolg gewünscht.

Am heutigen Abend hat der Kreis Rhein-Pfalz einen neuen Kreisschiedsrichterausschuss gewählt. Als neuer Obmann wurde Jens Schmidt gewählt, dessen…
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neuer Kreisschiedsrichterausschuss gewählt

03. März 2020Schiedsrichter

Am heutigen Abend hat der Kreis Rhein-Pfalz einen neuen Kreisschiedsrichterausschuss gewählt.
Als neuer Obmann wurde Jens Schmidt gewählt, dessen Stellvertreter ist Adrian Kokott. Neuer Lehrwart ist Tom Bauer. Die Beisitzer sind Nicole Maurer, Daniel Heil und Sven Tritt.
Der neue Kreisschiedsrichterausschuss muss noch am Kreistag bestätigt werden und tritt dann ab 01.07.2020 seine Ämter an.
Ausdrücklicher Dank ergeht an den bisherigen Kreisschiedsrichterausschuss für alles Geleistete.
Dem neuen Ausschuss wird viel Erfolg gewünscht.

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KREISJUGENDTAG

02.03.2020Sonstiges

Liebe Jugendleiterinnen und Jugendleiter im Kreis Rhein-Pfalz,
hiermit laden wir Sie recht herzlich zum Kreisjugendtag, am 16.03.2020, um 19:00 Uhr, beim VFR Hettenleidelheim ein.
 
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Grußworte 
  3. Totenehrung
  4. Bericht des Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses
  5. Aussprache über die Berichte
  6. Ehrungen
  7. Wahl eines Versammlungsleiters und der Wahlkommission
  8. Neuwahl des Kreisjugendausschusses
    a) des/der Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses
    b) des/der stellv. Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses
    c) der Staffelleiter
  9. Schlusswort

Wir wünschen allen eine gute Anreise und hoffen auf zahlreiches Erscheinen.
Kreisjugendausschuss Kreis Rhein-Pfalz

02. März 2020
Sonstiges
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KREISJUGENDTAG

02.03.2020Sonstiges

Liebe Jugendleiterinnen und Jugendleiter im Kreis Rhein-Pfalz,
hiermit laden wir Sie recht herzlich zum Kreisjugendtag, am 16.03.2020, um 19:00 Uhr, beim VFR Hettenleidelheim ein.
 
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Grußworte 
  3. Totenehrung
  4. Bericht des Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses
  5. Aussprache über die Berichte
  6. Ehrungen
  7. Wahl eines Versammlungsleiters und der Wahlkommission
  8. Neuwahl des Kreisjugendausschusses
    a) des/der Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses
    b) des/der stellv. Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses
    c) der Staffelleiter
  9. Schlusswort

Wir wünschen allen eine gute Anreise und hoffen auf zahlreiches Erscheinen.
Kreisjugendausschuss Kreis Rhein-Pfalz

Liebe Jugendleiterinnen und Jugendleiter im Kreis Rhein-Pfalz, hiermit laden wir Sie recht herzlich zum Kreisjugendtag, am 16.03.2020, um 19:00 Uhr,…
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KREISJUGENDTAG

02. März 2020Sonstiges

Liebe Jugendleiterinnen und Jugendleiter im Kreis Rhein-Pfalz,
hiermit laden wir Sie recht herzlich zum Kreisjugendtag, am 16.03.2020, um 19:00 Uhr, beim VFR Hettenleidelheim ein.
 
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Grußworte 
  3. Totenehrung
  4. Bericht des Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses
  5. Aussprache über die Berichte
  6. Ehrungen
  7. Wahl eines Versammlungsleiters und der Wahlkommission
  8. Neuwahl des Kreisjugendausschusses
    a) des/der Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses
    b) des/der stellv. Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses
    c) der Staffelleiter
  9. Schlusswort

Wir wünschen allen eine gute Anreise und hoffen auf zahlreiches Erscheinen.
Kreisjugendausschuss Kreis Rhein-Pfalz

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Anstoß in ein neues Leben: Resozialisierung durch den Fussball

