News

x

Leitfaden für Jugendleiter, Trainer und Betreuer

14.08.2022Spielbetrieb

Hallo Sportkameraden/Innen,
der neue Leitfaden für die Saison 2022/2023 im Juniorenfußball an der Nahe.
Den Leitfaden könnt ihr auf Euer Handy laden für unterwegs.
Die wichtigsten Satzungen, Ordnungen und Regeln sind in Kurzform im Leitfaden angeschnitten. 
Für die Richtigkeit wird keine Haftung genommen, die kompletten Unterlagen sind hier auf der Homepage hinterlegt.
Mit sportlichem Gruß
Torsten Sulzbach

14. Aug. 2022
Spielbetrieb
x

Leitfaden für Jugendleiter, Trainer und Betreuer

14.08.2022Spielbetrieb

Hallo Sportkameraden/Innen,
der neue Leitfaden für die Saison 2022/2023 im Juniorenfußball an der Nahe.
Den Leitfaden könnt ihr auf Euer Handy laden für unterwegs.
Die wichtigsten Satzungen, Ordnungen und Regeln sind in Kurzform im Leitfaden angeschnitten. 
Für die Richtigkeit wird keine Haftung genommen, die kompletten Unterlagen sind hier auf der Homepage hinterlegt.
Mit sportlichem Gruß
Torsten Sulzbach

Hallo Sportkameraden/Innen, der neue Leitfaden für die Saison 2022/2023 im Juniorenfußball an der Nahe. Den Leitfaden könnt ihr auf Euer Handy laden…
x

Leitfaden für Jugendleiter, Trainer und Betreuer

14. Aug. 2022Spielbetrieb

Hallo Sportkameraden/Innen,
der neue Leitfaden für die Saison 2022/2023 im Juniorenfußball an der Nahe.
Den Leitfaden könnt ihr auf Euer Handy laden für unterwegs.
Die wichtigsten Satzungen, Ordnungen und Regeln sind in Kurzform im Leitfaden angeschnitten. 
Für die Richtigkeit wird keine Haftung genommen, die kompletten Unterlagen sind hier auf der Homepage hinterlegt.
Mit sportlichem Gruß
Torsten Sulzbach

x

Jugendleitersitzung 2022/2023

15.07.2022Spielbetrieb

Einladung zur Jugendleitersitzung Vorrundenbesprechung 2022/2023
Ort: Clubheim TuS Meddersheim
Datum: 21.07.2022 
Zeit: 19:00 Uhr
Spielklassen: C-KL, D-KL/KK und E-Junioren KL/KK
Zu dieser Sitzung laden wir eine für den Spielbetrieb autorisierte Person Ihres Vereins herzlich ein. Wir weisen darauf hin, dass pro Verein lediglich eine Person teilnehmen soll (nicht pro Mannschaft)
Die Spielpläne der einzelnen Staffeln sind im DFB-Net eingestellt und freigegeben.
Spielverlegungswünsche sind mit dem Gegner abzuklären und dem Staffelleiter schriftlich über das E-Postfach bis spätestens 20.07.2022 oder in der Sitzung am 21.07.2022 mitzuteilen.
Das Spielverlegungsmodul bitte erst nach der Vorrundenbesprechung nutzen.
Wir wünschen Euch eine gute Anreise nach Meddersheim.
Mit sportlichem Gruß
Berthold Schick
Vors. KJA Bad Kreuznach

15. Juli 2022
Spielbetrieb
x

Jugendleitersitzung 2022/2023

15.07.2022Spielbetrieb

Einladung zur Jugendleitersitzung Vorrundenbesprechung 2022/2023
Ort: Clubheim TuS Meddersheim
Datum: 21.07.2022 
Zeit: 19:00 Uhr
Spielklassen: C-KL, D-KL/KK und E-Junioren KL/KK
Zu dieser Sitzung laden wir eine für den Spielbetrieb autorisierte Person Ihres Vereins herzlich ein. Wir weisen darauf hin, dass pro Verein lediglich eine Person teilnehmen soll (nicht pro Mannschaft)
Die Spielpläne der einzelnen Staffeln sind im DFB-Net eingestellt und freigegeben.
Spielverlegungswünsche sind mit dem Gegner abzuklären und dem Staffelleiter schriftlich über das E-Postfach bis spätestens 20.07.2022 oder in der Sitzung am 21.07.2022 mitzuteilen.
Das Spielverlegungsmodul bitte erst nach der Vorrundenbesprechung nutzen.
Wir wünschen Euch eine gute Anreise nach Meddersheim.
Mit sportlichem Gruß
Berthold Schick
Vors. KJA Bad Kreuznach

Einladung zur Jugendleitersitzung Vorrundenbesprechung 2022/2023 Ort: Clubheim TuS Meddersheim Datum: 21.07.2022  Zeit: 19:00 Uhr Spielklassen: C-KL…
x

Jugendleitersitzung 2022/2023

15. Juli 2022Spielbetrieb

Einladung zur Jugendleitersitzung Vorrundenbesprechung 2022/2023
Ort: Clubheim TuS Meddersheim
Datum: 21.07.2022 
Zeit: 19:00 Uhr
Spielklassen: C-KL, D-KL/KK und E-Junioren KL/KK
Zu dieser Sitzung laden wir eine für den Spielbetrieb autorisierte Person Ihres Vereins herzlich ein. Wir weisen darauf hin, dass pro Verein lediglich eine Person teilnehmen soll (nicht pro Mannschaft)
Die Spielpläne der einzelnen Staffeln sind im DFB-Net eingestellt und freigegeben.
Spielverlegungswünsche sind mit dem Gegner abzuklären und dem Staffelleiter schriftlich über das E-Postfach bis spätestens 20.07.2022 oder in der Sitzung am 21.07.2022 mitzuteilen.
Das Spielverlegungsmodul bitte erst nach der Vorrundenbesprechung nutzen.
Wir wünschen Euch eine gute Anreise nach Meddersheim.
Mit sportlichem Gruß
Berthold Schick
Vors. KJA Bad Kreuznach

