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Fußballsaison 2020/2021 - wie geht es weiter? - Update v. 25.03.2021

26.03.2021Spielbetrieb

Das Präsidium des SWFV hat sich in seiner Videokonferenz am 25.03.2021 auf der Grundlage der aktuellen Entwicklungen mit den zeitlichen Möglichkeiten des Wiedereinstiegs in ein unbeschränktes Mannschaftstraining und den laufenden Wettbewerb beschäftigt.
Bereits in seiner Sitzung am 10.03.2021 gelangte das Präsidium zu der Auffassung, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs spätestens Anfang Mai erfolgen muss, um einen rechtzeitigen Abschluss der Runde mit Wertung zu erreichen. Das bedeutet, dass ein uneingeschränktes Mannschaftstraining spätestens Anfang April möglich sein muss. Auf Grundlage der aktuellen Verfügungslagen, der nicht erfolgten Öffnungen für den Amateursport zum 22.03.2021 sowie aktuell steigender Inzidenzzahlen können diese Voraussetzungen nicht mehr erreicht werden. Somit musste das Präsidium feststellen, dass eine sportlich faire Beendigung der Saison 2020/21 bis zum 30.06.2021 nicht möglich und damit die Saison 20/21 mit sofortiger Wirkung in allen Spielklassen beendet ist. Die Saison 20/21 bleibt somit gemäß der Spielordnung ohne Wertung (keine Auf- und Absteiger). Sofern für überregionale Klassen Aufsteiger/Qualifikanten gemeldet werden können, erfolgt dies auf Grundlage der Spiel- bzw. Jugendordnung mittels Quotientenregelung.
Die Pokalspiele sind von dieser Feststellung nicht betroffen. Sie sollen nach Maßgabe der staatlichen Verfügungen noch durchgeführt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Südwestdeutscher Fußballverband e.V.

26. März 2021
Spielbetrieb
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Fußballsaison 2020/2021 - wie geht es weiter? - Update v. 25.03.2021

26.03.2021Spielbetrieb

Das Präsidium des SWFV hat sich in seiner Videokonferenz am 25.03.2021 auf der Grundlage der aktuellen Entwicklungen mit den zeitlichen Möglichkeiten des Wiedereinstiegs in ein unbeschränktes Mannschaftstraining und den laufenden Wettbewerb beschäftigt.
Bereits in seiner Sitzung am 10.03.2021 gelangte das Präsidium zu der Auffassung, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs spätestens Anfang Mai erfolgen muss, um einen rechtzeitigen Abschluss der Runde mit Wertung zu erreichen. Das bedeutet, dass ein uneingeschränktes Mannschaftstraining spätestens Anfang April möglich sein muss. Auf Grundlage der aktuellen Verfügungslagen, der nicht erfolgten Öffnungen für den Amateursport zum 22.03.2021 sowie aktuell steigender Inzidenzzahlen können diese Voraussetzungen nicht mehr erreicht werden. Somit musste das Präsidium feststellen, dass eine sportlich faire Beendigung der Saison 2020/21 bis zum 30.06.2021 nicht möglich und damit die Saison 20/21 mit sofortiger Wirkung in allen Spielklassen beendet ist. Die Saison 20/21 bleibt somit gemäß der Spielordnung ohne Wertung (keine Auf- und Absteiger). Sofern für überregionale Klassen Aufsteiger/Qualifikanten gemeldet werden können, erfolgt dies auf Grundlage der Spiel- bzw. Jugendordnung mittels Quotientenregelung.
Die Pokalspiele sind von dieser Feststellung nicht betroffen. Sie sollen nach Maßgabe der staatlichen Verfügungen noch durchgeführt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Südwestdeutscher Fußballverband e.V.

