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Schiedsrichtersitzung 07.09.2020

03.09.2020Schiedsrichter

Schiedsrichtervereinigung Rhein-Mittelhaardt
 
Obmann: F. Roß, Stellv. Obmann: S. Rüdiger, Lehrwart: J. Kuhn  
Beisitzer: C. Gassmann, M. Laque´, J. Julino
 
Lieber Schiedsrichterinnen,
liebe Schiedsrichter,
 
wir möchten Euch recht herzlich zur ersten Schiedsrichtersitzung der Spielzeit 2020/2021 am Montag, 7. September 2020 um 19:30 Uhr beim SV Geinsheim recht herzlich einladen.
Die Durchführung dieser Sitzung erfolgt wieder unter Beachtung des Hygienekonzepts des SWFV und des SV Geinsheims.
Beim Betreten des Clubhauses ist daher zwingend ein Mund-Nasenschutz bis zum Sitzplatz zu tragen!
Selbstverständlich darf der Mund-Nasenschutz auch während der Sitzung getragen werden!
Bitte meldet Eure Teilnahme bis spätestens Samstag, den 5.9.2020 mittels Mail bei mir an (schiri-rheinmittelhaardt@kabelmail.de), damit wir die ungefähre Anzahl Teilnehmer wissen, entsprechend Sitzgelegenheiten organisieren und entsprechend dem Hygienekonzept auch platzieren können. Kurzentschlossene Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen, oder Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen, die am 7.9. kurzfristig doch eine Möglichkeit haben, zur Sitzung zu kommen, sind selbstverständlich auch ohne vorherige Anmeldung herzlich Willkommen. Hierzu planen wir entsprechend der Anmeldezahlen einige Stühle mehr ein!
Bitte beachtet beim Betreten des Sitzungsraumes folgendes:
An der Tür erfolgt bereits die Anmeldung zur Sitzung mittels Unterschrift in der Teilnehmerliste bei einem KSA-Mitglied!
Schiedsrichter, die zu einer Risikogruppe gehören und uns das auch mittels den „Angaben zu CoVid 19 und Ausübung von Sport“ abgegeben haben und nicht an der Sitzung teilnehmen werden, sind selbstverständlich entschuldigt!
Die Jungschiedsrichtersitzung für alle Neulinge und Jungschiedsrichter findet bereits um 18:30 Uhr statt! Auch hierfür bitte bei der Sitzungsleitung (Marcel Laque´ Marcel.Laque@swfv-rhein-mittelhaardt.de ) anmelden!
In dieser Mail findet Ihr außerdem als Anhänge die Durchführungsbestimmungen im Seniorenspielbetrieb, sowie die Kleinfeldregelungen bei den Juniorinnen und Junioren!
Ich bitte um Beachtung!
 
Außerdem ist der Personalbogen beigefügt! In den letzten Tagen haben wir leider wieder feststellen müssen, dass einige Schiedsrichter telefonisch nicht mehr erreichbar sind, da die Daten im DFB-Net nicht mehr aktuell sind!
Wir bitten daher, diesen Bogen ausgefüllt zur Sitzung mitzubringen (falls noch nicht abgegeben) oder mittels Mail einzusenden! Vielen Dank!
 
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen erfolgreichen Verlauf der Sitzung, die wir strengstens nach Vorgaben durch das Hygienekonzept des SWFV durchführen möchten!
Bei Fragen stehen wir Euch selbstverständlich gerne zur Verfügung.
 
I.A. der Vorstandschaft
Frank Roß
Kreisschiedsrichterobmann

 

03. Sep 2020
Schiedsrichter
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Schiedsrichtersitzung 07.09.2020

03.09.2020Schiedsrichter

Schiedsrichtervereinigung Rhein-Mittelhaardt
 
Obmann: F. Roß, Stellv. Obmann: S. Rüdiger, Lehrwart: J. Kuhn  
Beisitzer: C. Gassmann, M. Laque´, J. Julino
 
Lieber Schiedsrichterinnen,
liebe Schiedsrichter,
 
wir möchten Euch recht herzlich zur ersten Schiedsrichtersitzung der Spielzeit 2020/2021 am Montag, 7. September 2020 um 19:30 Uhr beim SV Geinsheim recht herzlich einladen.
Die Durchführung dieser Sitzung erfolgt wieder unter Beachtung des Hygienekonzepts des SWFV und des SV Geinsheims.
Beim Betreten des Clubhauses ist daher zwingend ein Mund-Nasenschutz bis zum Sitzplatz zu tragen!
Selbstverständlich darf der Mund-Nasenschutz auch während der Sitzung getragen werden!
Bitte meldet Eure Teilnahme bis spätestens Samstag, den 5.9.2020 mittels Mail bei mir an (schiri-rheinmittelhaardt@kabelmail.de), damit wir die ungefähre Anzahl Teilnehmer wissen, entsprechend Sitzgelegenheiten organisieren und entsprechend dem Hygienekonzept auch platzieren können. Kurzentschlossene Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen, oder Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen, die am 7.9. kurzfristig doch eine Möglichkeit haben, zur Sitzung zu kommen, sind selbstverständlich auch ohne vorherige Anmeldung herzlich Willkommen. Hierzu planen wir entsprechend der Anmeldezahlen einige Stühle mehr ein!
Bitte beachtet beim Betreten des Sitzungsraumes folgendes:
An der Tür erfolgt bereits die Anmeldung zur Sitzung mittels Unterschrift in der Teilnehmerliste bei einem KSA-Mitglied!
Schiedsrichter, die zu einer Risikogruppe gehören und uns das auch mittels den „Angaben zu CoVid 19 und Ausübung von Sport“ abgegeben haben und nicht an der Sitzung teilnehmen werden, sind selbstverständlich entschuldigt!
Die Jungschiedsrichtersitzung für alle Neulinge und Jungschiedsrichter findet bereits um 18:30 Uhr statt! Auch hierfür bitte bei der Sitzungsleitung (Marcel Laque´ Marcel.Laque@swfv-rhein-mittelhaardt.de ) anmelden!
In dieser Mail findet Ihr außerdem als Anhänge die Durchführungsbestimmungen im Seniorenspielbetrieb, sowie die Kleinfeldregelungen bei den Juniorinnen und Junioren!
Ich bitte um Beachtung!
 
Außerdem ist der Personalbogen beigefügt! In den letzten Tagen haben wir leider wieder feststellen müssen, dass einige Schiedsrichter telefonisch nicht mehr erreichbar sind, da die Daten im DFB-Net nicht mehr aktuell sind!
Wir bitten daher, diesen Bogen ausgefüllt zur Sitzung mitzubringen (falls noch nicht abgegeben) oder mittels Mail einzusenden! Vielen Dank!
 