x

Tage des Jugendfußballs 2022 in Feilbingert

26.05.2022Spielbetrieb

Dieses Jahr finden die Kreispokalendspiele der Junioren Volksbank-RNH-Cup, nach 2 Jahren Corona Pause, vom 10.06.-12.06.2022 in Feilbingert statt.
Am Freitag eröffnen ab 17.30 Uhr der VfL Simmertal und der 1.FC Meisenheim das Pokalwochenende und ermitteln den E-Junioren Kreispokalsieger, im Anschluss ab 19.00 Uhr spielen der TSV Hargesheim und der TSV Langenlonsheim/JSG den D-Junioren Kreispokalsieger aus.
Am Samstag wird von 10.30 Uhr bis ca. 15.00 Uhr die neue Spielform im F-Junioren und G-Juniorenbereich vorgestellt.
Ab 16.00 Uhr ermitteln die C-Junioren des SV Oberhausen/JSG und des TuS Hackenheim/JSG ihren Kreispokalsieger bevor um 18.00 Uhr die A-Junioren des VfR Kirn/JSG und der TSG Planig/JSG den Kreispokalsieger ausspielen.
Am Sonntag morgen ab 10.30 Uhr findet ein E-Juniorenturnier mit 24 Mannschaften statt. 
Zum Abschluss des Wochenendes spielen die B-Junioren ab 16.00 Uhr ihren Kreispokalsieger zwischen der SG Weinsheim/JSG und dem TSV degenia Bad Kreuznach/JSG aus und beenden die Tage des Jugendfußballs.  
Kreisjugendausschuss Bad Kreuznach

26. Mai 2022
Spielbetrieb
x

Tage des Jugendfußballs 2022 in Feilbingert

26.05.2022Spielbetrieb

Dieses Jahr finden die Kreispokalendspiele der Junioren Volksbank-RNH-Cup, nach 2 Jahren Corona Pause, vom 10.06.-12.06.2022 in Feilbingert statt.
Am Freitag eröffnen ab 17.30 Uhr der VfL Simmertal und der 1.FC Meisenheim das Pokalwochenende und ermitteln den E-Junioren Kreispokalsieger, im Anschluss ab 19.00 Uhr spielen der TSV Hargesheim und der TSV Langenlonsheim/JSG den D-Junioren Kreispokalsieger aus.
Am Samstag wird von 10.30 Uhr bis ca. 15.00 Uhr die neue Spielform im F-Junioren und G-Juniorenbereich vorgestellt.
Ab 16.00 Uhr ermitteln die C-Junioren des SV Oberhausen/JSG und des TuS Hackenheim/JSG ihren Kreispokalsieger bevor um 18.00 Uhr die A-Junioren des VfR Kirn/JSG und der TSG Planig/JSG den Kreispokalsieger ausspielen.
Am Sonntag morgen ab 10.30 Uhr findet ein E-Juniorenturnier mit 24 Mannschaften statt. 
Zum Abschluss des Wochenendes spielen die B-Junioren ab 16.00 Uhr ihren Kreispokalsieger zwischen der SG Weinsheim/JSG und dem TSV degenia Bad Kreuznach/JSG aus und beenden die Tage des Jugendfußballs.  
Kreisjugendausschuss Bad Kreuznach

Dieses Jahr finden die Kreispokalendspiele der Junioren Volksbank-RNH-Cup, nach 2 Jahren Corona Pause, vom 10.06.-12.06.2022 in Feilbingert statt. Am…
x

Tage des Jugendfußballs 2022 in Feilbingert

26. Mai 2022Spielbetrieb

Dieses Jahr finden die Kreispokalendspiele der Junioren Volksbank-RNH-Cup, nach 2 Jahren Corona Pause, vom 10.06.-12.06.2022 in Feilbingert statt.
Am Freitag eröffnen ab 17.30 Uhr der VfL Simmertal und der 1.FC Meisenheim das Pokalwochenende und ermitteln den E-Junioren Kreispokalsieger, im Anschluss ab 19.00 Uhr spielen der TSV Hargesheim und der TSV Langenlonsheim/JSG den D-Junioren Kreispokalsieger aus.
Am Samstag wird von 10.30 Uhr bis ca. 15.00 Uhr die neue Spielform im F-Junioren und G-Juniorenbereich vorgestellt.
Ab 16.00 Uhr ermitteln die C-Junioren des SV Oberhausen/JSG und des TuS Hackenheim/JSG ihren Kreispokalsieger bevor um 18.00 Uhr die A-Junioren des VfR Kirn/JSG und der TSG Planig/JSG den Kreispokalsieger ausspielen.
Am Sonntag morgen ab 10.30 Uhr findet ein E-Juniorenturnier mit 24 Mannschaften statt. 
Zum Abschluss des Wochenendes spielen die B-Junioren ab 16.00 Uhr ihren Kreispokalsieger zwischen der SG Weinsheim/JSG und dem TSV degenia Bad Kreuznach/JSG aus und beenden die Tage des Jugendfußballs.  
Kreisjugendausschuss Bad Kreuznach

SWFV Meldungen

x

„!Nie wieder“ Erinnerungstag im Deutschen Fußball

Gesellschaftliche Verantwortung

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Die Fußballfamilie greift dieses Ereignis seit 19 Jahren auf. Jedes Jahr an den Spiel- und Turniertagen um den 27. Januar gedenkt sie den verfolgten, deportierten und ermordeten Menschen.

