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Aktuelle Informationen zur 29. Corona Bekämpfungsverordnung vom 13.01.22

27.01.2022Spielbetrieb

Liebe Vereinsvertreter*innen,
auf Grundlage der uns derzeit vorliegenden Informationen der 29. Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) Rheinland-Pfalz vom 13.01.2022 (gültig ab 14.01.2022) erhalten Sie die nachfolgenden Informationen. Die Regelungen gelten vorerst bis zum 11.02.2022.
Dem Teilnehmer und dem Veranstalter (i.d.R. Heimverein) obliegt die Pflicht zur Einhaltung, dem Veranstalter (i.d.R. Heimverein) zudem die Pflicht zur Kontrolle der nachfolgenden staatlichen Verpflichtungen. Die Kontrolle der Impfausweise, der Genesenennachweise oder der Testnachweise muss bei Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, unter gleichzeitiger Vorlage eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises erfolgen. Der Veranstalter kann selbstverständlich weitere Personen mit der Kontrolle beauftragen. Die Regelungen des Datenschutzes sind zu beachten.
 
Informationen zum Download s. Link

27. Jan. 2022
Spielbetrieb
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Aktuelle Informationen zur 29. Corona Bekämpfungsverordnung vom 13.01.22

27.01.2022Spielbetrieb

Liebe Vereinsvertreter*innen,
auf Grundlage der uns derzeit vorliegenden Informationen der 29. Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) Rheinland-Pfalz vom 13.01.2022 (gültig ab 14.01.2022) erhalten Sie die nachfolgenden Informationen. Die Regelungen gelten vorerst bis zum 11.02.2022.
Dem Teilnehmer und dem Veranstalter (i.d.R. Heimverein) obliegt die Pflicht zur Einhaltung, dem Veranstalter (i.d.R. Heimverein) zudem die Pflicht zur Kontrolle der nachfolgenden staatlichen Verpflichtungen. Die Kontrolle der Impfausweise, der Genesenennachweise oder der Testnachweise muss bei Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, unter gleichzeitiger Vorlage eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises erfolgen. Der Veranstalter kann selbstverständlich weitere Personen mit der Kontrolle beauftragen. Die Regelungen des Datenschutzes sind zu beachten.
 
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Liebe Vereinsvertreter*innen, auf Grundlage der uns derzeit vorliegenden Informationen der 29. Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) Rheinland-Pfalz…
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Aktuelle Informationen zur 29. Corona Bekämpfungsverordnung vom 13.01.22

27. Jan. 2022Spielbetrieb

Liebe Vereinsvertreter*innen,
auf Grundlage der uns derzeit vorliegenden Informationen der 29. Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) Rheinland-Pfalz vom 13.01.2022 (gültig ab 14.01.2022) erhalten Sie die nachfolgenden Informationen. Die Regelungen gelten vorerst bis zum 11.02.2022.
Dem Teilnehmer und dem Veranstalter (i.d.R. Heimverein) obliegt die Pflicht zur Einhaltung, dem Veranstalter (i.d.R. Heimverein) zudem die Pflicht zur Kontrolle der nachfolgenden staatlichen Verpflichtungen. Die Kontrolle der Impfausweise, der Genesenennachweise oder der Testnachweise muss bei Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, unter gleichzeitiger Vorlage eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises erfolgen. Der Veranstalter kann selbstverständlich weitere Personen mit der Kontrolle beauftragen. Die Regelungen des Datenschutzes sind zu beachten.
 
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Der Sportbund Rheinhessen trauert um sein Ehrenmitglied Karl-Heinz Adam