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen erfolgreichen Verlauf der Sitzung, die wir strengstens nach Vorgaben durch das Hygienekonzept des SWFV durchführen möchten!
Bei Fragen stehen wir Euch selbstverständlich gerne zur Verfügung.
 
I.A. der Vorstandschaft
Frank Roß
Kreisschiedsrichterobmann

 

Schiedsrichtervereinigung Rhein-Mittelhaardt Obmann: F. Roß, Stellv. Obmann: S. Rüdiger, Lehrwart: J. Kuhn  Beisitzer: C. Gassmann, M. Laque´, J.…
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Schiedsrichtersitzung 07.09.2020

03. Sep 2020Schiedsrichter

Schiedsrichtervereinigung Rhein-Mittelhaardt
 
Obmann: F. Roß, Stellv. Obmann: S. Rüdiger, Lehrwart: J. Kuhn  
Beisitzer: C. Gassmann, M. Laque´, J. Julino
 
Lieber Schiedsrichterinnen,
liebe Schiedsrichter,
 
wir möchten Euch recht herzlich zur ersten Schiedsrichtersitzung der Spielzeit 2020/2021 am Montag, 7. September 2020 um 19:30 Uhr beim SV Geinsheim recht herzlich einladen.
Die Durchführung dieser Sitzung erfolgt wieder unter Beachtung des Hygienekonzepts des SWFV und des SV Geinsheims.
Beim Betreten des Clubhauses ist daher zwingend ein Mund-Nasenschutz bis zum Sitzplatz zu tragen!
Selbstverständlich darf der Mund-Nasenschutz auch während der Sitzung getragen werden!
Bitte meldet Eure Teilnahme bis spätestens Samstag, den 5.9.2020 mittels Mail bei mir an (schiri-rheinmittelhaardt@kabelmail.de), damit wir die ungefähre Anzahl Teilnehmer wissen, entsprechend Sitzgelegenheiten organisieren und entsprechend dem Hygienekonzept auch platzieren können. Kurzentschlossene Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen, oder Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen, die am 7.9. kurzfristig doch eine Möglichkeit haben, zur Sitzung zu kommen, sind selbstverständlich auch ohne vorherige Anmeldung herzlich Willkommen. Hierzu planen wir entsprechend der Anmeldezahlen einige Stühle mehr ein!
Bitte beachtet beim Betreten des Sitzungsraumes folgendes:
An der Tür erfolgt bereits die Anmeldung zur Sitzung mittels Unterschrift in der Teilnehmerliste bei einem KSA-Mitglied!
Schiedsrichter, die zu einer Risikogruppe gehören und uns das auch mittels den „Angaben zu CoVid 19 und Ausübung von Sport“ abgegeben haben und nicht an der Sitzung teilnehmen werden, sind selbstverständlich entschuldigt!
Die Jungschiedsrichtersitzung für alle Neulinge und Jungschiedsrichter findet bereits um 18:30 Uhr statt! Auch hierfür bitte bei der Sitzungsleitung (Marcel Laque´ Marcel.Laque@swfv-rhein-mittelhaardt.de ) anmelden!
In dieser Mail findet Ihr außerdem als Anhänge die Durchführungsbestimmungen im Seniorenspielbetrieb, sowie die Kleinfeldregelungen bei den Juniorinnen und Junioren!
Ich bitte um Beachtung!
 
Außerdem ist der Personalbogen beigefügt! In den letzten Tagen haben wir leider wieder feststellen müssen, dass einige Schiedsrichter telefonisch nicht mehr erreichbar sind, da die Daten im DFB-Net nicht mehr aktuell sind!
Wir bitten daher, diesen Bogen ausgefüllt zur Sitzung mitzubringen (falls noch nicht abgegeben) oder mittels Mail einzusenden! Vielen Dank!
 
In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen erfolgreichen Verlauf der Sitzung, die wir strengstens nach Vorgaben durch das Hygienekonzept des SWFV durchführen möchten!
Bei Fragen stehen wir Euch selbstverständlich gerne zur Verfügung.
 
I.A. der Vorstandschaft
Frank Roß
Kreisschiedsrichterobmann

 

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Verhalten bei Corona-Verdacht

16.08.2020Spielbetrieb

Unbedingt Beachten!!!

16. Aug. 2020
Spielbetrieb
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Verhalten bei Corona-Verdacht

16.08.2020Spielbetrieb

Unbedingt Beachten!!!

Unbedingt Beachten!!!
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Verhalten bei Corona-Verdacht

16. Aug. 2020Spielbetrieb

Unbedingt Beachten!!!

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Verhalten bei Gewitter

16.08.2020Spielbetrieb

Unbedingt Beachten!!!!

16. Aug. 2020
Spielbetrieb
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Verhalten bei Gewitter

16.08.2020Spielbetrieb

Unbedingt Beachten!!!!

Unbedingt Beachten!!!!
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Verhalten bei Gewitter

16. Aug. 2020Spielbetrieb

Unbedingt Beachten!!!!

SWFV Meldungen

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DFB und SWFV würdigen verdiente Ehrenamtliche

Ehrenamt
Club 100 Ehrenamt

Ehre, wem Ehre gebührt. Mit dem DFB-Ehrenamtspreis und dem dazugehörigen Club 100 zeigen der Deutsche Fußball-Bund und der SWFV Anerkennung für das Engagement der deutschlandweit etwa 1,7 Millionen ehrenamtlichen und freiwilligen Vereinsmitarbeiter. Seit 1997 wird der DFB-Ehrenamtspreis bereits verliehen. Jedes Jahr werden in jedem der 280 Fußballkreise Deutschlands Vereinsmitarbeiter durch den DFB und seine Landesverbände geehrt. Alle Preisträger werden zu Dankeschön-Wochenenden eingeladen und erhalten eine DFB-Ehrenamts-Urkunde. Von den 280 Kreissiegern werden zudem noch einmal 100 Ehrenamtliche in den „Club 100" aufgenommen und zur zentralen Ehrungsveran­staltung rund um ein Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft eingeladen. Im Verbandsgebiet des Südwestdeutschen Fußballverbandes betrifft dies Silvana Arcangioli vom 1. FFC Niederkirchen und Werner Wilhelm vom TuS Hackenheim. Außerdem wurde Wolfgang Röske vom VfL Algenrodt bereits im Juli geehrt und in den Club 100 aufgenommen. Ebenso Hans-Peter Herberger vom SV West Landau wird diese Ehre zu teil. Eine Ehrung konnte aber aufgrund der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie leider noch nicht vorgenommen werden.