 

„!Nie wieder“ Auschwitz – das ist der Auftrag und die Bitte der überlebenden Zeitzeug*innen an die „Nachgeborenen“. Als Fußball- und Sportgemeinschaft stellen wir uns dieser Verantwortung. Bei Frauen im Widerstand denken wir unweigerlich an die KZ-Überlebende Esther Bejarano, die über viele Jahre hinweg die Kampagnen von !Nie Wieder begleitet und inspiriert hat. Ihre Worte sehen wir als Verpflichtung: „Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit. Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt. Ihr müsst alles wissen, was damals geschah. Und warum es geschah.“

Zur Stadiondurchsage

 

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Die nationalsozialistischen Verbrechen waren möglich, weil es viele aktive Täter*innen und Unterstützer*innen gab, aber auch, weil so viele Menschen wegschauten. Nur ein sehr kleiner Teil der Deutschen im nationalsozialistischen Regime leistete Widerstand. Unter diesen wenigen Menschen, die Verfolgten geholfen haben und Widerstand leisteten, gab es viele Frauen. Etliche von ihnen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet. Die meisten ihrer Namen sind heute vergessen. Wir als Fußballfamilie sind in der Pflicht, den Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu gedenken.

 

Widerstand im Sport

Widerstand konnte in allen gesellschaftlichen Bereichen erfolgen - auch im Sport. Bisher werden wenige Geschichten von Frauen erzählt, die Widerstand leisteten und einen Sportbezug hatten. Das diesjährige Kampagnen-Thema ist ein Appell an die Vereine und Fanszenen: Begebt euch auf die Suche nach Biographien von Frauen im Widerstand im Nationalsozialismus, die einen sportlichen oder lokalen Bezug zu euch haben - und erzählt diese Geschichten.

 

Zum Beispiel die Geschichte von Margit Zinke (1914-1945), die als Jugendliche Hockey beim Hamburger SV spielte und als junge Erwachsene gemeinsam mit ihrem Mann Paul in einem kommunistischen und sozialdemokratischen Umfeld Widerstand leistete. Margit und Paul Zinke wurden zusammen mit 69 anderen Frauen und Männern im April 1945 im KZ-Neuengamme erhängt, nur wenige Tage vor dessen Befreiung.

 

Oder die Geschichte der Geschwister Helga (1920-1942) und Ursula Beyer (1918-2013), die im deutsch-jüdischen Wanderbund aktiv waren und anti-nationalsozialistische Flugblätter von Tschechien nach Deutschland schmuggelten. Ursula überlebte, Helga wurde 1942 im KZ Ravensbrück ermordet.

 

Nicht zu vergessen die Biographie von Martha Wertheimer (1890-1942). Sie ist in den 1920er Jahren Schriftstellerin, Aktivistin, Fechterin und Schriftleiterin der Vereinsnachrichten von Eintracht Frankfurt. Im Nationalsozialismus organisierte sie Kindertransporte und engagierte sich in der Jüdischen Wohlfahrtspflege. Nach ihrer Deportation im Juni 1942 verliert sich ihre Spur, wahrscheinlich wird sie im Vernichtungslager Sobibor ermordet.

 

Unsere Herausforderungen für die Gegenwart

In vielen Teilen der Welt stellen sich Frauen gegen autoritäre Regime und kämpfen für Menschenrechte, körperliche Selbstbestimmung und ein gewaltfreies Leben.

Auch wenn wir in Deutschland heute in demokratischen Verhältnissen leben, ist Diskriminierung und rechte Gewalt nicht verschwunden. Sport ist bis heute ein umkämpfter Raum und nicht frei von rechter Ideologie. So werden Menschen im Sport und in anderen gesellschaftlichen Bereichen zum Beispiel aus antisemitischen, rassistischen, queerfeindlichen oder sexistischen Gründen ausgegrenzt. Dies ist eine Forderung an uns alle, das so nicht hinzunehmen. Ein Vorbild ist unter vielen anderen die amerikanische Fußball-Nationalspielerin Megan Rapinoe, die sich öffentlich klar gegen Rassismus und Queerfeindlichkeit positioniert.

 

Wir alle können einen Beitrag leisten – auf und neben dem Fußballplatz!

Der Aufruf wurde verfasst von der Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“. Das Netzwerk aus Fangruppen, Fanprojekten, antirassistischen Bündnissen, Amateur- und Profivereinen, der DFL und des DFB, sowie zahlreichen Personen und Institutionen aus der Zivilgesellschaft, organisiert seit 19 Jahren ,,den „Erinnerungstag im deutschen Fußball“, an den Spieltagen um den 27. Januar. Kernpunkte der Kampagne sind das mitfühlende Erinnern an das unendliche Leid, das Millionen Menschen in der NS-Zeit erfahren mussten, mit besonderen Blick auf die preisgegebenen Mitglieder der Fußballfamilie, sowie die unbedingte Forderung, alles heute zu tun, „dass Auschwitz nie mehr sein!“ Darüber hinaus versteht sich die Kampagne als historischen und politischen Lern- und Aktionsort, wo sich Menschen, die den Fußball lieben, generationsübergreifend, mit klugen und kreativen Aktionen im Stadion und in der Zivilgesellschaft für ein demokratisches, den Menschenrechten verpflichtetes Gemeinwesen, engagieren.

Gesellschaftliche Verantwortung
„!Nie wieder“ Erinnerungstag im Deutschen Fußball
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Die Fußballfamilie greift dieses Ereignis seit 19 Jahren auf. Jedes Jahr an den Spiel- und Turniertagen um den 27. Januar gedenkt sie den verfolgten, deportierten und ermordeten Menschen.   „!Nie wieder“ Auschwitz – das ist der Auftrag und die Bitte der ...
x

„!Nie wieder“ Erinnerungstag im Deutschen Fußball

Gesellschaftliche Verantwortung

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Die Fußballfamilie greift dieses Ereignis seit 19 Jahren auf. Jedes Jahr an den Spiel- und Turniertagen um den 27. Januar gedenkt sie den verfolgten, deportierten und ermordeten Menschen.