12.02.2020Schiedsrichter

Die Schiedsrichtervereinigung Rhein-Pfalz im Südwestdeutscher Fußballverband e. V. hat zum fünften Mal eine Schiedsrichter-Ausbildung in der Justizvollzugsanstalt Frankenthal (Pfalz) durchgeführt. Zur Übergabe der Zertifikate an die Teilnehmenden kam der dreimalige Welt-Schiedsrichter Dr. Markus Merk. Der 57-Jährige berichtete über seine Schiedsrichter-Laufbahn, die besonderen Momente in seiner Karriere und sein heutiges Engagement für den 1. FC Kaiserslautern.
Wir wünschen allen Absolventen viel Erfolg! ⚽️

12. Febr. 2020
Schiedsrichter
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Anstoß in ein neues Leben: Resozialisierung durch den Fussball

12.02.2020Schiedsrichter

Die Schiedsrichtervereinigung Rhein-Pfalz im Südwestdeutscher Fußballverband e. V. hat zum fünften Mal eine Schiedsrichter-Ausbildung in der Justizvollzugsanstalt Frankenthal (Pfalz) durchgeführt. Zur Übergabe der Zertifikate an die Teilnehmenden kam der dreimalige Welt-Schiedsrichter Dr. Markus Merk. Der 57-Jährige berichtete über seine Schiedsrichter-Laufbahn, die besonderen Momente in seiner Karriere und sein heutiges Engagement für den 1. FC Kaiserslautern.
Wir wünschen allen Absolventen viel Erfolg! ⚽️

Die Schiedsrichtervereinigung Rhein-Pfalz im Südwestdeutscher Fußballverband e. V. hat zum fünften Mal eine Schiedsrichter-Ausbildung in der…
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Anstoß in ein neues Leben: Resozialisierung durch den Fussball

12. Febr. 2020Schiedsrichter

Die Schiedsrichtervereinigung Rhein-Pfalz im Südwestdeutscher Fußballverband e. V. hat zum fünften Mal eine Schiedsrichter-Ausbildung in der Justizvollzugsanstalt Frankenthal (Pfalz) durchgeführt. Zur Übergabe der Zertifikate an die Teilnehmenden kam der dreimalige Welt-Schiedsrichter Dr. Markus Merk. Der 57-Jährige berichtete über seine Schiedsrichter-Laufbahn, die besonderen Momente in seiner Karriere und sein heutiges Engagement für den 1. FC Kaiserslautern.
Wir wünschen allen Absolventen viel Erfolg! ⚽️

SWFV Meldungen

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Jens Schmidt neuer Kreis-Schiedsrichter-Obmann

Schiedsrichter
Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss Rhein-Pfalz

Beim Kreis-Schiedsrichter-Tag Rhein-Pfalz wurde ein neuer Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss gewählt. Von 180 wahlberechtigen Schiedsrichtern waren 130 der Einladung nach Eppstein gefolgt.

Als neuer Kreis-Schiedsrichter-Obmann wurde Jens Schmidt (SV 1949 Studernheim) an die Spitze des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses gewählt. Er setzte sich bei der Wahl gegen den amtierenden Kreis-Schiedsrichter-Obmann und ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Roland Schäfer (SV 1949 Studernheim) durch, welcher der Vereinigung seit 2010 als Obmann vorstand und davor Obmann des Kreises Ludwigshafen war.

Als stellvertretenden Kreis-Schiedsrichter-Obmann wählte die Versammlung Adrian Kokott von der SG 1919 Limburgerhof. Der Regionalliga-Schiedsrichter Tom Bauer (VfL 1891/1951 Neuhofen) wird zukünftig als Lehrwart für die Regelsicherheit der Unparteiischen im Kreis verantwortlich sein. Der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss wird von den drei Beisitzern Nicole Maurer (BSC 1914 Oppau), Daniel Heil (Eintracht Lambsheim) und Sven Tritt (SV 1949 Studernheim) komplettiert.

Der amtierende Lehrwart Martin Sommer (VT 1898 Frankenthal) sowie die Beisitzer Heinz Mohaupt (TSV 1889/1910 Eppstein) und Fritz Müller (VSK Germania Niederfeld) standen nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung.

Foto: Der neue Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss Rhein-Pfalz: Sven Tritt, Tom Bauer, Jens Schmidt, Nicole Maurer und Daniel Heil (von links) – Adrian Kokott war verhindert.