12.01.2022Sonstiges

Ein Leben zum Wohle des Sports 
Der Sportbund Rheinhessen trauert um sein Ehrenmitglied Karl-Heinz Adam 
Er war einer der bekanntesten und verdienstvollsten Funktionäre an der Nahe. Karl-Heinz Adam engagierte sich zeit seines Lebens für den Sport und erhielt dafür höchste Anerkennung. Als er 2014 seine letzten Ämter niederlegte, huldigten ihm die Vertreter der Nahe-Vereine mit minutenlangen Ovationen. Groß war die Dankbarkeit für die aufopferungsvolle und gewissenhafte Arbeit, die er zuvor über viele Jahre geleistet hatte. Am ersten Weihnachtsfeiertag 2021 ist Karl-Heinz Adam im Alter von 79 Jahren verstorben. 
Im Mittelpunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeit stand für Adam immer das Wohl der Vereine. Er kannte sich in seinem Aufgabengebiet bestens aus und unterstützte die Vorstände wo er konnte, damit ihnen kein Zuschuss entging. Alleine 24 Jahre lang war Adam Sportkreisvorsitzender des Sportkreises Birkenfeld.
Im Präsidium des Sportbund Rheinhessen übernahm er zudem die Aufgabe als Vertreter der Nahe-Vereine und fungierte von 2006 bis 2014 als Vize-Präsident. Um Adams besondere Verdienste zu würdigen, ernannte ihn der damalige Sportbund-Präsident Magnus Schneider zum ersten „Ehren-Sportkreisvorsitzenden“. Keine Frage, dass er auch die Ehrenmitgliedschaft des Sportbunds Rheinhessen erhielt. „Karl-Heinz Adam war ein großer Sportsmann, von dem wir uns mit großem Bedauern verabschieden“, trauert der heutige Sportbund-Präsident Klaus Kuhn um einen langjährigen Weggefährten. 
Adams sportlicher Werdegang begann als Fußballer beim FC Burgen an der Mosel. In seinem Heimatverein baute er die Jugendabteilung auf und feierte einige Erfolge mit seinen Nachwuchs-Teams, ehe er 1970 nach Sensweiler umzog. Damit wechselte er auch aus dem Rheinland zum Südwestdeutschen Fußballverband, in dem er sich von 1974 bis 2008 vielfältig engagierte – als Staffelleiter, Kreisvorsitzender, Vorsitzender des Fußballbezirks Nahe und als SWFV-Präsidiumsmitglied. Seinen Gerechtigkeitssinn lebte er 46 Jahre im Amt des Fußball-Schiedsrichters aus, das ihn auch zur Sportgerichtsbarkeit führte. Mehr als 20 Jahre leitete er verschiedene Spruchkammern. 
Wer ein Problem hatte, fand bei Karl-Heinz Adam immer ein offenes Ohr. “Seine Hilfsbereitschaft und Geselligkeit machten ihn bei den Vereinen ebenso beliebt wie sein unermüdlicher Einsatz für den Sport. Er war ein Sportfunktionär im besten und positiven Sinne”, betont Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. Ausgezeichnet wurde Karl-Heinz Adam nicht nur mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz, sondern noch mit zahlreichen weiteren Ehrungen. Viele Freunde und Weggefährten werden ihn vermissen und auch der Sportbund Rheinhessen behält ihn in ehrenvoller Erinnerung. 

12. Jan. 2022
Sonstiges
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Der Sportbund Rheinhessen trauert um sein Ehrenmitglied Karl-Heinz Adam

12.01.2022Sonstiges

Ein Leben zum Wohle des Sports 
Der Sportbund Rheinhessen trauert um sein Ehrenmitglied Karl-Heinz Adam 
Er war einer der bekanntesten und verdienstvollsten Funktionäre an der Nahe. Karl-Heinz Adam engagierte sich zeit seines Lebens für den Sport und erhielt dafür höchste Anerkennung. Als er 2014 seine letzten Ämter niederlegte, huldigten ihm die Vertreter der Nahe-Vereine mit minutenlangen Ovationen. Groß war die Dankbarkeit für die aufopferungsvolle und gewissenhafte Arbeit, die er zuvor über viele Jahre geleistet hatte. Am ersten Weihnachtsfeiertag 2021 ist Karl-Heinz Adam im Alter von 79 Jahren verstorben. 
Im Mittelpunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeit stand für Adam immer das Wohl der Vereine. Er kannte sich in seinem Aufgabengebiet bestens aus und unterstützte die Vorstände wo er konnte, damit ihnen kein Zuschuss entging. Alleine 24 Jahre lang war Adam Sportkreisvorsitzender des Sportkreises Birkenfeld.
Im Präsidium des Sportbund Rheinhessen übernahm er zudem die Aufgabe als Vertreter der Nahe-Vereine und fungierte von 2006 bis 2014 als Vize-Präsident. Um Adams besondere Verdienste zu würdigen, ernannte ihn der damalige Sportbund-Präsident Magnus Schneider zum ersten „Ehren-Sportkreisvorsitzenden“. Keine Frage, dass er auch die Ehrenmitgliedschaft des Sportbunds Rheinhessen erhielt. „Karl-Heinz Adam war ein großer Sportsmann, von dem wir uns mit großem Bedauern verabschieden“, trauert der heutige Sportbund-Präsident Klaus Kuhn um einen langjährigen Weggefährten. 
Adams sportlicher Werdegang begann als Fußballer beim FC Burgen an der Mosel. In seinem Heimatverein baute er die Jugendabteilung auf und feierte einige Erfolge mit seinen Nachwuchs-Teams, ehe er 1970 nach Sensweiler umzog. Damit wechselte er auch aus dem Rheinland zum Südwestdeutschen Fußballverband, in dem er sich von 1974 bis 2008 vielfältig engagierte – als Staffelleiter, Kreisvorsitzender, Vorsitzender des Fußballbezirks Nahe und als SWFV-Präsidiumsmitglied. Seinen Gerechtigkeitssinn lebte er 46 Jahre im Amt des Fußball-Schiedsrichters aus, das ihn auch zur Sportgerichtsbarkeit führte. Mehr als 20 Jahre leitete er verschiedene Spruchkammern. 
Wer ein Problem hatte, fand bei Karl-Heinz Adam immer ein offenes Ohr. “Seine Hilfsbereitschaft und Geselligkeit machten ihn bei den Vereinen ebenso beliebt wie sein unermüdlicher Einsatz für den Sport. Er war ein Sportfunktionär im besten und positiven Sinne”, betont Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. Ausgezeichnet wurde Karl-Heinz Adam nicht nur mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz, sondern noch mit zahlreichen weiteren Ehrungen. Viele Freunde und Weggefährten werden ihn vermissen und auch der Sportbund Rheinhessen behält ihn in ehrenvoller Erinnerung. 