 

„!Nie wieder“ Auschwitz – das ist der Auftrag und die Bitte der überlebenden Zeitzeug*innen an die „Nachgeborenen“. Als Fußball- und Sportgemeinschaft stellen wir uns dieser Verantwortung. Bei Frauen im Widerstand denken wir unweigerlich an die KZ-Überlebende Esther Bejarano, die über viele Jahre hinweg die Kampagnen von !Nie Wieder begleitet und inspiriert hat. Ihre Worte sehen wir als Verpflichtung: „Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit. Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt. Ihr müsst alles wissen, was damals geschah. Und warum es geschah.“

Zur Stadiondurchsage

 

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Die nationalsozialistischen Verbrechen waren möglich, weil es viele aktive Täter*innen und Unterstützer*innen gab, aber auch, weil so viele Menschen wegschauten. Nur ein sehr kleiner Teil der Deutschen im nationalsozialistischen Regime leistete Widerstand. Unter diesen wenigen Menschen, die Verfolgten geholfen haben und Widerstand leisteten, gab es viele Frauen. Etliche von ihnen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet. Die meisten ihrer Namen sind heute vergessen. Wir als Fußballfamilie sind in der Pflicht, den Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu gedenken.

 

Widerstand im Sport

Widerstand konnte in allen gesellschaftlichen Bereichen erfolgen - auch im Sport. Bisher werden wenige Geschichten von Frauen erzählt, die Widerstand leisteten und einen Sportbezug hatten. Das diesjährige Kampagnen-Thema ist ein Appell an die Vereine und Fanszenen: Begebt euch auf die Suche nach Biographien von Frauen im Widerstand im Nationalsozialismus, die einen sportlichen oder lokalen Bezug zu euch haben - und erzählt diese Geschichten.

 

Zum Beispiel die Geschichte von Margit Zinke (1914-1945), die als Jugendliche Hockey beim Hamburger SV spielte und als junge Erwachsene gemeinsam mit ihrem Mann Paul in einem kommunistischen und sozialdemokratischen Umfeld Widerstand leistete. Margit und Paul Zinke wurden zusammen mit 69 anderen Frauen und Männern im April 1945 im KZ-Neuengamme erhängt, nur wenige Tage vor dessen Befreiung.

 

Oder die Geschichte der Geschwister Helga (1920-1942) und Ursula Beyer (1918-2013), die im deutsch-jüdischen Wanderbund aktiv waren und anti-nationalsozialistische Flugblätter von Tschechien nach Deutschland schmuggelten. Ursula überlebte, Helga wurde 1942 im KZ Ravensbrück ermordet.

 

Nicht zu vergessen die Biographie von Martha Wertheimer (1890-1942). Sie ist in den 1920er Jahren Schriftstellerin, Aktivistin, Fechterin und Schriftleiterin der Vereinsnachrichten von Eintracht Frankfurt. Im Nationalsozialismus organisierte sie Kindertransporte und engagierte sich in der Jüdischen Wohlfahrtspflege. Nach ihrer Deportation im Juni 1942 verliert sich ihre Spur, wahrscheinlich wird sie im Vernichtungslager Sobibor ermordet.

 

Unsere Herausforderungen für die Gegenwart

In vielen Teilen der Welt stellen sich Frauen gegen autoritäre Regime und kämpfen für Menschenrechte, körperliche Selbstbestimmung und ein gewaltfreies Leben.

Auch wenn wir in Deutschland heute in demokratischen Verhältnissen leben, ist Diskriminierung und rechte Gewalt nicht verschwunden. Sport ist bis heute ein umkämpfter Raum und nicht frei von rechter Ideologie. So werden Menschen im Sport und in anderen gesellschaftlichen Bereichen zum Beispiel aus antisemitischen, rassistischen, queerfeindlichen oder sexistischen Gründen ausgegrenzt. Dies ist eine Forderung an uns alle, das so nicht hinzunehmen. Ein Vorbild ist unter vielen anderen die amerikanische Fußball-Nationalspielerin Megan Rapinoe, die sich öffentlich klar gegen Rassismus und Queerfeindlichkeit positioniert.

 

Wir alle können einen Beitrag leisten – auf und neben dem Fußballplatz!

Der Aufruf wurde verfasst von der Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“. Das Netzwerk aus Fangruppen, Fanprojekten, antirassistischen Bündnissen, Amateur- und Profivereinen, der DFL und des DFB, sowie zahlreichen Personen und Institutionen aus der Zivilgesellschaft, organisiert seit 19 Jahren ,,den „Erinnerungstag im deutschen Fußball“, an den Spieltagen um den 27. Januar. Kernpunkte der Kampagne sind das mitfühlende Erinnern an das unendliche Leid, das Millionen Menschen in der NS-Zeit erfahren mussten, mit besonderen Blick auf die preisgegebenen Mitglieder der Fußballfamilie, sowie die unbedingte Forderung, alles heute zu tun, „dass Auschwitz nie mehr sein!“ Darüber hinaus versteht sich die Kampagne als historischen und politischen Lern- und Aktionsort, wo sich Menschen, die den Fußball lieben, generationsübergreifend, mit klugen und kreativen Aktionen im Stadion und in der Zivilgesellschaft für ein demokratisches, den Menschenrechten verpflichtetes Gemeinwesen, engagieren.

x

Tandem-Ausbildung: Ein Duo mit großen Ambitionen

Gesellschaftliche Verantwortung
Tandem Ausbildung

Zwei junge Rheinland-Pfälzer bilden ein besonderes Gespann. Der 16-jährige Tristan coacht zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Quentin eine inklusive Mädchen-Mannschaft. Die Besonderheit: Quentin hat das Down-Syndrom. Bei der von der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der DFL Stiftung unterstützten „Tandem Young Coach Ausbildung“ der Football Club Social Alliance haben sich die zwei im vergangenen Jahr das Rüstzeug für ihre weitere Trainerkarriere geholt.