Schiedsrichter
Jens Schmidt neuer Kreis-Schiedsrichter-Obmann
Beim Kreis-Schiedsrichter-Tag Rhein-Pfalz wurde ein neuer Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss gewählt. Von 180 wahlberechtigen Schiedsrichtern waren 130 der Einladung nach Eppstein gefolgt. Als neuer Kreis-Schiedsrichter-Obmann wurde Jens Schmidt (SV 1949 Studernheim) an die Spitze des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses gewählt. Er setzte sich bei der ...
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Jens Schmidt neuer Kreis-Schiedsrichter-Obmann

Schiedsrichter
Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss Rhein-Pfalz

Beim Kreis-Schiedsrichter-Tag Rhein-Pfalz wurde ein neuer Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss gewählt. Von 180 wahlberechtigen Schiedsrichtern waren 130 der Einladung nach Eppstein gefolgt.

Als neuer Kreis-Schiedsrichter-Obmann wurde Jens Schmidt (SV 1949 Studernheim) an die Spitze des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses gewählt. Er setzte sich bei der Wahl gegen den amtierenden Kreis-Schiedsrichter-Obmann und ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Roland Schäfer (SV 1949 Studernheim) durch, welcher der Vereinigung seit 2010 als Obmann vorstand und davor Obmann des Kreises Ludwigshafen war.

Als stellvertretenden Kreis-Schiedsrichter-Obmann wählte die Versammlung Adrian Kokott von der SG 1919 Limburgerhof. Der Regionalliga-Schiedsrichter Tom Bauer (VfL 1891/1951 Neuhofen) wird zukünftig als Lehrwart für die Regelsicherheit der Unparteiischen im Kreis verantwortlich sein. Der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss wird von den drei Beisitzern Nicole Maurer (BSC 1914 Oppau), Daniel Heil (Eintracht Lambsheim) und Sven Tritt (SV 1949 Studernheim) komplettiert.

Der amtierende Lehrwart Martin Sommer (VT 1898 Frankenthal) sowie die Beisitzer Heinz Mohaupt (TSV 1889/1910 Eppstein) und Fritz Müller (VSK Germania Niederfeld) standen nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung.

Foto: Der neue Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss Rhein-Pfalz: Sven Tritt, Tom Bauer, Jens Schmidt, Nicole Maurer und Daniel Heil (von links) – Adrian Kokott war verhindert.

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Projekt: „Anstoß für ein neues Leben“

Gesellschaftliche Verantwortung
Markus Merk, JVA

Hinter Gittern passiert viel, das in Freiheit lebenden Menschen verborgen bleibt. Dass in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Frankenthal gerade wieder zehn Häftlinge zu Schiedsrichtern ausgebildet wurden, wissen auch nur wenige. Am Dienstag wurden den Absolventen ihre Zertifikate überreicht. Auch der ehemalige Fifa-Schiedsrichter Markus Merk war dabei.

Sie haben einen Stuhlkreis gebildet: zehn Gefängnisinsassen, eine Beamtin und der ehemalige Fifa-Schiri Markus Merk. „Ihr habt jetzt die Möglichkeit, Fragen zu stellen“, sagt Roland Schäfer, Schiedsrichterobmann des Fußballkreises Rhein-Pfalz, in die Runde. Die Gefangenen zögern, werfen sich Blicke zu. Deswegen ergreift Markus Merk selbst die Initiative und fängt an, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Über seine Kindheit, den 1. FC Kaiserslautern und das erste Spiel als Schiedsrichter vor großer Kulisse. Die Häftlinge hören aufmerksam zu. Die Zuschauer, unter ihnen einige Fußballfunktionäre, ebenfalls.

Möglichkeiten für Noch-Insassen

Die Schiedsrichterausbildung für die Gefängnisinsassen hat im November begonnen, erklärt Roland Schäfer im RHEINPFALZ-Gespräch. „In der Regel besteht das Ganze aus sechs bis acht Doppelstunden.“ Geprüft wurden die Teilnehmer Anfang Februar. Alle haben bestanden.