 

Silvana Arcangioli, Werner Wilhelm, Wolfgang Röske und Hans-Peter Herberger in den Club 100 aufgenommen

Silvana Arcangioli (1. FFC Niederkirchen - Kreis Rhein-Mittelhaardt)

Silvana Arcangioli ist seit 2008 für den 1. FFC Niederkirchen als Spielerin und seit 2017 als Trainerin für die Juniorinnen-Mannschaften der U11 und der U13 tätig. Weiterhin betreut sie bereits seit 2008 ehrenamtlich die Fußball-Camps und weitere Veranstaltungen des 1. FFC Niederkirchen. Silvana Arcangioli ist mit viel Herzblut im Verein tätig und immer hilfsbereit, wenn Veranstaltungen anstehen oder bei sonstigen Dingen ihre Hilfe benötigt wird. Obwohl sie aufgrund ihrer Trainingsintensität und –häufigkeit in der 1. Mannschaft wenige freie Zeit hat, verbringt sie ohne zu zögern noch viele weitere Stunden auf dem Sportgelände und hilft, wo sie nur kann. Seit 2010 hat der 1. FFC Niederkirchen ein Patenschafts-Programm für junge Spielerinnen ins Leben gerufen, bei dem sie sich auch seit dessen Beginn engagiert. Dreimal im Jahr veranstaltet der Verein Feriencamps, bei denen Silvana Arcangioli als Betreuerin und Trainerin tätig ist.

Club 100 Ehrung

 

Werner Wilhelm (TuS Hackenheim - Kreis Bad Kreuznach)

Werner Wilhelm ist seit 15 Jahren ehrenamtlich für den TuS Hackenheim tätig. Er hat sich dabei bereits nach sehr kurzer Zeit zu einem unverzichtbaren Teil des TuS Hackenheim entwickelt. In den ersten Jahren fungierte er als Abteilungsleiter Fußball. Seit 2014 ist er zusätzlich als Vorstandsmitglied für den Bereich der Außenanlagen verantwortlich. Hervorzuheben ist seine Arbeit rund um die Kunstrasensanierung im Jahr 2018. Dabei hat er sich im Oktober 2018 zwei Wochen Urlaub genommen, um die Arbeiten vor Ort zu überwachen und auch selbst Hand anzulegen. In seiner Freizeit hat er bei über 100 Spendern eine erhebliche Summe für den Verein generiert und ist damit maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich das Sportgelände des TuS Hackenheim in einem außerordentlich guten Zustand befindet. Dabei ist er auch mitverantwortlich für die Erstellung eines Beachvolleyballfeldes, welches für den Breitensport im Verein genutzt wird. Werner Wilhelm ist darüber hinaus auch als Unterstützer der Jugendtrainer ein gern gesehener Gast. Als wäre dies alles nicht genug, ist er seit 1989 auch als aktiver Schiedsrichter tätig.

 

Wolfgang Röske (VfL Algenrodt - Kreis Birkenfeld)

Wolfgang Röske ist seit 1981 Mitglied des VfL Algenrodt und seit 1983 ehrenamtlich tätig. Beginnend mit der Realisierung der Wasserversorgung für den damaligen Hartplatz des VfL Algenrodt im Jahre 2008 sowie insbesondere im Rahmen der dann späteren Umwandlung in einen Naturrasenplatz von 2009 bis 2010 zeichnete sich Wolfgang Röske durch seinen breit gefächerten Ideenreichtum, sein beharrliches und zielorientiertes Verhandlungsgeschick, seine gemeinschaftsfördernde Überzeugungsfähigkeit sowie die auch dadurch resultierende außergewöhnlich erfolgreiche Generierung von Spendengeldern aus. Die im Rahmen der Platzsanierung von Wolfgang Röske neu initiierte und organisierte Bandenwerbung mit knapp 40 Werbebandenfeldern trägt bis heute den dadurch generierten Einnahmen in einem erheblichen Maße zur stetigen Pflege und Unterhaltung des gesamten Platzbereiches bei. Von 2012 bis 2014 zeichnete er sich für hervorragende Lösungsansätze im Rahmen der energetischen Sanierung der Algenrodter Turnhalle aus. Der 1. Vorsitzende hat sich außerdem als visionärer Vordenker, erfolgreicher Motivator und Organisator, umsichtiger Bauleiter für die anfänglich nahezu unmöglich gehaltene Sanierung der vereinseigenen Flutlichtanlage in für den Verein beispielloser Art und Weise verdient gemacht.

 

Hans-Peter Herberger (SV Landau West - Kreis Südpfalz)

Hans-Peter Herberger ist bereits seit 31 Jahren ehrenamtlich im Verein SV Landau West tätig. Seit 1988 ist er Mitglied und hat sich seit dem ersten Tag für die Jugendarbeit im Verein engagiert. Hierbei trainierte er verschiedene Jugendmannschaften des Vereins und ist seit vielen Jahren den Fußballinteressierten im weiten Umkreis von Landau ein Begriff. Von 2010 bis 2013 betreute er außerdem die internationale Jugendbegegnung zwischen Landau und Olesno in Polen. Anschließend organisierte er über Jahre hinweg ein internationales Jugendfußballturnier in Landau, bei dem regelmäßig Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet, Frankreich und Polen teilnahmen. Das vom SV Landau West in Kooperation mit dem FC St. Pauli seit 2017 stattfindende Fußballcamp mit nahezu 100 Teilnehmern wäre ohne die Kenntnisse und das Engagement von Hans-Peter Herberger nie gelungen. 2016 zeigte er sich als Hauptverantwortlicher für die Erstellung des Fußball-Jugendkonzepts. In den Jahren 2017 und 2018 stand er mit Rat und Tat beim Umbau des Sportheims zur Seite.

Ehrenamt
DFB und SWFV würdigen verdiente Ehrenamtliche
Ehre, wem Ehre gebührt. Mit dem DFB-Ehrenamtspreis und dem dazugehörigen Club 100 zeigen der Deutsche Fußball-Bund und der SWFV Anerkennung für das Engagement der deutschlandweit etwa 1,7 Millionen ehrenamtlichen und freiwilligen Vereinsmitarbeiter. Seit 1997 wird der DFB-Ehrenamtspreis bereits verliehen. Jedes Jahr werden in jedem der 280 ...
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DFB und SWFV würdigen verdiente Ehrenamtliche

Ehrenamt
Club 100 Ehrenamt

Ehre, wem Ehre gebührt. Mit dem DFB-Ehrenamtspreis und dem dazugehörigen Club 100 zeigen der Deutsche Fußball-Bund und der SWFV Anerkennung für das Engagement der deutschlandweit etwa 1,7 Millionen ehrenamtlichen und freiwilligen Vereinsmitarbeiter. Seit 1997 wird der DFB-Ehrenamtspreis bereits verliehen. Jedes Jahr werden in jedem der 280 Fußballkreise Deutschlands Vereinsmitarbeiter durch den DFB und seine Landesverbände geehrt. Alle Preisträger werden zu Dankeschön-Wochenenden eingeladen und erhalten eine DFB-Ehrenamts-Urkunde. Von den 280 Kreissiegern werden zudem noch einmal 100 Ehrenamtliche in den „Club 100" aufgenommen und zur zentralen Ehrungsveran­staltung rund um ein Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft eingeladen. Im Verbandsgebiet des Südwestdeutschen Fußballverbandes betrifft dies Silvana Arcangioli vom 1. FFC Niederkirchen und Werner Wilhelm vom TuS Hackenheim. Außerdem wurde Wolfgang Röske vom VfL Algenrodt bereits im Juli geehrt und in den Club 100 aufgenommen. Ebenso Hans-Peter Herberger vom SV West Landau wird diese Ehre zu teil. Eine Ehrung konnte aber aufgrund der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie leider noch nicht vorgenommen werden.