Das Präsidium des SWFV hat sich in seiner Videokonferenz am 25.03.2021 auf der Grundlage der aktuellen Entwicklungen mit den zeitlichen Möglichkeiten…
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Fußballsaison 2020/2021 - wie geht es weiter? - Update v. 25.03.2021

26. März 2021Spielbetrieb

Das Präsidium des SWFV hat sich in seiner Videokonferenz am 25.03.2021 auf der Grundlage der aktuellen Entwicklungen mit den zeitlichen Möglichkeiten des Wiedereinstiegs in ein unbeschränktes Mannschaftstraining und den laufenden Wettbewerb beschäftigt.
Bereits in seiner Sitzung am 10.03.2021 gelangte das Präsidium zu der Auffassung, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs spätestens Anfang Mai erfolgen muss, um einen rechtzeitigen Abschluss der Runde mit Wertung zu erreichen. Das bedeutet, dass ein uneingeschränktes Mannschaftstraining spätestens Anfang April möglich sein muss. Auf Grundlage der aktuellen Verfügungslagen, der nicht erfolgten Öffnungen für den Amateursport zum 22.03.2021 sowie aktuell steigender Inzidenzzahlen können diese Voraussetzungen nicht mehr erreicht werden. Somit musste das Präsidium feststellen, dass eine sportlich faire Beendigung der Saison 2020/21 bis zum 30.06.2021 nicht möglich und damit die Saison 20/21 mit sofortiger Wirkung in allen Spielklassen beendet ist. Die Saison 20/21 bleibt somit gemäß der Spielordnung ohne Wertung (keine Auf- und Absteiger). Sofern für überregionale Klassen Aufsteiger/Qualifikanten gemeldet werden können, erfolgt dies auf Grundlage der Spiel- bzw. Jugendordnung mittels Quotientenregelung.
Die Pokalspiele sind von dieser Feststellung nicht betroffen. Sie sollen nach Maßgabe der staatlichen Verfügungen noch durchgeführt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Südwestdeutscher Fußballverband e.V.

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Kreistag des Fußballkreises Alzey-Worms am 24. April 2021

26.03.2021Sonstiges

Am 24. April 2021, 11:00 Uhr, findet der Kreistag des Fußballkreises Alzey-Worms aufgrund der Pandemiesituation erstmals als rein virtuelle Veranstaltung statt.
Die Tagesordnung könnt ihr der nachstehenden Einladung entnehmen.

26. März 2021
Sonstiges
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Kreistag des Fußballkreises Alzey-Worms am 24. April 2021

26.03.2021Sonstiges

Am 24. April 2021, 11:00 Uhr, findet der Kreistag des Fußballkreises Alzey-Worms aufgrund der Pandemiesituation erstmals als rein virtuelle Veranstaltung statt.
Die Tagesordnung könnt ihr der nachstehenden Einladung entnehmen.

Am 24. April 2021, 11:00 Uhr, findet der Kreistag des Fußballkreises Alzey-Worms aufgrund der Pandemiesituation erstmals als rein virtuelle…
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Kreistag des Fußballkreises Alzey-Worms am 24. April 2021

26. März 2021Sonstiges

Am 24. April 2021, 11:00 Uhr, findet der Kreistag des Fußballkreises Alzey-Worms aufgrund der Pandemiesituation erstmals als rein virtuelle Veranstaltung statt.
Die Tagesordnung könnt ihr der nachstehenden Einladung entnehmen.

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Schiedsrichter-Ausbildung online

05.01.2021Schiedsrichter

Ab dem 22. Januar 2021 bietet der SWFV einen Online-Neulingslehrgang für Schiedsrichter an. Die Teilnahme erfolgt mittels Distance Learning - also bequem von der heimischen Couch.
Interessierte ab 14 Jahren können sich über das Lehrgangsmodul des SWFV bis zum 20.01.2021 anmelden. Voraussetzung hierfür ist lediglich ein Computer, Tablet oder mobiles Endgerät mit Internetverbindung.
Der Kurs geht über einen Zeitraum von vier Wochen und wird durch regelmäßige Konferenztermine der Referenten begleitet. Die Prüfung findet zu einem späteren Zeitpunkt an der Sportschule in Edenkoben oder gegebenenfalls dezentral in den Fußballkreisen statt.
Weitere Informationen zur Schiedsrichter-Ausbildung
 