Möglich gemacht hat die Ausbildung das Projekt „Anstoß für ein neues Leben“ der Sepp-Herberger-Stiftung. „Die sprichwörtliche Fußballfamilie in Deutschland ist riesengroß“, weiß Tobias Wrzesinski, Geschäftsführer der Stiftung. „Irgendwo ist da bestimmt ein Platz für euch“, motiviert er die Strafgefangenen. Wer in absehbarer Zeit noch nicht wieder in die Freiheit entlassen wird, hat in der Haftzeit zwei Möglichkeiten, ein Spiel zu pfeifen, erklärt Roland Schäfer: „Entweder der Betroffene kommt in den offenen Vollzug oder es tritt die Lockerung ein. Wenn dann jemand ein Spiel leiten möchte, kommt er auf mich zu und ich suche eine Partie aus.“ Es könne natürlich nicht jeder diese Ausbildung machen, merkt er an. Die Vollzugsanstalt müsse das genehmigen. Mit der Geschichte über einen Mann, der inzwischen wieder auf freiem Fuß ist und schon über 300 Spiele geleitet hat, möchte Schäfer den Häftlingen zusätzlichen Antrieb geben.

Ein Häftling mit viel Fachwissen

„Für uns war es ungewohnt, sich so auf etwas zu konzentrieren“, sagen zwei der frisch ausgebildeten Schiedsrichter. „Das war gut für den Kopf und eine Abwechslung zum Haftalltag.“ In der Gesprächsrunde mit Markus Merk tut sich besonders einer der Insassen hervor und brilliert mit seinem Fachwissen. Merk muss sich nicht nur zu der Situation um den 1. FCK äußern, sondern auch zu eigenen Schiedsrichterentscheidungen, etwa zu jenem indirekten Freistoß in der Fußball-Bundesliga im Jahr 2001, der den FC Bayern München in letzter Minute zum Deutschen Meister machte, obwohl Schalke 04 bereits am Feiern war. „Mit der Entscheidung konnte ich damals am besten leben“, antwortet Merk, der vor den Häftlingen immer wieder betont, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen.

Schon zum fünften Mal wurden im Gebiet der Schiedsrichtervereinigung Rhein-Pfalz Strafgefangene zu Referees ausgebildet. Die Zusammenarbeit mit Vereinen könne den Menschen später auch bei der Suche nach einer Wohnung oder einer Arbeitsstelle helfen, ist sich Jürgen Veth, Vizepräsident des Südwestdeutschen Fußballverbands, sicher. Gundi Bäßler, Leiterin der Haftanstalt, zeigt der Gruppe den Perspektivwechsel auf: „Ihr seid hier, weil ihr Regeln gebrochen habt, nun seid ihr dafür verantwortlich, dass Regeln eingehalten werden.“

Quelle: Von Philipp Jung

AusgabeDie Rheinpfalz Frankenthaler Zeitung - Nr. 37
DatumDonnerstag, den 13. Februar 2020
Gesellschaftliche Verantwortung
Projekt: „Anstoß für ein neues Leben“
Hinter Gittern passiert viel, das in Freiheit lebenden Menschen verborgen bleibt. Dass in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Frankenthal gerade wieder zehn Häftlinge zu Schiedsrichtern ausgebildet wurden, wissen auch nur wenige. Am Dienstag wurden den Absolventen ihre Zertifikate überreicht. Auch der ehemalige Fifa-Schiedsrichter Markus Merk war dabei ...
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Projekt: „Anstoß für ein neues Leben“

Gesellschaftliche Verantwortung
Markus Merk, JVA

Hinter Gittern passiert viel, das in Freiheit lebenden Menschen verborgen bleibt. Dass in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Frankenthal gerade wieder zehn Häftlinge zu Schiedsrichtern ausgebildet wurden, wissen auch nur wenige. Am Dienstag wurden den Absolventen ihre Zertifikate überreicht. Auch der ehemalige Fifa-Schiedsrichter Markus Merk war dabei.

Sie haben einen Stuhlkreis gebildet: zehn Gefängnisinsassen, eine Beamtin und der ehemalige Fifa-Schiri Markus Merk. „Ihr habt jetzt die Möglichkeit, Fragen zu stellen“, sagt Roland Schäfer, Schiedsrichterobmann des Fußballkreises Rhein-Pfalz, in die Runde. Die Gefangenen zögern, werfen sich Blicke zu. Deswegen ergreift Markus Merk selbst die Initiative und fängt an, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Über seine Kindheit, den 1. FC Kaiserslautern und das erste Spiel als Schiedsrichter vor großer Kulisse. Die Häftlinge hören aufmerksam zu. Die Zuschauer, unter ihnen einige Fußballfunktionäre, ebenfalls.