 

Stefanie Thomann zögert ein wenig, bevor sie zwei Sätze spricht, die man zunächst für ein wenig kitschig halten könnte. Dann kommen ihr die Worte aber doch über die Lippen: „Das ist wohl der Zauber des Fußballs“, sagt sie. „Wenn mal der Ball rollt, gibt es keine unnötigen Hemmschwellen mehr, kein die und wir, dann sind einfach alle gemeinsam mit voller Begeisterung dabei.“ Die Rheinland-Pfälzerin macht diese Beobachtung regelmäßig. Als Jugendleiterin beim 1. FFC Kaiserslautern verfolgt sie seit einigen Wochen, was sich bei den Einheiten des neuen inklusiven Juniorinnen-Teams so tut. Und Thomann hat gewissermaßen auch den Blick hinter die Kulissen. Schließlich ist sie nicht nur Jugendleiterin im Klub, sondern auch Mutter der beiden Trainer der Mannschaft. Der 16-jährige Tristan und sein zwei Jahre älterer Bruder Quentin sind das Gespann, das in der Vorbereitung und auf dem Platz die Strippen zieht.

 

Die beiden bilden ein Duo, das sich anschickt, ein Team aufzubauen und zudem ihre Außergewöhnlichkeit zur Gewöhnlichkeit zu machen. Quentin hat das Down Syndrom, ein Handicap, das ihn in seiner Leidenschaft für den Sport nicht einen Millimeter bremst, doch aber zu einem besonderen Trainer mit einem außergewöhnlichen Team macht. Denn inklusive Angebote für Aktive und Coaches mit Behinderung sind nicht überall anzutreffen. „Es sollte möglichst für jeden gut möglich sein, Sport zu treiben – egal ob mit oder ohne Behinderung“, sagt Stefanie Thomann. Vor einigen Jahren habe es kaum Angebote gegeben. Das war auch ein Grund für die Familien, eine Weile in den USA zu leben. Seit sechs Jahren sind die Thomanns zurück in Deutschland. „Wo sich inzwischen etwas tut“, wie die Mutter betont.

 

Diesen Wandel will auch die DFB-Stiftung Sepp Herberger unterstützen. „Denn die Fußballfamilie sollte genauso bunt und vielfältig sein wie die Gesellschaft insgesamt. Daher setzen wir uns dafür ein, dass noch mehr Menschen mit Handicap den Weg in die Fußballvereine finden“, macht Stiftungsgeschäftsführer Tobias Wrzesinski deutlich.

Tandem-Ausbildung vermittelt Wissen

Tatsächlich gehören Menschen mit Behinderung inzwischen in vielen Vereinen mit großer Selbstverständlichkeit zur Vereinsfamilie. Sie treiben Sport auf dem Platz und bringen sich im Klub ein - als Schiedsrichter, Betreuer oder Ehrenamtler. Auch auf der Trainerbank oder als Übungsleiterassistent - im Handicap-Fußball bieten sich spannende Entwicklungsfelder. Das gilt insbesondere, wenn man dabei nicht allein ist: Gemeinsam mit einem Tandem-Partner oder einer Tandem-Partnerin ohne Behinderung werden die Aufgaben den individuellen Stärken entsprechend aufgeteilt und Teams gemeinsam geführt. Genau hier setzen die DFB-Stiftung Sepp Herberger und die DFL Stiftung mit der Unterstützung der „Tandem Young Coach Ausbildung“ an, die von der Football Club Social Alliance (Allianz europäischer Profifußballklubs) organisiert wird. Das Qualifizierungsangebot hat zum Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung gemeinsam zu befähigen, im Handicap-Fußball als Trainerin oder Trainer Verantwortung zu übernehmen. Die DFB-Stiftung Sepp Herberger und die DFL Stiftung übernehmen dabei Übernachtungs-, Verpflegungs- und Ausbildungskosten. Der nächste Lehrgang findet vom 14. bis zum 20. Mai 2023 in der Sportschule Hennef statt. 

 

Beim letztjährigen Lehrgang im Nachwuchsleistungszentrum und der MEWA-Arena des 1. FSV Mainz 05 zählten Quentin und Tristan Thomann zu den 24 Teilnehmenden – und die zwei, die sich bereits zuvor zum Teamleiter Jugend hatten ausbilden lassen, waren begeistert von den Inhalten. „Es hat viel Spaß gemacht“, berichtet Quentin über die abwechslungsreiche Ausbildung, die von Experten im Handicap-Fußball, wie beispielsweise vom SV Werder Bremen oder von Bayer 04 Leverkusen geleitet wird. In Theorie- und Praxiseinheiten erfuhren die beiden Nachwuchstrainer vieles über die Grundlagen der Planung und Gestaltung von Übungseinheiten im Handicap-Fußball. Mitgenommen haben sie viele Eindrücke und ein Handbuch mit reichlich Tipps und Ideen für das wöchentliche Training mit dem heimischen Team.

 

Ex-Profi Nico Bungert überreichte Urkunden

Krönender Abschluss der Zeit in Mainz war die Übergabe der Ausbildungsurkunde durch Niko Bungert, den ehemaligen Kapitän und heutigen Botschafter des 1. FSV Mainz 05. „Das war ein absolutes Highlight“, so Quentin, der Bungerts Weg schon länger verfolgt hatte und ihn sogar über verwandtschaftliche Kontakte bereits kannte. Sein Fußball-Herz schlägt aber weniger für Mainz 05 als für den FC Bayern München. „Julian Nagelsmann ist auch eines meiner Vorbilder“, macht er klar. Sein jüngerer Bruder drückt derweil Borussia Mönchengladbach die Daumen.

Beim Training arbeiten die beiden dennoch Hand in Hand. Derzeit zählen knapp zehn Mädchen mit Handicap im Alter von acht bis 13 Jahren zu ihrem Team. Weitere Interessentinnen sind gerne gesehen. Hinzu kommen vier 14-Jährige Spielerinnen aus dem B-Juniorinnen-Kader des 1. FFC Kaiserslautern, zu denen mit Vivien Thomann auch die Schwester der beiden Trainer zählt. „Ich freue mich immer auf den Freitag, wenn wieder Training ist“, erklärt Quentin.