05. Jan. 2021
Schiedsrichter
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Schiedsrichter-Ausbildung online

05.01.2021Schiedsrichter

Ab dem 22. Januar 2021 bietet der SWFV einen Online-Neulingslehrgang für Schiedsrichter an. Die Teilnahme erfolgt mittels Distance Learning - also bequem von der heimischen Couch.
Interessierte ab 14 Jahren können sich über das Lehrgangsmodul des SWFV bis zum 20.01.2021 anmelden. Voraussetzung hierfür ist lediglich ein Computer, Tablet oder mobiles Endgerät mit Internetverbindung.
Der Kurs geht über einen Zeitraum von vier Wochen und wird durch regelmäßige Konferenztermine der Referenten begleitet. Die Prüfung findet zu einem späteren Zeitpunkt an der Sportschule in Edenkoben oder gegebenenfalls dezentral in den Fußballkreisen statt.
Weitere Informationen zur Schiedsrichter-Ausbildung
 

Ab dem 22. Januar 2021 bietet der SWFV einen Online-Neulingslehrgang für Schiedsrichter an. Die Teilnahme erfolgt mittels Distance Learning - also…
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Schiedsrichter-Ausbildung online

05. Jan. 2021Schiedsrichter

Ab dem 22. Januar 2021 bietet der SWFV einen Online-Neulingslehrgang für Schiedsrichter an. Die Teilnahme erfolgt mittels Distance Learning - also bequem von der heimischen Couch.
Interessierte ab 14 Jahren können sich über das Lehrgangsmodul des SWFV bis zum 20.01.2021 anmelden. Voraussetzung hierfür ist lediglich ein Computer, Tablet oder mobiles Endgerät mit Internetverbindung.
Der Kurs geht über einen Zeitraum von vier Wochen und wird durch regelmäßige Konferenztermine der Referenten begleitet. Die Prüfung findet zu einem späteren Zeitpunkt an der Sportschule in Edenkoben oder gegebenenfalls dezentral in den Fußballkreisen statt.
Weitere Informationen zur Schiedsrichter-Ausbildung
 

SWFV Meldungen

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Präsidium des SWFV: Spielbetrieb 2020/2021

Spielbetrieb
SWFV-Logo

Das Präsidium des SWFV hat sich bei seiner Videokonferenz am 10.03.21 mit den zeitlichen Möglichkeiten des Wiedereinstiegs in ein unbeschränktes Mannschaftstraining und den laufenden Wettbewerb beschäftigt.  

 
Beides ist nach der noch bis 28.03.2021 geltenden 17. Corona-Verordnung derzeit nicht zulässig. Die politisch beschlossenen Öffnungsschritte, insbesondere der 5. Öffnungsschritt, der zum 05.04.2021 zumindest uneingeschränktes Training erlauben würde, steht noch unter dem Vorbehalt der tatsächlichen rechtlichen Umsetzung. Außerdem bleiben je nach Inzidenzwerten zusätzliche einschränkende kommunale Verfügungen möglich.

 

Das Präsidium gelangt zu der Auffassung, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs spätestens Anfang Mai erfolgen muss, um einen rechtzeitigen Abschluss der Runde mit Wertung zu erreichen. Das bedeutet, dass auch ein uneingeschränktes Mannschaftstraining spätestens Anfang April möglich sein muss. Werden diese Voraussetzungen erfüllt, wird das Präsidium zusätzliche Kriterien für eine Wertung in den einzelnen Klassen über die Spielordnung festlegen. Werden diese Voraussetzungen nicht erreicht, steht eine vorzeitige Beendigung ohne Wertung der Spielzeit zur Entscheidung an.

 

Vor dem Hintergrund der schon angekündigten politischen Entscheidungen und Umsetzungen hat das Präsidium nach intensiver Beratung und Abwägung mehrheitlich entschieden, erst am 07.04.2021 eine abschließende Gesamtbewertung vorzunehmen.

 

Spielbetrieb
Präsidium des SWFV: Spielbetrieb 2020/2021
Das Präsidium des SWFV hat sich bei seiner Videokonferenz am 10.03.21 mit den zeitlichen Möglichkeiten des Wiedereinstiegs in ein unbeschränktes Mannschaftstraining und den laufenden Wettbewerb beschäftigt.    
Beides ist nach der noch bis 28.03.2021 geltenden 17. Corona-Verordnung derzeit nicht zulässig. Die politisch beschlossenen ...
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Präsidium des SWFV: Spielbetrieb 2020/2021

Spielbetrieb
SWFV-Logo

Das Präsidium des SWFV hat sich bei seiner Videokonferenz am 10.03.21 mit den zeitlichen Möglichkeiten des Wiedereinstiegs in ein unbeschränktes Mannschaftstraining und den laufenden Wettbewerb beschäftigt.  