Möglichkeiten für Noch-Insassen

Die Schiedsrichterausbildung für die Gefängnisinsassen hat im November begonnen, erklärt Roland Schäfer im RHEINPFALZ-Gespräch. „In der Regel besteht das Ganze aus sechs bis acht Doppelstunden.“ Geprüft wurden die Teilnehmer Anfang Februar. Alle haben bestanden.

Möglich gemacht hat die Ausbildung das Projekt „Anstoß für ein neues Leben“ der Sepp-Herberger-Stiftung. „Die sprichwörtliche Fußballfamilie in Deutschland ist riesengroß“, weiß Tobias Wrzesinski, Geschäftsführer der Stiftung. „Irgendwo ist da bestimmt ein Platz für euch“, motiviert er die Strafgefangenen. Wer in absehbarer Zeit noch nicht wieder in die Freiheit entlassen wird, hat in der Haftzeit zwei Möglichkeiten, ein Spiel zu pfeifen, erklärt Roland Schäfer: „Entweder der Betroffene kommt in den offenen Vollzug oder es tritt die Lockerung ein. Wenn dann jemand ein Spiel leiten möchte, kommt er auf mich zu und ich suche eine Partie aus.“ Es könne natürlich nicht jeder diese Ausbildung machen, merkt er an. Die Vollzugsanstalt müsse das genehmigen. Mit der Geschichte über einen Mann, der inzwischen wieder auf freiem Fuß ist und schon über 300 Spiele geleitet hat, möchte Schäfer den Häftlingen zusätzlichen Antrieb geben.

Ein Häftling mit viel Fachwissen

„Für uns war es ungewohnt, sich so auf etwas zu konzentrieren“, sagen zwei der frisch ausgebildeten Schiedsrichter. „Das war gut für den Kopf und eine Abwechslung zum Haftalltag.“ In der Gesprächsrunde mit Markus Merk tut sich besonders einer der Insassen hervor und brilliert mit seinem Fachwissen. Merk muss sich nicht nur zu der Situation um den 1. FCK äußern, sondern auch zu eigenen Schiedsrichterentscheidungen, etwa zu jenem indirekten Freistoß in der Fußball-Bundesliga im Jahr 2001, der den FC Bayern München in letzter Minute zum Deutschen Meister machte, obwohl Schalke 04 bereits am Feiern war. „Mit der Entscheidung konnte ich damals am besten leben“, antwortet Merk, der vor den Häftlingen immer wieder betont, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen.

Schon zum fünften Mal wurden im Gebiet der Schiedsrichtervereinigung Rhein-Pfalz Strafgefangene zu Referees ausgebildet. Die Zusammenarbeit mit Vereinen könne den Menschen später auch bei der Suche nach einer Wohnung oder einer Arbeitsstelle helfen, ist sich Jürgen Veth, Vizepräsident des Südwestdeutschen Fußballverbands, sicher. Gundi Bäßler, Leiterin der Haftanstalt, zeigt der Gruppe den Perspektivwechsel auf: „Ihr seid hier, weil ihr Regeln gebrochen habt, nun seid ihr dafür verantwortlich, dass Regeln eingehalten werden.“

Quelle: Von Philipp Jung

AusgabeDie Rheinpfalz Frankenthaler Zeitung - Nr. 37
DatumDonnerstag, den 13. Februar 2020
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Gudrun Rebholz mit 60 noch am Ball

Spielbetrieb
Gudrun Rebholz

Gudrun Rebholz spielt für ihr Leben gerne Fußball. Klingt zunächst einmal nicht spektakulär. Doch wenn man bedenkt, dass sie das schon fast 50 Jahre lang macht und mit mittlerweile 60 immer noch dem Ball hinterherjagt, dann ist das schon etwas Besonderes. „Das Fußballspielen hat mich schon als Kind fasziniert. Anfangs habe ich mit meinem Bruder auf der Straße gekickt“, erzählt Rebholz, die im Ludwigshafener Stadtteil Gartenstadt aufgewachsen ist.