 

Silvana Arcangioli, Werner Wilhelm, Wolfgang Röske und Hans-Peter Herberger in den Club 100 aufgenommen

Silvana Arcangioli (1. FFC Niederkirchen - Kreis Rhein-Mittelhaardt)

Silvana Arcangioli ist seit 2008 für den 1. FFC Niederkirchen als Spielerin und seit 2017 als Trainerin für die Juniorinnen-Mannschaften der U11 und der U13 tätig. Weiterhin betreut sie bereits seit 2008 ehrenamtlich die Fußball-Camps und weitere Veranstaltungen des 1. FFC Niederkirchen. Silvana Arcangioli ist mit viel Herzblut im Verein tätig und immer hilfsbereit, wenn Veranstaltungen anstehen oder bei sonstigen Dingen ihre Hilfe benötigt wird. Obwohl sie aufgrund ihrer Trainingsintensität und –häufigkeit in der 1. Mannschaft wenige freie Zeit hat, verbringt sie ohne zu zögern noch viele weitere Stunden auf dem Sportgelände und hilft, wo sie nur kann. Seit 2010 hat der 1. FFC Niederkirchen ein Patenschafts-Programm für junge Spielerinnen ins Leben gerufen, bei dem sie sich auch seit dessen Beginn engagiert. Dreimal im Jahr veranstaltet der Verein Feriencamps, bei denen Silvana Arcangioli als Betreuerin und Trainerin tätig ist.

Club 100 Ehrung

 

Werner Wilhelm (TuS Hackenheim - Kreis Bad Kreuznach)

Werner Wilhelm ist seit 15 Jahren ehrenamtlich für den TuS Hackenheim tätig. Er hat sich dabei bereits nach sehr kurzer Zeit zu einem unverzichtbaren Teil des TuS Hackenheim entwickelt. In den ersten Jahren fungierte er als Abteilungsleiter Fußball. Seit 2014 ist er zusätzlich als Vorstandsmitglied für den Bereich der Außenanlagen verantwortlich. Hervorzuheben ist seine Arbeit rund um die Kunstrasensanierung im Jahr 2018. Dabei hat er sich im Oktober 2018 zwei Wochen Urlaub genommen, um die Arbeiten vor Ort zu überwachen und auch selbst Hand anzulegen. In seiner Freizeit hat er bei über 100 Spendern eine erhebliche Summe für den Verein generiert und ist damit maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich das Sportgelände des TuS Hackenheim in einem außerordentlich guten Zustand befindet. Dabei ist er auch mitverantwortlich für die Erstellung eines Beachvolleyballfeldes, welches für den Breitensport im Verein genutzt wird. Werner Wilhelm ist darüber hinaus auch als Unterstützer der Jugendtrainer ein gern gesehener Gast. Als wäre dies alles nicht genug, ist er seit 1989 auch als aktiver Schiedsrichter tätig.

 

Wolfgang Röske (VfL Algenrodt - Kreis Birkenfeld)

Wolfgang Röske ist seit 1981 Mitglied des VfL Algenrodt und seit 1983 ehrenamtlich tätig. Beginnend mit der Realisierung der Wasserversorgung für den damaligen Hartplatz des VfL Algenrodt im Jahre 2008 sowie insbesondere im Rahmen der dann späteren Umwandlung in einen Naturrasenplatz von 2009 bis 2010 zeichnete sich Wolfgang Röske durch seinen breit gefächerten Ideenreichtum, sein beharrliches und zielorientiertes Verhandlungsgeschick, seine gemeinschaftsfördernde Überzeugungsfähigkeit sowie die auch dadurch resultierende außergewöhnlich erfolgreiche Generierung von Spendengeldern aus. Die im Rahmen der Platzsanierung von Wolfgang Röske neu initiierte und organisierte Bandenwerbung mit knapp 40 Werbebandenfeldern trägt bis heute den dadurch generierten Einnahmen in einem erheblichen Maße zur stetigen Pflege und Unterhaltung des gesamten Platzbereiches bei. Von 2012 bis 2014 zeichnete er sich für hervorragende Lösungsansätze im Rahmen der energetischen Sanierung der Algenrodter Turnhalle aus. Der 1. Vorsitzende hat sich außerdem als visionärer Vordenker, erfolgreicher Motivator und Organisator, umsichtiger Bauleiter für die anfänglich nahezu unmöglich gehaltene Sanierung der vereinseigenen Flutlichtanlage in für den Verein beispielloser Art und Weise verdient gemacht.

 

Hans-Peter Herberger (SV Landau West - Kreis Südpfalz)

Hans-Peter Herberger ist bereits seit 31 Jahren ehrenamtlich im Verein SV Landau West tätig. Seit 1988 ist er Mitglied und hat sich seit dem ersten Tag für die Jugendarbeit im Verein engagiert. Hierbei trainierte er verschiedene Jugendmannschaften des Vereins und ist seit vielen Jahren den Fußballinteressierten im weiten Umkreis von Landau ein Begriff. Von 2010 bis 2013 betreute er außerdem die internationale Jugendbegegnung zwischen Landau und Olesno in Polen. Anschließend organisierte er über Jahre hinweg ein internationales Jugendfußballturnier in Landau, bei dem regelmäßig Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet, Frankreich und Polen teilnahmen. Das vom SV Landau West in Kooperation mit dem FC St. Pauli seit 2017 stattfindende Fußballcamp mit nahezu 100 Teilnehmern wäre ohne die Kenntnisse und das Engagement von Hans-Peter Herberger nie gelungen. 2016 zeigte er sich als Hauptverantwortlicher für die Erstellung des Fußball-Jugendkonzepts. In den Jahren 2017 und 2018 stand er mit Rat und Tat beim Umbau des Sportheims zur Seite.

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Großer Sport lebt von kleinen Gesten

Spielbetrieb
Fair ist mehr

Der DFB möchte gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden beispielhaftes faires Verhalten auszeichnen. Deshalb haben der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie seine Regional- und Landesverbände unter dem Motto "Fair ist mehr" eine Fair Play Aktion ins Leben gerufen.