 
Beides ist nach der noch bis 28.03.2021 geltenden 17. Corona-Verordnung derzeit nicht zulässig. Die politisch beschlossenen Öffnungsschritte, insbesondere der 5. Öffnungsschritt, der zum 05.04.2021 zumindest uneingeschränktes Training erlauben würde, steht noch unter dem Vorbehalt der tatsächlichen rechtlichen Umsetzung. Außerdem bleiben je nach Inzidenzwerten zusätzliche einschränkende kommunale Verfügungen möglich.

 

Das Präsidium gelangt zu der Auffassung, dass eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs spätestens Anfang Mai erfolgen muss, um einen rechtzeitigen Abschluss der Runde mit Wertung zu erreichen. Das bedeutet, dass auch ein uneingeschränktes Mannschaftstraining spätestens Anfang April möglich sein muss. Werden diese Voraussetzungen erfüllt, wird das Präsidium zusätzliche Kriterien für eine Wertung in den einzelnen Klassen über die Spielordnung festlegen. Werden diese Voraussetzungen nicht erreicht, steht eine vorzeitige Beendigung ohne Wertung der Spielzeit zur Entscheidung an.

 

Vor dem Hintergrund der schon angekündigten politischen Entscheidungen und Umsetzungen hat das Präsidium nach intensiver Beratung und Abwägung mehrheitlich entschieden, erst am 07.04.2021 eine abschließende Gesamtbewertung vorzunehmen.

 

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Kreisjugendausschuss Alzey-Worms im Amt bestätigt

Ehrenamt
Karlheinz Best

Am Dienstag, den 23.02.2021, fand der Kreisjugendtag Alzey-Worms in virtueller Form über die beiden Programme Zoom (Videokonferenzsystem) und teambits (Online-Abstimmungstool) statt. Von 36 wahlberechtigten Vereinen waren 15 der Einladung zur Wahlveranstaltung gefolgt.

 

Als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses wurde Karlheinz Best als Amtsinhaber bestätigt und einstimmig wiedergewählt. Als stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses wählten die Stimmberechtigten Dieter Wolf.

 

Als Beisitzerinnen und Beisitzer gehören auch weiterhin Karl-Heinz Eisen, Niklas Lippold, Sandra Nostadt, Wolfgang Ritzheim und Michael Scherer dem Ausschuss an.

Ehrenamt
Kreisjugendausschuss Alzey-Worms im Amt bestätigt
Am Dienstag, den 23.02.2021, fand der Kreisjugendtag Alzey-Worms in virtueller Form über die beiden Programme Zoom (Videokonferenzsystem) und teambits (Online-Abstimmungstool) statt. Von 36 wahlberechtigten Vereinen waren 15 der Einladung zur Wahlveranstaltung gefolgt.   Als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses wurde Karlheinz Best als ...
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Kreisjugendausschuss Alzey-Worms im Amt bestätigt

Ehrenamt
Karlheinz Best

Am Dienstag, den 23.02.2021, fand der Kreisjugendtag Alzey-Worms in virtueller Form über die beiden Programme Zoom (Videokonferenzsystem) und teambits (Online-Abstimmungstool) statt. Von 36 wahlberechtigten Vereinen waren 15 der Einladung zur Wahlveranstaltung gefolgt.

 

Als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses wurde Karlheinz Best als Amtsinhaber bestätigt und einstimmig wiedergewählt. Als stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses wählten die Stimmberechtigten Dieter Wolf.

 

Als Beisitzerinnen und Beisitzer gehören auch weiterhin Karl-Heinz Eisen, Niklas Lippold, Sandra Nostadt, Wolfgang Ritzheim und Michael Scherer dem Ausschuss an.