Jede Menge Spaß auf dem Platz

Den Spaß bei den Einheiten teilen die beiden Trainer mit allen anderen. Mutter Stefanie sieht noch einen besonderen Vorteil für die Aktiven ohne Behinderung. „Die Begegnungen und der Austausch mit Menschen mit Handicap erweitern ungemein den Horizont. Wer bei dem inklusiven Team dabei ist, wird sein ganzes Leben lang viel unbefangener mit Menschen mit Behinderung umgehen“, ist sie überzeugt. Ihre Initiative, ein inklusives Team auf die Beine zu stellen, hat sich also zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, die auch im Verein Anklang findet. „Die Angebote müssen vielfältiger werden. Das fanden alle von Anfang an gut“, so Stefanie Thomann.

 

Damit ist das Ziel aber noch nicht erreicht. Das Team soll weiter wachsen. Und nach der Teilnahme am inklusiven FußballFreunde-Cup der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der DFL Stiftung auf dem Gelände des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Kaiserslautern im vergangenen Herbst sollen bald weitere Freundschaftsspiele folgen. Der Zauber des Fußballs wird also bei Tristan und Quentin Thomann so schnell nicht verfliegen.

 

Noch bis zum 10. Februar können sich Interessierte um einen Platz bei der Tandem-Ausbildung 2023, die vom 14. bis zum 20. Mai in Hennef stattfindet, bewerben. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie hier. 
 

Gesellschaftliche Verantwortung
Tandem-Ausbildung: Ein Duo mit großen Ambitionen
Zwei junge Rheinland-Pfälzer bilden ein besonderes Gespann. Der 16-jährige Tristan coacht zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Quentin eine inklusive Mädchen-Mannschaft. Die Besonderheit: Quentin hat das Down-Syndrom. Bei der von der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der DFL Stiftung unterstützten „Tandem Young Coach Ausbildung“ der Football ...
x

Tandem-Ausbildung: Ein Duo mit großen Ambitionen

Gesellschaftliche Verantwortung
Tandem Ausbildung

Zwei junge Rheinland-Pfälzer bilden ein besonderes Gespann. Der 16-jährige Tristan coacht zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Quentin eine inklusive Mädchen-Mannschaft. Die Besonderheit: Quentin hat das Down-Syndrom. Bei der von der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der DFL Stiftung unterstützten „Tandem Young Coach Ausbildung“ der Football Club Social Alliance haben sich die zwei im vergangenen Jahr das Rüstzeug für ihre weitere Trainerkarriere geholt.

 

Stefanie Thomann zögert ein wenig, bevor sie zwei Sätze spricht, die man zunächst für ein wenig kitschig halten könnte. Dann kommen ihr die Worte aber doch über die Lippen: „Das ist wohl der Zauber des Fußballs“, sagt sie. „Wenn mal der Ball rollt, gibt es keine unnötigen Hemmschwellen mehr, kein die und wir, dann sind einfach alle gemeinsam mit voller Begeisterung dabei.“ Die Rheinland-Pfälzerin macht diese Beobachtung regelmäßig. Als Jugendleiterin beim 1. FFC Kaiserslautern verfolgt sie seit einigen Wochen, was sich bei den Einheiten des neuen inklusiven Juniorinnen-Teams so tut. Und Thomann hat gewissermaßen auch den Blick hinter die Kulissen. Schließlich ist sie nicht nur Jugendleiterin im Klub, sondern auch Mutter der beiden Trainer der Mannschaft. Der 16-jährige Tristan und sein zwei Jahre älterer Bruder Quentin sind das Gespann, das in der Vorbereitung und auf dem Platz die Strippen zieht.

 

Die beiden bilden ein Duo, das sich anschickt, ein Team aufzubauen und zudem ihre Außergewöhnlichkeit zur Gewöhnlichkeit zu machen. Quentin hat das Down Syndrom, ein Handicap, das ihn in seiner Leidenschaft für den Sport nicht einen Millimeter bremst, doch aber zu einem besonderen Trainer mit einem außergewöhnlichen Team macht. Denn inklusive Angebote für Aktive und Coaches mit Behinderung sind nicht überall anzutreffen. „Es sollte möglichst für jeden gut möglich sein, Sport zu treiben – egal ob mit oder ohne Behinderung“, sagt Stefanie Thomann. Vor einigen Jahren habe es kaum Angebote gegeben. Das war auch ein Grund für die Familien, eine Weile in den USA zu leben. Seit sechs Jahren sind die Thomanns zurück in Deutschland. „Wo sich inzwischen etwas tut“, wie die Mutter betont.

 

Diesen Wandel will auch die DFB-Stiftung Sepp Herberger unterstützen. „Denn die Fußballfamilie sollte genauso bunt und vielfältig sein wie die Gesellschaft insgesamt. Daher setzen wir uns dafür ein, dass noch mehr Menschen mit Handicap den Weg in die Fußballvereine finden“, macht Stiftungsgeschäftsführer Tobias Wrzesinski deutlich.

Tandem-Ausbildung vermittelt Wissen

Tatsächlich gehören Menschen mit Behinderung inzwischen in vielen Vereinen mit großer Selbstverständlichkeit zur Vereinsfamilie. Sie treiben Sport auf dem Platz und bringen sich im Klub ein - als Schiedsrichter, Betreuer oder Ehrenamtler. Auch auf der Trainerbank oder als Übungsleiterassistent - im Handicap-Fußball bieten sich spannende Entwicklungsfelder. Das gilt insbesondere, wenn man dabei nicht allein ist: Gemeinsam mit einem Tandem-Partner oder einer Tandem-Partnerin ohne Behinderung werden die Aufgaben den individuellen Stärken entsprechend aufgeteilt und Teams gemeinsam geführt. Genau hier setzen die DFB-Stiftung Sepp Herberger und die DFL Stiftung mit der Unterstützung der „Tandem Young Coach Ausbildung“ an, die von der Football Club Social Alliance (Allianz europäischer Profifußballklubs) organisiert wird. Das Qualifizierungsangebot hat zum Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung gemeinsam zu befähigen, im Handicap-Fußball als Trainerin oder Trainer Verantwortung zu übernehmen. Die DFB-Stiftung Sepp Herberger und die DFL Stiftung übernehmen dabei Übernachtungs-, Verpflegungs- und Ausbildungskosten. Der nächste Lehrgang findet vom 14. bis zum 20. Mai 2023 in der Sportschule Hennef statt. 