Als 1970 der Deutsche Fußball-Bund den vorher verbotenen Frauenfußball legalisierte, wollte die damals elfjährige Gudrun wie ihre Schwester beim Ludwigshafener SC spielen. Doch in diesem Alter war dies noch nicht gestattet. „Mein Vater hat mir damals fast etwas spöttisch gesagt, dass ich in die USA gehen muss, wenn ich Fußball spielen will“, erinnert sich die heute 60-Jährige. Sie träumte damals von den USA, bleib aber hartnäckig. „Ich habe genervt“, sagt Rebholz und lacht. Und zwar so lange genervt, bis sie beim LSC trainieren durfte und mit 14 in der Mannschaft mitspielen konnte. Die folgende Geschichte ist symptomatisch für Gudrun Rebholz: „Ich hatte Windpocken und sollte auf ärztlichen Rat hin nicht trainieren. Da ist bei mir eine Welt zusammengebrochen“, blickt sie zurück. Fast überflüssig zu erwähnen, dass sie sich aus dem Haus geschlichen und doch trainiert hat.

Der Frauenfußball steckte zu diesen Zeiten noch in den Kinderschuhen. Weil die junge Gudrun aber beim LSC herausragte und der TuS Niederkirchen fragte, ob sie nicht wechseln wolle, folgte 1977 der Transfer nach Niederkirchen. „Mein Vater hatte seine Zustimmung gegeben“, erklärt die Sportlerin. Beim TuS fühlte sich die Südwestauswahlspielerin wohl und identifizierte sich mit dem Klub. Der spielte in dieser Zeit auf Südwest-Ebene, mit Gudrun Rebholz auf der Position des Liberos. „Ich bin bis heute Fan von Bayern München und deshalb war Franz Beckenbauer mein Vorbild. Wir spielten ja dieselbe Position“, erläutert Rebholz.

Mit Niederkirchen in der Bundesliga

Zur Saison 1990/91 wurde die zweigeisige Frauen-Bundesliga eingeführt. Ein Meilenstein im Frauenfußball. Doch Gudrun Rebholz hatte im Mai 1990 ihren zweiten Sohn zur Welt gebracht. Dem achtjährigen André folgte Nesthäkchen Kevin. Das (zumindest vorläufige) Ende der Fußballer-Laufbahn? Nein, natürlich nicht. Die Bundesliga lockte. „In der Vorbereitung war ich wieder dabei. Da war Kevin gerade einmal sechs Wochen alt“, berichtet Rebholz. Allein dies kennzeichnet das Wesen der fußballverrückten Frau. „Ich bin äußerst ehrgeizig, manchmal sogar verbissen. Wenn ich etwas mache, dann mache ich es zu 100 Prozent“, verdeutlicht Rebholz, die im Gründungsjahr der Bundesliga für Niederkirchen am Ball war. Ausgebremst hat die zweifache Mutter erst ein Knöchelbruch, den sie sich bei einem Spiel in Saarbrücken zuzog. Erst diese schwere Verletzung, der hohe Trainingsaufwand, der Beruf und zwei kleine Kinder ließen sie kürzertreten.

Doch kürzertreten heißt nicht aufhören, schon gar nicht bei Gudrun Rebholz. Sie spielte in der zweiten Garnitur, half hin und wieder in der „Ersten“ aus und wurde Mitglieder der Ü35. In dieser Mannschaft spielt sie auch heute noch, mit 60. Der Verein heißt seit 2008 1.FFC 08 Niederkirchen. An ihrer Verbundenheit hat das nichts geändert. „Einmal in der Woche kicken wir, auch in der Halle. Nicht mehr leistungsmäßig, sondern weil es uns Freude macht“, sagt die Abwehrspielerin. Im Vordergrund stehen andere Dinge: Die Geselligkeit, Geburtstage feiern, Ausflüge machen, ein Stammtisch in Oggersheim. Sportlich muss sich das Team aber nicht verstecken: 2017 qualifizierte sich die Ü35 des FFC für die Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen in Berlin.

In all den Jahren war die Organisation ein Eckpfeiler des Familienlebens. Denn Ehemann Robert, mit dem sie heute in Oggersheim lebt, spielte ebenfalls Fußball und später kamen die Söhne dazu, die sich für Handball (André) und Fußball (Kevin) entschieden. „Robert und ich haben uns die Organisation und am Wochenende den Haushalt geteilt. Das hat gut geklappt, auch wenn Freundschaften auf der Strecke blieben, weil wir keine Zeit hatten“, erinnert sich Gudrun Rebholz, die seit elf Jahren als Verwaltungsangestellte bei Caritas in Ludwigshafen arbeitet.