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Präsidentenkonferenz: Appell für Rückkehr des Amateursports

Spielbetrieb
Foto: GettyImages

Die Präsidenten aus den Regional- und Landesverbänden des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben im Rahmen ihrer Konferenz einen gemeinsamen Appell formuliert, der die hohe gesellschaftliche Bedeutung und Wirkung des Amateursports betont. Im Mittelpunkt steht für das Gremium die Perspektive, vor allem Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, wieder unter freiem Himmel einem organisierten Trainingsbetrieb im Verein nachzugehen und dort ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Nach mehrmonatigem Lockdown soll der organisierte Amateursport, so die klare Botschaft, nicht mehr als Teil des Problems, sondern endlich als Teil der Lösung im Sinne der allgemeinen Gesundheitsförderung begriffen werden.

 

Mit ihrem Appell unterstützen und unterstreichen die führenden Vertreter*innen der Landesverbände den offenen Brief, den DFB-Präsident Fritz Keller und der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch am vergangenen Freitag an alle 24.500 Vereine im deutschen Fußball verschickt hatten. Keller und Koch hatten darin betont, dass der Sport und seine einzigartige Vereinslandschaft in Deutschland in allen Entscheidungen Berücksichtigung finden müssen und nicht abgehängt werden dürfen. Bei Diskussionen um mögliche Lockerungen muss vor diesem Hintergrund zwangsläufig an allen relevanten Stellen über den Amateursport gesprochen werden, dafür setzen sich mit dem DFB auch alle Regional- und Landesverbände ein.

 

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: “Unsere Vereine haben in den vergangenen Monaten einen erfolgreichen Beitrag geleistet, um Kontakte zu reduzieren und Infektionen entgegenzuwirken. Dieses verantwortungsvolle Verhalten darf bei den Erörterungen der Lockerungen nicht vergessen werden, insbesondere deshalb, weil es in besonderem Maße um Kinder und Jugendliche geht. Dies betrifft nicht nur den Fußball, sondern den gesamten Sport. Ich bin daher sehr froh, dass in Nordrhein-Westfalen die Landesregierung nun in einem ersten Schritt entschieden hat, dass die Sportplätze wieder geöffnet werden können und eine Nutzung, wenn auch zunächst unter engen Vorgaben, möglich ist.”

 

Im Rahmen der Konferenz hatte Prof. Dr. Tim Meyer, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des DFB, den Präsidenten der Regional- und Landesverbände Erkenntnisse aus jüngsten Untersuchungen präsentiert. Meyer hatte mit Kollegen vom Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes sowie dem Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel unter anderem mehr als 750 Partien aus Profiligen und dem Amateurbereich mit mindestens einem SARS-CoV2-verdächtigen Spieler analysiert. In diesem Rahmen wurden Fragebögen und Listen mit Spielabsagen von 20 Fußball-Landesverbänden aufgrund von bestätigten Fällen und Verdachtsfällen auf eine SARS-CoV-2-Infektion geprüft und registriert. Soweit verfügbar, wurden ergänzende Videoanalysen durchgeführt. Ziel war neben der Erfassung infektiöser Spieler*innen in Spiel oder Training eine Einschätzung des Infektionsrisikos der anderen Spieler*innen und Schiedsrichter*innen.

 

Es zeigte sich, dass fußballspezifische Kontakte auf dem Spielfeld nur ein geringes Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 darstellen. Auch wenn die Möglichkeiten zur Nachverfolgung von Fällen im Amateurbereich, verglichen mit den Profis, eingeschränkt sind, wurden in den exponierten Mannschaften bis 14 Tage nach dem Spiel keine weiteren Verdachtsfälle festgestellt. Lediglich in einem Fall waren Zweifel an einer Übertragung während des Fußballspielens nicht gänzlich auszuräumen. Die Videoanalysen ergaben, dass relevante Kontakte auf dem Spielfeld nur selten auftreten und von sehr kurzer Dauer sind.

 

Zusammengefasst bedeutet dies, dass nach aktuellem Kenntnisstand beim Fußballspielen unter freiem Himmel nur eine äußerst geringe Ansteckungsgefahr besteht”, sagt Meyer. “Diese Ergebnisse stehen auch im Einklang mit der umfangreich gesichteten internationalen Literatur, beispielsweise den vor wenigen Tagen veröffentlichten Resultaten aus dem englischen Rugby.