 

Innerhalb dieser Aktion fordern wir alle Freunde des Fußballs, egal ob Schiedsrichter, Spieler, Trainer oder Fans dazu auf, uns faire Aktionen zu melden. Dem Fair Play im Fußball soll so wieder mehr Gewicht verliehen werden, denn Fair Play soll Anerkennung auslösen, nicht Unverständnis!

 

Vereine besitzen soziale Kompetenz, gerade das Mannschaftsspiel Fußball prägt die Entwicklung junger Menschen. Daraus erwächst die Verantwortung, die ethischen Werte des Spiels nicht kurzfristigem Erfolg zu opfern. Diese ethische Seite des Fußballs wollen der DFB sowie die Regional- und Landesverbände stärken. Durch die Initiative soll erreicht werden, dass faires Verhalten nicht als erfolgshemmendes Element des Spiels bewertet, sondern positiv gesehen wird.

 

Melden Sie faires Verhalten und hofft gemeinsam mit dem Gemeldeten auf attraktive Preise

 

Kurzanleitung Fair-ist-mehr Meldung

 

Spielbetrieb
Großer Sport lebt von kleinen Gesten
Der DFB möchte gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden beispielhaftes faires Verhalten auszeichnen. Deshalb haben der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie seine Regional- und Landesverbände unter dem Motto "Fair ist mehr" eine Fair Play Aktion ins Leben gerufen.   Innerhalb dieser Aktion fordern wir alle Freunde des Fußballs, egal ob ...
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Großer Sport lebt von kleinen Gesten

Spielbetrieb
Fair ist mehr

Der DFB möchte gemeinsam mit seinen Regional- und Landesverbänden beispielhaftes faires Verhalten auszeichnen. Deshalb haben der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie seine Regional- und Landesverbände unter dem Motto "Fair ist mehr" eine Fair Play Aktion ins Leben gerufen.

 

Innerhalb dieser Aktion fordern wir alle Freunde des Fußballs, egal ob Schiedsrichter, Spieler, Trainer oder Fans dazu auf, uns faire Aktionen zu melden. Dem Fair Play im Fußball soll so wieder mehr Gewicht verliehen werden, denn Fair Play soll Anerkennung auslösen, nicht Unverständnis!

 

Vereine besitzen soziale Kompetenz, gerade das Mannschaftsspiel Fußball prägt die Entwicklung junger Menschen. Daraus erwächst die Verantwortung, die ethischen Werte des Spiels nicht kurzfristigem Erfolg zu opfern. Diese ethische Seite des Fußballs wollen der DFB sowie die Regional- und Landesverbände stärken. Durch die Initiative soll erreicht werden, dass faires Verhalten nicht als erfolgshemmendes Element des Spiels bewertet, sondern positiv gesehen wird.

 

Melden Sie faires Verhalten und hofft gemeinsam mit dem Gemeldeten auf attraktive Preise

 

Kurzanleitung Fair-ist-mehr Meldung

 

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"Ein Matchplan ist wichtig" - 3. Liga-Aufsteiger Tom Bauer im Interview

Schiedsrichter
Tom Bauer im Interview

Am 18. September startet die 3. Liga in die neue Saison. Der Südwestdeutsche Fußballverband (SWFV) blickt nicht nur wegen des 1. FC Kaiserslautern gespannt auf die kommende Spielzeit. Mit Schiedsrichter Tom Bauer (VfL Neuhofen) freut sich der SWFV über einen Aufsteiger in den DFB-Bereich. Neben Patrick Kessel ist der 23-jährige Tom Bauer nun der zweite Schiedsrichter aus dem Südwesten auf der Liste der Unparteiischen der 3. Liga. Im SWFV-Interview spricht Tom Bauer über die Anfänge seiner Schiedsrichter-Laufbahn, den rasanten Aufstieg sowie die Vorbereitung auf die neue Saison und appelliert an alle, die Prüfung abzulegen und Schiedsrichter zu werden.

 

SWFV: Tom, zunächst möchten wir dir zu deinem Aufstieg als Schiedsrichter in die 3. Liga gratulieren. Stell dich den Leser*innen doch bitte zunächst einmal kurz vor.

Bauer: Vielen Dank. Ich bin Tom Bauer, noch 23 Jahre alt, Student (Lehramt Deutsch und Sport) und lebe in Mainz. Aufgewachsen bin ich in und um Ludwigshafen am Rhein. Sportbegeistert war ich seit klein auf und habe früh angefangen Fußball zu spielen. Einen kleinen sportlichen Ausflug hatte ich noch in die Kategorie Tanzen. Dort habe ich in einer Formation Hip-Hop getanzt.

Seit 2016 lebe ich nun in Mainz und studiere an der Johannes-Gutenberg-Universität. Zudem arbeite ich an der IGS LuGa als Vertretungslehrer.

 

SWFV: Was hat dich dazu bewegt, Schiedsrichter zu werden?

Bauer: Das habe ich meiner Mutter zu verdanken, denn sie fand mich teilweise etwas zu kritisch dem Schiedsrichter gegenüber und forderte mich auf, es besser zu machen. Da packte mich der sportliche Ehrgeiz und ich wurde Schiedsrichter. Den netten Nebeneffekt, dass die Schiedsrichterei mein Taschengeld aufgebessert hat, nahm ich gerne mit.

 

SWFV: Welche Stärken sind für einen Schiedsrichter enorm wichtig?

Bauer: Zuverlässigkeit und auch Souveränität sind sehr wichtige Eigenschaften. Ein Schiedsrichter ist ständig in der Situation, Entscheidungen zu treffen und hinter diesen auch zu stehen und diese zu vertreten. Selbstbewusstsein, um sicher aufzutreten, ist daher wichtig. Dieses Selbstbewusstsein muss aber gesund portioniert sein, da das nicht in Arroganz übergehen sollte. Dies ist oft ein schmaler Grat. Deshalb ist Demut mindestens genauso wichtig – wenn nicht sogar wichtiger. Zu den mentalen Fähigkeiten, die ein Schiedsrichter mitbringen muss, gehört auch die körperliche Fitness und eine sehr gute Regelkenntnis.

 

SWFV: Mit erst 23 Jahren bist du nun in die 3. Liga aufgestiegen. Was bedarf es, um in diesem Alter bereits den Sprung in den Profifußball zu schaffen?

Bauer: Mein großer Vorteil ist, dass ich früh mit der Schiedsrichterei angefangen habe, worüber ich sehr froh bin, und das nicht nur sportlich gesehen. In den ersten Jahren hat die Schiedsrichterei mich reifen lassen und das tut sie auch heute noch. Dies hat mir sowohl sportlich als auch privat weitergeholfen. Großes Glück hatte ich auch, dass ich durch meine Familie enorme Unterstützung erfahren durfte. Mein Vater fuhr mich, als ich noch keinen Führerschein hatte, zu fast jedem Spiel.