Ein Traineramt war keine Option

An ihrer Rastlosigkeit hat sich nichts geändert. Vier- bis fünfmal pro Woche geht sie ins Fitness-Studio. „Ich muss immer etwas machen. Dadurch bin ich relativ fit“, betont Rebholz. Und wenn sie im Spiel auf deutlich Jüngere trifft, dann ist das eher Ansporn als Qual. „Schnelligkeit und Spitzigkeit haben nachgelassen, aber ich war nie langsam und kann immer noch gut mithalten“, erklärt die Verteidigerin. Ein Traineramt zu übernehmen, sei keine Option gewesen. „Die Einstellung zum Fußball ist schlechter geworden, und ich kann kein Auge zudrücken“, sagt sie. Vor Jahren habe sie darüber nachgedacht, mit 60 aufzuhören. „Jetzt bin ich 60 und habe noch großen Spaß. Deshalb spiele ich weiter.“ Und so wird Gudrun Rebholz nach wie vor wenig Zeit haben für andere Hobbys. So bleibt es wohl beim Backen. Kuchen etwa oder Weihnachtsgebäck. „In diesem Jahr habe ich wieder 24 verschiedene Sorten gebacken“, sagt sie lachend. Wie schon gesagt: Wenn sie etwas macht, dann zu 100 Prozent.

Foto: Voller Einsatz: Wenn Gudrun Rebholz etwas macht, dann zu 100 Prozent.

Text: Thomas Leimert

Spielbetrieb
Gudrun Rebholz mit 60 noch am Ball
Gudrun Rebholz spielt für ihr Leben gerne Fußball. Klingt zunächst einmal nicht spektakulär. Doch wenn man bedenkt, dass sie das schon fast 50 Jahre lang macht und mit mittlerweile 60 immer noch dem Ball hinterherjagt, dann ist das schon etwas Besonderes. „Das Fußballspielen hat mich schon als Kind fasziniert. Anfangs habe ich mit meinem Bruder auf ...
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Gudrun Rebholz mit 60 noch am Ball

Spielbetrieb
Gudrun Rebholz

Gudrun Rebholz spielt für ihr Leben gerne Fußball. Klingt zunächst einmal nicht spektakulär. Doch wenn man bedenkt, dass sie das schon fast 50 Jahre lang macht und mit mittlerweile 60 immer noch dem Ball hinterherjagt, dann ist das schon etwas Besonderes. „Das Fußballspielen hat mich schon als Kind fasziniert. Anfangs habe ich mit meinem Bruder auf der Straße gekickt“, erzählt Rebholz, die im Ludwigshafener Stadtteil Gartenstadt aufgewachsen ist.

Als 1970 der Deutsche Fußball-Bund den vorher verbotenen Frauenfußball legalisierte, wollte die damals elfjährige Gudrun wie ihre Schwester beim Ludwigshafener SC spielen. Doch in diesem Alter war dies noch nicht gestattet. „Mein Vater hat mir damals fast etwas spöttisch gesagt, dass ich in die USA gehen muss, wenn ich Fußball spielen will“, erinnert sich die heute 60-Jährige. Sie träumte damals von den USA, bleib aber hartnäckig. „Ich habe genervt“, sagt Rebholz und lacht. Und zwar so lange genervt, bis sie beim LSC trainieren durfte und mit 14 in der Mannschaft mitspielen konnte. Die folgende Geschichte ist symptomatisch für Gudrun Rebholz: „Ich hatte Windpocken und sollte auf ärztlichen Rat hin nicht trainieren. Da ist bei mir eine Welt zusammengebrochen“, blickt sie zurück. Fast überflüssig zu erwähnen, dass sie sich aus dem Haus geschlichen und doch trainiert hat.

Der Frauenfußball steckte zu diesen Zeiten noch in den Kinderschuhen. Weil die junge Gudrun aber beim LSC herausragte und der TuS Niederkirchen fragte, ob sie nicht wechseln wolle, folgte 1977 der Transfer nach Niederkirchen. „Mein Vater hatte seine Zustimmung gegeben“, erklärt die Sportlerin. Beim TuS fühlte sich die Südwestauswahlspielerin wohl und identifizierte sich mit dem Klub. Der spielte in dieser Zeit auf Südwest-Ebene, mit Gudrun Rebholz auf der Position des Liberos. „Ich bin bis heute Fan von Bayern München und deshalb war Franz Beckenbauer mein Vorbild. Wir spielten ja dieselbe Position“, erläutert Rebholz.