 

Beim letztjährigen Lehrgang im Nachwuchsleistungszentrum und der MEWA-Arena des 1. FSV Mainz 05 zählten Quentin und Tristan Thomann zu den 24 Teilnehmenden – und die zwei, die sich bereits zuvor zum Teamleiter Jugend hatten ausbilden lassen, waren begeistert von den Inhalten. „Es hat viel Spaß gemacht“, berichtet Quentin über die abwechslungsreiche Ausbildung, die von Experten im Handicap-Fußball, wie beispielsweise vom SV Werder Bremen oder von Bayer 04 Leverkusen geleitet wird. In Theorie- und Praxiseinheiten erfuhren die beiden Nachwuchstrainer vieles über die Grundlagen der Planung und Gestaltung von Übungseinheiten im Handicap-Fußball. Mitgenommen haben sie viele Eindrücke und ein Handbuch mit reichlich Tipps und Ideen für das wöchentliche Training mit dem heimischen Team.

 

Ex-Profi Nico Bungert überreichte Urkunden

Krönender Abschluss der Zeit in Mainz war die Übergabe der Ausbildungsurkunde durch Niko Bungert, den ehemaligen Kapitän und heutigen Botschafter des 1. FSV Mainz 05. „Das war ein absolutes Highlight“, so Quentin, der Bungerts Weg schon länger verfolgt hatte und ihn sogar über verwandtschaftliche Kontakte bereits kannte. Sein Fußball-Herz schlägt aber weniger für Mainz 05 als für den FC Bayern München. „Julian Nagelsmann ist auch eines meiner Vorbilder“, macht er klar. Sein jüngerer Bruder drückt derweil Borussia Mönchengladbach die Daumen.

Beim Training arbeiten die beiden dennoch Hand in Hand. Derzeit zählen knapp zehn Mädchen mit Handicap im Alter von acht bis 13 Jahren zu ihrem Team. Weitere Interessentinnen sind gerne gesehen. Hinzu kommen vier 14-Jährige Spielerinnen aus dem B-Juniorinnen-Kader des 1. FFC Kaiserslautern, zu denen mit Vivien Thomann auch die Schwester der beiden Trainer zählt. „Ich freue mich immer auf den Freitag, wenn wieder Training ist“, erklärt Quentin.

Jede Menge Spaß auf dem Platz

Den Spaß bei den Einheiten teilen die beiden Trainer mit allen anderen. Mutter Stefanie sieht noch einen besonderen Vorteil für die Aktiven ohne Behinderung. „Die Begegnungen und der Austausch mit Menschen mit Handicap erweitern ungemein den Horizont. Wer bei dem inklusiven Team dabei ist, wird sein ganzes Leben lang viel unbefangener mit Menschen mit Behinderung umgehen“, ist sie überzeugt. Ihre Initiative, ein inklusives Team auf die Beine zu stellen, hat sich also zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, die auch im Verein Anklang findet. „Die Angebote müssen vielfältiger werden. Das fanden alle von Anfang an gut“, so Stefanie Thomann.

 

Damit ist das Ziel aber noch nicht erreicht. Das Team soll weiter wachsen. Und nach der Teilnahme am inklusiven FußballFreunde-Cup der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der DFL Stiftung auf dem Gelände des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Kaiserslautern im vergangenen Herbst sollen bald weitere Freundschaftsspiele folgen. Der Zauber des Fußballs wird also bei Tristan und Quentin Thomann so schnell nicht verfliegen.

 

Noch bis zum 10. Februar können sich Interessierte um einen Platz bei der Tandem-Ausbildung 2023, die vom 14. bis zum 20. Mai in Hennef stattfindet, bewerben. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie hier. 
 

x

Sport-Inklusionslotsenprojekt wird weitergeführt

Gesellschaftliche Verantwortung

Das Sport-Inklusionslots*innen-Projekt des Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) wird auch in den Jahren 2023 und 2024 weitergeführt. Finanziert wird das erfolgreiche Pilotprojekt, das vor gut drei Jahren gestartet wurde, ab sofort nicht mehr über die Aktion Mensch, sondern durch das rheinland-pfälzische Ministerium des Innern und für Sport – pro Jahr mit 85.470 Euro. Aktuell sucht der LSB fünf neue Lots*innen auf Mini-Job-Basis.

 

Für die Steuerungsgruppe Inklusion, der neben dem LSB auch noch der Behinderten- und Rehabilitationssportverband RLP, Special Olympics RLP und der Gehörlosensportverband RLP angehören, „ein großer Meilenstein“, wie Silvia Grünert von der Koordinierungsstelle Inklusion betont.

 

Dieses wertvolle Projekt kann jetzt dort weiterarbeiten, wo Unterstützung vor Ort benötigt wird, denn es gibt auch in unserem Bundesland nach wie vor zu wenige Sportangebote für Menschen mit Behinderung.

freut sich auch LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick.

 

In der Tat sind in Rheinland-Pfalz die Sport- und Bewegungsangebote noch nicht für alle Menschen mit Einschränkungen flächendeckend und wohnortnah erreichbar. Deshalb hatte der Landessportbund gemeinsam mit der Steuerungsgruppe Inklusion das sogenannte Sport-Inklusionslotsenprojekt ins Leben gerufen. Ziel ist und bleibt es, dass alle Menschen selbstbestimmt und ohne Barrieren ihre gewünschte Sportart in den rheinland-pfälzischen Sportvereinen ausüben und sich möglichst gleichberechtigt im organisierten Sport einbringen können. Dazu wurden 14 Sport-Inklusionslots*innen in sieben rheinland-pfälzischen Regionen eingesetzt. Sie dienen als Ansprechpartner*innen für Menschen mit und ohne Behinderung, für Vereine und Verbände sowie für Institutionen der Behinderten- und Sozialhilfe. Mit Unterstützung der Sport-Inklusionslots*innen sollen inklusive Sportstrukturen geschaffen, barrierefreie Zugänge gebaut und die Sportlandschaft insgesamt inklusiver gestaltet werden.