Ich hatte das Glück, dass ich in der Schiedsrichtervereinigung Rhein-Pfalz früh gefördert und gefordert wurde. Nachdem der Sprung in die Leistungsklasse geschafft war, fasste ich dort früh Fuß und durfte in diesen Klassen von offiziellen Beobachtungen profitieren und entwickelte mich weiter. Fehler gehören zu unserer Tätigkeit dazu. Wichtig hierbei ist sich immer wieder selbst zu hinterfragen und an Feinheiten zu arbeiten. Mir wurde das Vertrauen geschenkt, mich immer wieder in höheren Spielklassen zu beweisen und nun ist es die 3. Liga, worüber ich mich extrem freue.

 

Tom Bauer - SWFV Schiedsrichter in der 3. Liga
SWFV: Wann und wie hast du von deiner Nominierung erfahren? Warst du überrascht oder hast du in diesem Jahr bereits mit dem Aufstieg gerechnet?

Bauer: Es war an einem Freitag und ich war auf dem Weg zu einer Sitzung. Heribert Ohlmann, unser Regionalverbandsobmann, rief mich an und teilte mir die Info über die Nominierung mit. Ich war sehr überrascht, da ich mit dem Aufstieg nicht gerechnet hatte. Die Freude war umso größer.

 

SWFV: Wie hast du dich, speziell während der spielfreien Zeit, auf die neue Saison vorbereitet? Hast du nach deiner Nominierung für die 3. Liga deine Vorbereitung auf die neue Spielklasse angepasst?

Bauer: Die spielfreie Zeit zog sich dieses Jahr leider deutlich länger als in den vorigen Jahren. Niemand wusste wann oder wie es weitergehen soll. In dieser Zeit fiel es mir auch etwas schwerer, mich für das Training zu motivieren. Zum Glück war das Wetter während des Lockdowns überwiegend gut, sodass ich mich mit Läufen und Fitnesseinheiten am Rhein fit halten konnte.

Nach meiner Nominierung stieg meine Motivation extrem an. Ich wollte direkt am nächsten Tag auf den Platz und eine Einheit absolvieren. Gerade in der Vorbereitung trainiere ich täglich. Während der Runde darf das Training auch nicht zu kurz kommen. Dies wird dann so angepasst, wie die kommenden Einsätze liegen. Ausdauer, Schnelligkeit, Athletik und Beweglichkeit sind wichtig im Training. Durch Trainingspläne vom DFB wurde das Training spezifischer und gezielter.

 

SWFV: Was musstest du erbringen, um dich letztendlich tatsächlich für die höhere Spielklasse zu qualifizieren?

Bauer: In der Regionalliga wurde ich bei jedem Spiel beobachtet und gecoacht. Bei diesen Beobachtungen gab es auch immer eine Note, woraus letztendlich eine Tabelle erstellt wird. Die Platzierung ist allerdings nicht alles, denn die Perspektive und das Alter ist heutzutage in der Schiedsrichterei wichtig.

 

Tom Bauer
SWFV: Am 18. September startet die 3. Liga in die neue Saison. Hast du bereits einen Spielauftrag für die neue Spielklasse oder wann rechnest du mit deinem Debüt im Profifußball?

Bauer: Eine Ansetzung in der 3. Liga habe ich noch nicht, aber ich denke auch diese wird bald kommen. Ich durfte in der ersten Runde des DFB-Pokal als Schiedsrichterassistent agieren. Das war schon ein sehr tolles Erlebnis.

 

SWFV: Wie bereitest du dich speziell auf eine Partie vor? Gibt es hierzu im Profifußball Unterstützung seitens des DFB?

Bauer: Die körperliche Fitness ist für jedes Spiel enorm wichtig, sodass ich dies als Grundlage sehe. Vor dem Spiel setze ich mich mit den Mannschaften auseinander. Wie ist die Tabellenkonstellation? Welche Art von Fußball spielen die Mannschaften? Mit wem stehe ich auf dem Platz? Es gibt hierzu seitens des DFB eine sehr gute Unterstützung u.a. mit Videomaterial, sodass wir uns bestens auf die Partien vorbereiten können. Eine gute Vorbereitung ist sehr wichtig, aber genauso wichtig ist es mir, dass ich mich nicht auf eine Vermutung wie das Spiel laufen könnte festfahre, denn Überraschungen gibt es immer wieder. Ein Matchplan ist wichtig, aber dieser muss immer wieder auf das Spiel und die Situation angepasst werden.

 

SWFV: Was kannst du jungen Schiedsrichtern mit auf den Weg geben, die es wie du in den Profifußball schaffen wollen?

Bauer: Zunächst möchte ich alle die noch kein/e Schiedsrichter/in sind und Lust darauf haben, ermutigen die Prüfung abzulegen und Schiedsrichter/in zu werden. Dieses Hobby macht extrem viel Spaß, ist abwechslungsreich, herausfordernd und prägend.

Wichtig war und ist mir, dass der Spaß nicht zu kurz kommt. Die Schiedsrichterei ist ein Hobby. Ein Hobby soll Spaß machen. Mit jedem Einsatz steigt die Erfahrung. In jedem Spiel kann etwas gelernt werden.

Wie auch oben beschrieben ist Demut ein unheimlich wichtiges Gut, welches immer wieder vor Augen geführt werden sollte, wenn es in der Laufbahn weitergehen soll.

 

SWFV: Bei den Spielern sind Erfolgsmomente wie ein Tor für das eigene Team offensichtlich. Erleben Unparteiischen während der 90 Minuten ebenfalls Erfolgserlebnisse?

Bauer: Generell ist es ein Erfolgserlebnis, wenn ich als Schiedsrichter dazu beitrage, dass das Spiel läuft und viele Menschen daran Spaß haben. Wenn ich an bestimmte Dinge denke, dann natürlich wenn kritische und schwierige Entscheidungen letztendlich richtig getroffen wurden. Zudem ist es ein Erfolgserlebnis, wenn ich einer Mannschaft einen Vorteil gebe und dieser auch genutzt wird und die Mannschaft eine gute Torchance erlangt, wenn nicht sogar ein Tor erzielt.

 

SWFV: Was war das Highlight deiner bisherigen Schiedsrichter-Laufbahn?

Bauer: Es sind viele Highlights die ich in meiner Laufbahn bisher erleben durfte. Ich durfte den FC Everton in der Opel Arena gegen Mainz 05 winken, ich durfte das Topspiel der Regionalliga Südwest zwischen Kickers Offenbach und Saarbrücken vor ca. 11 000 Zuschauern winken. Als Schiedsrichter war es das Oberligaspiel zwischen Eintracht Trier und FC Homburg. Generell hatte ich immer aufs Neue Fahrten mit meinen Teams, die mir sehr viel Spaß gemacht haben und immer ein Highlight waren. Alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber ich denke gerne an ganz viele persönliche Highlights zurück.