Ein Leben zum Wohle des Sports Der Sportbund Rheinhessen trauert um sein Ehrenmitglied Karl-Heinz Adam  Er war einer der bekanntesten und…
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Der Sportbund Rheinhessen trauert um sein Ehrenmitglied Karl-Heinz Adam

12. Jan. 2022Sonstiges

Ein Leben zum Wohle des Sports 
Der Sportbund Rheinhessen trauert um sein Ehrenmitglied Karl-Heinz Adam 
Er war einer der bekanntesten und verdienstvollsten Funktionäre an der Nahe. Karl-Heinz Adam engagierte sich zeit seines Lebens für den Sport und erhielt dafür höchste Anerkennung. Als er 2014 seine letzten Ämter niederlegte, huldigten ihm die Vertreter der Nahe-Vereine mit minutenlangen Ovationen. Groß war die Dankbarkeit für die aufopferungsvolle und gewissenhafte Arbeit, die er zuvor über viele Jahre geleistet hatte. Am ersten Weihnachtsfeiertag 2021 ist Karl-Heinz Adam im Alter von 79 Jahren verstorben. 
Im Mittelpunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeit stand für Adam immer das Wohl der Vereine. Er kannte sich in seinem Aufgabengebiet bestens aus und unterstützte die Vorstände wo er konnte, damit ihnen kein Zuschuss entging. Alleine 24 Jahre lang war Adam Sportkreisvorsitzender des Sportkreises Birkenfeld.
Im Präsidium des Sportbund Rheinhessen übernahm er zudem die Aufgabe als Vertreter der Nahe-Vereine und fungierte von 2006 bis 2014 als Vize-Präsident. Um Adams besondere Verdienste zu würdigen, ernannte ihn der damalige Sportbund-Präsident Magnus Schneider zum ersten „Ehren-Sportkreisvorsitzenden“. Keine Frage, dass er auch die Ehrenmitgliedschaft des Sportbunds Rheinhessen erhielt. „Karl-Heinz Adam war ein großer Sportsmann, von dem wir uns mit großem Bedauern verabschieden“, trauert der heutige Sportbund-Präsident Klaus Kuhn um einen langjährigen Weggefährten. 
Adams sportlicher Werdegang begann als Fußballer beim FC Burgen an der Mosel. In seinem Heimatverein baute er die Jugendabteilung auf und feierte einige Erfolge mit seinen Nachwuchs-Teams, ehe er 1970 nach Sensweiler umzog. Damit wechselte er auch aus dem Rheinland zum Südwestdeutschen Fußballverband, in dem er sich von 1974 bis 2008 vielfältig engagierte – als Staffelleiter, Kreisvorsitzender, Vorsitzender des Fußballbezirks Nahe und als SWFV-Präsidiumsmitglied. Seinen Gerechtigkeitssinn lebte er 46 Jahre im Amt des Fußball-Schiedsrichters aus, das ihn auch zur Sportgerichtsbarkeit führte. Mehr als 20 Jahre leitete er verschiedene Spruchkammern. 
Wer ein Problem hatte, fand bei Karl-Heinz Adam immer ein offenes Ohr. “Seine Hilfsbereitschaft und Geselligkeit machten ihn bei den Vereinen ebenso beliebt wie sein unermüdlicher Einsatz für den Sport. Er war ein Sportfunktionär im besten und positiven Sinne”, betont Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen. Ausgezeichnet wurde Karl-Heinz Adam nicht nur mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz, sondern noch mit zahlreichen weiteren Ehrungen. Viele Freunde und Weggefährten werden ihn vermissen und auch der Sportbund Rheinhessen behält ihn in ehrenvoller Erinnerung. 