 

Weiterführung des Projektes absolut sinnvoll 

Die wissenschaftlichen Ergebnisse der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeigen, dass eine Weiterführung des Pilotprojektes absolut Sinn macht. „Zentrale Stärke des Projektes ist die Nähe der Lots*innen zu den regionalen Strukturen“, sind sich Prof. Dr. Tim Bindel und Laura Trautmann vom Fachbereich Sportpädagogik/Didaktik an der JGU einig. „Dadurch ist eine direkte Kommunikation möglich und Bedarfe vor Ort können besser eruiert werden.“ Zudem bestehe die Möglichkeit, Angebote aktiv umzusetzen – was zu einem niederschwelligen Zugang zur Thematik Inklusion und Sport führe. Die Selbsterfahrung ermögliche es, inklusive Angebote erlebbar zu machen und aufzuzeigen, wie es funktionieren kann. Eben diese Selbsterfahrung beschreiben die Forscher „als entscheidendes Ansprache-Medium, um Individuen und Institutionen für die Thematik zu sensibilisieren“

 

Aktuell werden 5-Sport-Inklusionslots*innen gesucht. Hier geht es zur Ausschreibung. 

 

Ansprechpartnerin beim Landessportbund Rheinland-Pfalz
Silvia Grünert

Koordinierungsstelle Inklusion im Sport,

Tel.: 06131/2814-412,

E-Mail s.gruenert@lsb-rlp.de

www.inklusiver-sport-rlp.de.

 

Gesellschaftliche Verantwortung
Sport-Inklusionslotsenprojekt wird weitergeführt
Das Sport-Inklusionslots*innen-Projekt des Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) wird auch in den Jahren 2023 und 2024 weitergeführt. Finanziert wird das erfolgreiche Pilotprojekt, das vor gut drei Jahren gestartet wurde, ab sofort nicht mehr über die Aktion Mensch, sondern durch das rheinland-pfälzische Ministerium des Innern und für Sport – pro ...
x

Sport-Inklusionslotsenprojekt wird weitergeführt

Gesellschaftliche Verantwortung

Das Sport-Inklusionslots*innen-Projekt des Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) wird auch in den Jahren 2023 und 2024 weitergeführt. Finanziert wird das erfolgreiche Pilotprojekt, das vor gut drei Jahren gestartet wurde, ab sofort nicht mehr über die Aktion Mensch, sondern durch das rheinland-pfälzische Ministerium des Innern und für Sport – pro Jahr mit 85.470 Euro. Aktuell sucht der LSB fünf neue Lots*innen auf Mini-Job-Basis.

 

Für die Steuerungsgruppe Inklusion, der neben dem LSB auch noch der Behinderten- und Rehabilitationssportverband RLP, Special Olympics RLP und der Gehörlosensportverband RLP angehören, „ein großer Meilenstein“, wie Silvia Grünert von der Koordinierungsstelle Inklusion betont.

 

Dieses wertvolle Projekt kann jetzt dort weiterarbeiten, wo Unterstützung vor Ort benötigt wird, denn es gibt auch in unserem Bundesland nach wie vor zu wenige Sportangebote für Menschen mit Behinderung.

freut sich auch LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick.

 

In der Tat sind in Rheinland-Pfalz die Sport- und Bewegungsangebote noch nicht für alle Menschen mit Einschränkungen flächendeckend und wohnortnah erreichbar. Deshalb hatte der Landessportbund gemeinsam mit der Steuerungsgruppe Inklusion das sogenannte Sport-Inklusionslotsenprojekt ins Leben gerufen. Ziel ist und bleibt es, dass alle Menschen selbstbestimmt und ohne Barrieren ihre gewünschte Sportart in den rheinland-pfälzischen Sportvereinen ausüben und sich möglichst gleichberechtigt im organisierten Sport einbringen können. Dazu wurden 14 Sport-Inklusionslots*innen in sieben rheinland-pfälzischen Regionen eingesetzt. Sie dienen als Ansprechpartner*innen für Menschen mit und ohne Behinderung, für Vereine und Verbände sowie für Institutionen der Behinderten- und Sozialhilfe. Mit Unterstützung der Sport-Inklusionslots*innen sollen inklusive Sportstrukturen geschaffen, barrierefreie Zugänge gebaut und die Sportlandschaft insgesamt inklusiver gestaltet werden.

 

Weiterführung des Projektes absolut sinnvoll 

Die wissenschaftlichen Ergebnisse der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zeigen, dass eine Weiterführung des Pilotprojektes absolut Sinn macht. „Zentrale Stärke des Projektes ist die Nähe der Lots*innen zu den regionalen Strukturen“, sind sich Prof. Dr. Tim Bindel und Laura Trautmann vom Fachbereich Sportpädagogik/Didaktik an der JGU einig. „Dadurch ist eine direkte Kommunikation möglich und Bedarfe vor Ort können besser eruiert werden.“ Zudem bestehe die Möglichkeit, Angebote aktiv umzusetzen – was zu einem niederschwelligen Zugang zur Thematik Inklusion und Sport führe. Die Selbsterfahrung ermögliche es, inklusive Angebote erlebbar zu machen und aufzuzeigen, wie es funktionieren kann. Eben diese Selbsterfahrung beschreiben die Forscher „als entscheidendes Ansprache-Medium, um Individuen und Institutionen für die Thematik zu sensibilisieren“

 

Aktuell werden 5-Sport-Inklusionslots*innen gesucht. Hier geht es zur Ausschreibung. 

 

Ansprechpartnerin beim Landessportbund Rheinland-Pfalz
Silvia Grünert

Koordinierungsstelle Inklusion im Sport,

Tel.: 06131/2814-412,

E-Mail s.gruenert@lsb-rlp.de

www.inklusiver-sport-rlp.de.

 

Sponsoren