 

SWFV: Mit welchen Zielen gehst du in die neue Saison? Was sind deine langfristigen Ziele als Schiedsrichter?

Bauer: Zunächst möchte ich in meinen neuen Aufgaben Fuß fassen und in den neuen Spielklassen ankommen. Ich möchte alle meine Spiele nach bestem Wissen und Gewissen leiten und gute Leistungen zeigen. Wie es langfristig mit meiner Laufbahn dann weitergeht, wird sich zeigen.

 

SWFV: Wir danken dir für das Interview und wünschen dir viel Erfolg in der neuen Spielzeit!

 

Ihr möchtet wie Tom eine Laufbahn als Schiedsrichter einschlagen und Verantwortung auf dem Spielfeld übernehmen? Meldet euch jetzt noch zum nächsten Schiedsrichter-Lehrgang im Oktober an. Infos unter: https://www.swfv.de/Spielbetrieb/Schiedsrichter/Schiedsrichter-Ausbildung

 

Schiedsrichter
"Ein Matchplan ist wichtig" - 3. Liga-Aufsteiger Tom Bauer im Interview
Am 18. September startet die 3. Liga in die neue Saison. Der Südwestdeutsche Fußballverband (SWFV) blickt nicht nur wegen des 1. FC Kaiserslautern gespannt auf die kommende Spielzeit. Mit Schiedsrichter Tom Bauer (VfL Neuhofen) freut sich der SWFV über einen Aufsteiger in den DFB-Bereich. Neben Patrick Kessel ist der 23-jährige Tom Bauer nun der ...
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"Ein Matchplan ist wichtig" - 3. Liga-Aufsteiger Tom Bauer im Interview

Schiedsrichter
Tom Bauer im Interview

Am 18. September startet die 3. Liga in die neue Saison. Der Südwestdeutsche Fußballverband (SWFV) blickt nicht nur wegen des 1. FC Kaiserslautern gespannt auf die kommende Spielzeit. Mit Schiedsrichter Tom Bauer (VfL Neuhofen) freut sich der SWFV über einen Aufsteiger in den DFB-Bereich. Neben Patrick Kessel ist der 23-jährige Tom Bauer nun der zweite Schiedsrichter aus dem Südwesten auf der Liste der Unparteiischen der 3. Liga. Im SWFV-Interview spricht Tom Bauer über die Anfänge seiner Schiedsrichter-Laufbahn, den rasanten Aufstieg sowie die Vorbereitung auf die neue Saison und appelliert an alle, die Prüfung abzulegen und Schiedsrichter zu werden.

 

SWFV: Tom, zunächst möchten wir dir zu deinem Aufstieg als Schiedsrichter in die 3. Liga gratulieren. Stell dich den Leser*innen doch bitte zunächst einmal kurz vor.

Bauer: Vielen Dank. Ich bin Tom Bauer, noch 23 Jahre alt, Student (Lehramt Deutsch und Sport) und lebe in Mainz. Aufgewachsen bin ich in und um Ludwigshafen am Rhein. Sportbegeistert war ich seit klein auf und habe früh angefangen Fußball zu spielen. Einen kleinen sportlichen Ausflug hatte ich noch in die Kategorie Tanzen. Dort habe ich in einer Formation Hip-Hop getanzt.

Seit 2016 lebe ich nun in Mainz und studiere an der Johannes-Gutenberg-Universität. Zudem arbeite ich an der IGS LuGa als Vertretungslehrer.

 

SWFV: Was hat dich dazu bewegt, Schiedsrichter zu werden?

Bauer: Das habe ich meiner Mutter zu verdanken, denn sie fand mich teilweise etwas zu kritisch dem Schiedsrichter gegenüber und forderte mich auf, es besser zu machen. Da packte mich der sportliche Ehrgeiz und ich wurde Schiedsrichter. Den netten Nebeneffekt, dass die Schiedsrichterei mein Taschengeld aufgebessert hat, nahm ich gerne mit.

 

SWFV: Welche Stärken sind für einen Schiedsrichter enorm wichtig?

Bauer: Zuverlässigkeit und auch Souveränität sind sehr wichtige Eigenschaften. Ein Schiedsrichter ist ständig in der Situation, Entscheidungen zu treffen und hinter diesen auch zu stehen und diese zu vertreten. Selbstbewusstsein, um sicher aufzutreten, ist daher wichtig. Dieses Selbstbewusstsein muss aber gesund portioniert sein, da das nicht in Arroganz übergehen sollte. Dies ist oft ein schmaler Grat. Deshalb ist Demut mindestens genauso wichtig – wenn nicht sogar wichtiger. Zu den mentalen Fähigkeiten, die ein Schiedsrichter mitbringen muss, gehört auch die körperliche Fitness und eine sehr gute Regelkenntnis.

 

SWFV: Mit erst 23 Jahren bist du nun in die 3. Liga aufgestiegen. Was bedarf es, um in diesem Alter bereits den Sprung in den Profifußball zu schaffen?

Bauer: Mein großer Vorteil ist, dass ich früh mit der Schiedsrichterei angefangen habe, worüber ich sehr froh bin, und das nicht nur sportlich gesehen. In den ersten Jahren hat die Schiedsrichterei mich reifen lassen und das tut sie auch heute noch. Dies hat mir sowohl sportlich als auch privat weitergeholfen. Großes Glück hatte ich auch, dass ich durch meine Familie enorme Unterstützung erfahren durfte. Mein Vater fuhr mich, als ich noch keinen Führerschein hatte, zu fast jedem Spiel.

Ich hatte das Glück, dass ich in der Schiedsrichtervereinigung Rhein-Pfalz früh gefördert und gefordert wurde. Nachdem der Sprung in die Leistungsklasse geschafft war, fasste ich dort früh Fuß und durfte in diesen Klassen von offiziellen Beobachtungen profitieren und entwickelte mich weiter. Fehler gehören zu unserer Tätigkeit dazu. Wichtig hierbei ist sich immer wieder selbst zu hinterfragen und an Feinheiten zu arbeiten. Mir wurde das Vertrauen geschenkt, mich immer wieder in höheren Spielklassen zu beweisen und nun ist es die 3. Liga, worüber ich mich extrem freue.

 

Tom Bauer - SWFV Schiedsrichter in der 3. Liga
SWFV: Wann und wie hast du von deiner Nominierung erfahren? Warst du überrascht oder hast du in diesem Jahr bereits mit dem Aufstieg gerechnet?