 

Ronny Zimmermann und Hannelore Ratzeburg, im DFB-Präsidium für den Nachwuchsfußball im männlichen und weiblichen Bereich zuständig, erklären gemeinsam: “Vereine und Verbände tragen verantwortungsvoll die Verordnungen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit. Doch der Lockdown für den Sport darf nicht zum Dauerzustand werden. Wir müssen im Blick haben, welche Folgen dauerhafter Bewegungsmangel und fehlende soziale Kontakte gerade für Kinder und Jugendliche haben können. Vereinssport kann hier für eine spürbare Entlastung sorgen und mit den bereits bewährten Hygienekonzepten seiner gesellschaftlichen Aufgabe gerecht werden.”

 

Bundesweite Umfrage läuft noch bis Freitag

Wie groß die Sehnsucht nach der Rückkehr des Amateurfußballs ist, zeigt eine aktuell laufende bundesweite DFB-Umfrage. An den ersten drei Tagen haben bereits rund 50.000 Personen daran teilgenommen, 97 Prozent davon sind Mitglied in einem Fußballverein. 98 Prozent der bisher Befragten haben angegeben, den Amateurfußball und ihren Amateurverein zu vermissen, 95 Prozent wollen auf jeden Fall oder sehr wahrscheinlich nach dem Lockdown in den Amateurfußball zurückkehren. Besonders vermisst werden laut den Zwischenergebnissen das Gemeinschaftsgefühl und das aktive Fußballspielen. Die Möglichkeit des Mannschaftstrainings wird unter den Teilnehmer*innen im Falle möglicher Lockerungen mit Abstand am höchsten priorisiert, deutlich vor der Rückkehr in den Spielbetrieb.

 

Die Umfrage läuft noch bis Freitag, eine Teilnahme ist hier möglich.

Spielbetrieb
Präsidentenkonferenz: Appell für Rückkehr des Amateursports
Die Präsidenten aus den Regional- und Landesverbänden des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben im Rahmen ihrer Konferenz einen gemeinsamen Appell formuliert, der die hohe gesellschaftliche Bedeutung und Wirkung des Amateursports betont. Im Mittelpunkt steht für das Gremium die Perspektive, vor allem Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben ...
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Präsidentenkonferenz: Appell für Rückkehr des Amateursports

Spielbetrieb
Foto: GettyImages

Die Präsidenten aus den Regional- und Landesverbänden des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben im Rahmen ihrer Konferenz einen gemeinsamen Appell formuliert, der die hohe gesellschaftliche Bedeutung und Wirkung des Amateursports betont. Im Mittelpunkt steht für das Gremium die Perspektive, vor allem Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, wieder unter freiem Himmel einem organisierten Trainingsbetrieb im Verein nachzugehen und dort ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Nach mehrmonatigem Lockdown soll der organisierte Amateursport, so die klare Botschaft, nicht mehr als Teil des Problems, sondern endlich als Teil der Lösung im Sinne der allgemeinen Gesundheitsförderung begriffen werden.

 

Mit ihrem Appell unterstützen und unterstreichen die führenden Vertreter*innen der Landesverbände den offenen Brief, den DFB-Präsident Fritz Keller und der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch am vergangenen Freitag an alle 24.500 Vereine im deutschen Fußball verschickt hatten. Keller und Koch hatten darin betont, dass der Sport und seine einzigartige Vereinslandschaft in Deutschland in allen Entscheidungen Berücksichtigung finden müssen und nicht abgehängt werden dürfen. Bei Diskussionen um mögliche Lockerungen muss vor diesem Hintergrund zwangsläufig an allen relevanten Stellen über den Amateursport gesprochen werden, dafür setzen sich mit dem DFB auch alle Regional- und Landesverbände ein.

 

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: “Unsere Vereine haben in den vergangenen Monaten einen erfolgreichen Beitrag geleistet, um Kontakte zu reduzieren und Infektionen entgegenzuwirken. Dieses verantwortungsvolle Verhalten darf bei den Erörterungen der Lockerungen nicht vergessen werden, insbesondere deshalb, weil es in besonderem Maße um Kinder und Jugendliche geht. Dies betrifft nicht nur den Fußball, sondern den gesamten Sport. Ich bin daher sehr froh, dass in Nordrhein-Westfalen die Landesregierung nun in einem ersten Schritt entschieden hat, dass die Sportplätze wieder geöffnet werden können und eine Nutzung, wenn auch zunächst unter engen Vorgaben, möglich ist.”