Mit Niederkirchen in der Bundesliga

Zur Saison 1990/91 wurde die zweigeisige Frauen-Bundesliga eingeführt. Ein Meilenstein im Frauenfußball. Doch Gudrun Rebholz hatte im Mai 1990 ihren zweiten Sohn zur Welt gebracht. Dem achtjährigen André folgte Nesthäkchen Kevin. Das (zumindest vorläufige) Ende der Fußballer-Laufbahn? Nein, natürlich nicht. Die Bundesliga lockte. „In der Vorbereitung war ich wieder dabei. Da war Kevin gerade einmal sechs Wochen alt“, berichtet Rebholz. Allein dies kennzeichnet das Wesen der fußballverrückten Frau. „Ich bin äußerst ehrgeizig, manchmal sogar verbissen. Wenn ich etwas mache, dann mache ich es zu 100 Prozent“, verdeutlicht Rebholz, die im Gründungsjahr der Bundesliga für Niederkirchen am Ball war. Ausgebremst hat die zweifache Mutter erst ein Knöchelbruch, den sie sich bei einem Spiel in Saarbrücken zuzog. Erst diese schwere Verletzung, der hohe Trainingsaufwand, der Beruf und zwei kleine Kinder ließen sie kürzertreten.

Doch kürzertreten heißt nicht aufhören, schon gar nicht bei Gudrun Rebholz. Sie spielte in der zweiten Garnitur, half hin und wieder in der „Ersten“ aus und wurde Mitglieder der Ü35. In dieser Mannschaft spielt sie auch heute noch, mit 60. Der Verein heißt seit 2008 1.FFC 08 Niederkirchen. An ihrer Verbundenheit hat das nichts geändert. „Einmal in der Woche kicken wir, auch in der Halle. Nicht mehr leistungsmäßig, sondern weil es uns Freude macht“, sagt die Abwehrspielerin. Im Vordergrund stehen andere Dinge: Die Geselligkeit, Geburtstage feiern, Ausflüge machen, ein Stammtisch in Oggersheim. Sportlich muss sich das Team aber nicht verstecken: 2017 qualifizierte sich die Ü35 des FFC für die Deutschen Meisterschaften der Seniorinnen in Berlin.

In all den Jahren war die Organisation ein Eckpfeiler des Familienlebens. Denn Ehemann Robert, mit dem sie heute in Oggersheim lebt, spielte ebenfalls Fußball und später kamen die Söhne dazu, die sich für Handball (André) und Fußball (Kevin) entschieden. „Robert und ich haben uns die Organisation und am Wochenende den Haushalt geteilt. Das hat gut geklappt, auch wenn Freundschaften auf der Strecke blieben, weil wir keine Zeit hatten“, erinnert sich Gudrun Rebholz, die seit elf Jahren als Verwaltungsangestellte bei Caritas in Ludwigshafen arbeitet.

Ein Traineramt war keine Option

An ihrer Rastlosigkeit hat sich nichts geändert. Vier- bis fünfmal pro Woche geht sie ins Fitness-Studio. „Ich muss immer etwas machen. Dadurch bin ich relativ fit“, betont Rebholz. Und wenn sie im Spiel auf deutlich Jüngere trifft, dann ist das eher Ansporn als Qual. „Schnelligkeit und Spitzigkeit haben nachgelassen, aber ich war nie langsam und kann immer noch gut mithalten“, erklärt die Verteidigerin. Ein Traineramt zu übernehmen, sei keine Option gewesen. „Die Einstellung zum Fußball ist schlechter geworden, und ich kann kein Auge zudrücken“, sagt sie. Vor Jahren habe sie darüber nachgedacht, mit 60 aufzuhören. „Jetzt bin ich 60 und habe noch großen Spaß. Deshalb spiele ich weiter.“ Und so wird Gudrun Rebholz nach wie vor wenig Zeit haben für andere Hobbys. So bleibt es wohl beim Backen. Kuchen etwa oder Weihnachtsgebäck. „In diesem Jahr habe ich wieder 24 verschiedene Sorten gebacken“, sagt sie lachend. Wie schon gesagt: Wenn sie etwas macht, dann zu 100 Prozent.

Foto: Voller Einsatz: Wenn Gudrun Rebholz etwas macht, dann zu 100 Prozent.

Text: Thomas Leimert

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