Bauer: Es war an einem Freitag und ich war auf dem Weg zu einer Sitzung. Heribert Ohlmann, unser Regionalverbandsobmann, rief mich an und teilte mir die Info über die Nominierung mit. Ich war sehr überrascht, da ich mit dem Aufstieg nicht gerechnet hatte. Die Freude war umso größer.

 

SWFV: Wie hast du dich, speziell während der spielfreien Zeit, auf die neue Saison vorbereitet? Hast du nach deiner Nominierung für die 3. Liga deine Vorbereitung auf die neue Spielklasse angepasst?

Bauer: Die spielfreie Zeit zog sich dieses Jahr leider deutlich länger als in den vorigen Jahren. Niemand wusste wann oder wie es weitergehen soll. In dieser Zeit fiel es mir auch etwas schwerer, mich für das Training zu motivieren. Zum Glück war das Wetter während des Lockdowns überwiegend gut, sodass ich mich mit Läufen und Fitnesseinheiten am Rhein fit halten konnte.

Nach meiner Nominierung stieg meine Motivation extrem an. Ich wollte direkt am nächsten Tag auf den Platz und eine Einheit absolvieren. Gerade in der Vorbereitung trainiere ich täglich. Während der Runde darf das Training auch nicht zu kurz kommen. Dies wird dann so angepasst, wie die kommenden Einsätze liegen. Ausdauer, Schnelligkeit, Athletik und Beweglichkeit sind wichtig im Training. Durch Trainingspläne vom DFB wurde das Training spezifischer und gezielter.

 

SWFV: Was musstest du erbringen, um dich letztendlich tatsächlich für die höhere Spielklasse zu qualifizieren?

Bauer: In der Regionalliga wurde ich bei jedem Spiel beobachtet und gecoacht. Bei diesen Beobachtungen gab es auch immer eine Note, woraus letztendlich eine Tabelle erstellt wird. Die Platzierung ist allerdings nicht alles, denn die Perspektive und das Alter ist heutzutage in der Schiedsrichterei wichtig.

 

Tom Bauer
SWFV: Am 18. September startet die 3. Liga in die neue Saison. Hast du bereits einen Spielauftrag für die neue Spielklasse oder wann rechnest du mit deinem Debüt im Profifußball?

Bauer: Eine Ansetzung in der 3. Liga habe ich noch nicht, aber ich denke auch diese wird bald kommen. Ich durfte in der ersten Runde des DFB-Pokal als Schiedsrichterassistent agieren. Das war schon ein sehr tolles Erlebnis.

 

SWFV: Wie bereitest du dich speziell auf eine Partie vor? Gibt es hierzu im Profifußball Unterstützung seitens des DFB?

Bauer: Die körperliche Fitness ist für jedes Spiel enorm wichtig, sodass ich dies als Grundlage sehe. Vor dem Spiel setze ich mich mit den Mannschaften auseinander. Wie ist die Tabellenkonstellation? Welche Art von Fußball spielen die Mannschaften? Mit wem stehe ich auf dem Platz? Es gibt hierzu seitens des DFB eine sehr gute Unterstützung u.a. mit Videomaterial, sodass wir uns bestens auf die Partien vorbereiten können. Eine gute Vorbereitung ist sehr wichtig, aber genauso wichtig ist es mir, dass ich mich nicht auf eine Vermutung wie das Spiel laufen könnte festfahre, denn Überraschungen gibt es immer wieder. Ein Matchplan ist wichtig, aber dieser muss immer wieder auf das Spiel und die Situation angepasst werden.

 

SWFV: Was kannst du jungen Schiedsrichtern mit auf den Weg geben, die es wie du in den Profifußball schaffen wollen?

Bauer: Zunächst möchte ich alle die noch kein/e Schiedsrichter/in sind und Lust darauf haben, ermutigen die Prüfung abzulegen und Schiedsrichter/in zu werden. Dieses Hobby macht extrem viel Spaß, ist abwechslungsreich, herausfordernd und prägend.

Wichtig war und ist mir, dass der Spaß nicht zu kurz kommt. Die Schiedsrichterei ist ein Hobby. Ein Hobby soll Spaß machen. Mit jedem Einsatz steigt die Erfahrung. In jedem Spiel kann etwas gelernt werden.

Wie auch oben beschrieben ist Demut ein unheimlich wichtiges Gut, welches immer wieder vor Augen geführt werden sollte, wenn es in der Laufbahn weitergehen soll.

 

SWFV: Bei den Spielern sind Erfolgsmomente wie ein Tor für das eigene Team offensichtlich. Erleben Unparteiischen während der 90 Minuten ebenfalls Erfolgserlebnisse?

Bauer: Generell ist es ein Erfolgserlebnis, wenn ich als Schiedsrichter dazu beitrage, dass das Spiel läuft und viele Menschen daran Spaß haben. Wenn ich an bestimmte Dinge denke, dann natürlich wenn kritische und schwierige Entscheidungen letztendlich richtig getroffen wurden. Zudem ist es ein Erfolgserlebnis, wenn ich einer Mannschaft einen Vorteil gebe und dieser auch genutzt wird und die Mannschaft eine gute Torchance erlangt, wenn nicht sogar ein Tor erzielt.

 

SWFV: Was war das Highlight deiner bisherigen Schiedsrichter-Laufbahn?

Bauer: Es sind viele Highlights die ich in meiner Laufbahn bisher erleben durfte. Ich durfte den FC Everton in der Opel Arena gegen Mainz 05 winken, ich durfte das Topspiel der Regionalliga Südwest zwischen Kickers Offenbach und Saarbrücken vor ca. 11 000 Zuschauern winken. Als Schiedsrichter war es das Oberligaspiel zwischen Eintracht Trier und FC Homburg. Generell hatte ich immer aufs Neue Fahrten mit meinen Teams, die mir sehr viel Spaß gemacht haben und immer ein Highlight waren. Alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber ich denke gerne an ganz viele persönliche Highlights zurück.

 

SWFV: Mit welchen Zielen gehst du in die neue Saison? Was sind deine langfristigen Ziele als Schiedsrichter?

Bauer: Zunächst möchte ich in meinen neuen Aufgaben Fuß fassen und in den neuen Spielklassen ankommen. Ich möchte alle meine Spiele nach bestem Wissen und Gewissen leiten und gute Leistungen zeigen. Wie es langfristig mit meiner Laufbahn dann weitergeht, wird sich zeigen.

 

SWFV: Wir danken dir für das Interview und wünschen dir viel Erfolg in der neuen Spielzeit!

 

Ihr möchtet wie Tom eine Laufbahn als Schiedsrichter einschlagen und Verantwortung auf dem Spielfeld übernehmen? Meldet euch jetzt noch zum nächsten Schiedsrichter-Lehrgang im Oktober an. Infos unter: https://www.swfv.de/Spielbetrieb/Schiedsrichter/Schiedsrichter-Ausbildung

 

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