 

Im Rahmen der Konferenz hatte Prof. Dr. Tim Meyer, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des DFB, den Präsidenten der Regional- und Landesverbände Erkenntnisse aus jüngsten Untersuchungen präsentiert. Meyer hatte mit Kollegen vom Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes sowie dem Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel unter anderem mehr als 750 Partien aus Profiligen und dem Amateurbereich mit mindestens einem SARS-CoV2-verdächtigen Spieler analysiert. In diesem Rahmen wurden Fragebögen und Listen mit Spielabsagen von 20 Fußball-Landesverbänden aufgrund von bestätigten Fällen und Verdachtsfällen auf eine SARS-CoV-2-Infektion geprüft und registriert. Soweit verfügbar, wurden ergänzende Videoanalysen durchgeführt. Ziel war neben der Erfassung infektiöser Spieler*innen in Spiel oder Training eine Einschätzung des Infektionsrisikos der anderen Spieler*innen und Schiedsrichter*innen.

 

Es zeigte sich, dass fußballspezifische Kontakte auf dem Spielfeld nur ein geringes Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 darstellen. Auch wenn die Möglichkeiten zur Nachverfolgung von Fällen im Amateurbereich, verglichen mit den Profis, eingeschränkt sind, wurden in den exponierten Mannschaften bis 14 Tage nach dem Spiel keine weiteren Verdachtsfälle festgestellt. Lediglich in einem Fall waren Zweifel an einer Übertragung während des Fußballspielens nicht gänzlich auszuräumen. Die Videoanalysen ergaben, dass relevante Kontakte auf dem Spielfeld nur selten auftreten und von sehr kurzer Dauer sind.

 

Zusammengefasst bedeutet dies, dass nach aktuellem Kenntnisstand beim Fußballspielen unter freiem Himmel nur eine äußerst geringe Ansteckungsgefahr besteht”, sagt Meyer. “Diese Ergebnisse stehen auch im Einklang mit der umfangreich gesichteten internationalen Literatur, beispielsweise den vor wenigen Tagen veröffentlichten Resultaten aus dem englischen Rugby.

 

Ronny Zimmermann und Hannelore Ratzeburg, im DFB-Präsidium für den Nachwuchsfußball im männlichen und weiblichen Bereich zuständig, erklären gemeinsam: “Vereine und Verbände tragen verantwortungsvoll die Verordnungen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit. Doch der Lockdown für den Sport darf nicht zum Dauerzustand werden. Wir müssen im Blick haben, welche Folgen dauerhafter Bewegungsmangel und fehlende soziale Kontakte gerade für Kinder und Jugendliche haben können. Vereinssport kann hier für eine spürbare Entlastung sorgen und mit den bereits bewährten Hygienekonzepten seiner gesellschaftlichen Aufgabe gerecht werden.”

 

Bundesweite Umfrage läuft noch bis Freitag

Wie groß die Sehnsucht nach der Rückkehr des Amateurfußballs ist, zeigt eine aktuell laufende bundesweite DFB-Umfrage. An den ersten drei Tagen haben bereits rund 50.000 Personen daran teilgenommen, 97 Prozent davon sind Mitglied in einem Fußballverein. 98 Prozent der bisher Befragten haben angegeben, den Amateurfußball und ihren Amateurverein zu vermissen, 95 Prozent wollen auf jeden Fall oder sehr wahrscheinlich nach dem Lockdown in den Amateurfußball zurückkehren. Besonders vermisst werden laut den Zwischenergebnissen das Gemeinschaftsgefühl und das aktive Fußballspielen. Die Möglichkeit des Mannschaftstrainings wird unter den Teilnehmer*innen im Falle möglicher Lockerungen mit Abstand am höchsten priorisiert, deutlich vor der Rückkehr in den Spielbetrieb.

 

Die Umfrage läuft noch bis Freitag, eine Teilnahme ist hier möglich.

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