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Traurige Mitteilung

27.12.2021Sonstiges

Nachruf Karl-Heinz Adam
wir haben die traurige Mitteilung erhalten, dass unser Ehrenmitglied und ehemaliger Bezirksvorsitzender Nahe sowie Kreisvorsitzender Birkenfeld, Herr Karl-Heinz Adam am 1. Weihnachtsfeiertag im Alter von 79 Jahren verstorben ist.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
NACHRUF
Der Südwestdeutsche Fußballverband trauert um sein Ehrenmitglied
 

                                                                               Karl-Heinz Adam

 
der am 25.12.2021 im Alter von 79 Jahren verstorben ist.
Karl-Heinz Adam hat sich um den Fußball im Kreis Birkenfeld und im Gebiet Nahe große Verdienste erworben. Er war von 1974 bis 2008 insgesamt 34 Jahre für den SWFV tätig.
Schon früh übernahm Karl-Heinz Adam bei seinem Heimatverein FC Burgen (Mosel) Verantwortung, baute die Jugendabteilung auf und feierte große Erfolge mit seinen Nachwuchsteams. 1970 zog er nach Sensweiler in den Kreis Birkenfeld, verbunden mit einem Wechsel vom Fußballverband Rheinland zum Südwestdeutschen Fußballverband.
Im Südwesten fasste er schnell Fuß. 34 Jahre lang, von 1974 bis 2008, engagierte er sich im SWFV. Durchgehend hatte er stets mindestens eine Staffel, die er betreute. Angefangen von der C-Klasse bis hoch zur Bezirksliga, die er über viele Jahre leitete. Hinzu kamen übergeordnete Tätigkeiten: Von 1979 bis 1984 war Adam stellvertretender Kreisvorsitzender, von 1984 bis 1996 Kreisvorsitzender Birkenfeld sowie von 1996 bis 2008 Vorsitzender des Fußballbezirks Nahe und Präsidiumsmitglied. Ein besonderes Augenmerk widmete er der Sportgerichtsbarkeit und leitete mehr als 20 Jahre diverse Spruchkammern.
Von 1990 bis 2014 fungierte er zudem für den Sportbund Rheinhessen als Sportkreisvorsitzender, später auch als Vertreter der Nahe-Vereine und von 2006 bis 2014 als Vizepräsident.
46 Jahre lang übte Karl-Heinz Adam das Amt des Schiedsrichters aus.
Aufgrund seines besonderen und jahrzehntelangen Engagements wurde Karl-Heinz Adam 1998 die Schiedsrichter-Verdienstnadel des SWFV verliehen und der SWFV ernannte ihn beim Verbandstag 2008 zum Ehrenmitglied. Für seine außergewöhnlichen Verdienste erhielt er 2014 die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Der Deutsche Fußball-Bund ehrte ihn mit der DFBVerdienstnadel.
Mit der Familie trauern wir um einen guten Freund und Sportkameraden.
Der Südwestdeutsche Fußballverband wird Karl-Heinz Adam in dankbarer Erinnerung behalten.
SÜDWESTDEUTSCHER FUSSBALLVERBAND
Dr. Hans-Dieter Drewitz                               Michael Monath                              Axel Rolland
Präsident                                                          Geschäftsführer                               Kreisvorsitzender

27. Dez. 2021
Sonstiges
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Traurige Mitteilung

27.12.2021Sonstiges

Nachruf Karl-Heinz Adam
wir haben die traurige Mitteilung erhalten, dass unser Ehrenmitglied und ehemaliger Bezirksvorsitzender Nahe sowie Kreisvorsitzender Birkenfeld, Herr Karl-Heinz Adam am 1. Weihnachtsfeiertag im Alter von 79 Jahren verstorben ist.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
NACHRUF
Der Südwestdeutsche Fußballverband trauert um sein Ehrenmitglied
 

                                                                               Karl-Heinz Adam

 
der am 25.12.2021 im Alter von 79 Jahren verstorben ist.
Karl-Heinz Adam hat sich um den Fußball im Kreis Birkenfeld und im Gebiet Nahe große Verdienste erworben. Er war von 1974 bis 2008 insgesamt 34 Jahre für den SWFV tätig.
Schon früh übernahm Karl-Heinz Adam bei seinem Heimatverein FC Burgen (Mosel) Verantwortung, baute die Jugendabteilung auf und feierte große Erfolge mit seinen Nachwuchsteams. 1970 zog er nach Sensweiler in den Kreis Birkenfeld, verbunden mit einem Wechsel vom Fußballverband Rheinland zum Südwestdeutschen Fußballverband.
Im Südwesten fasste er schnell Fuß. 34 Jahre lang, von 1974 bis 2008, engagierte er sich im SWFV. Durchgehend hatte er stets mindestens eine Staffel, die er betreute. Angefangen von der C-Klasse bis hoch zur Bezirksliga, die er über viele Jahre leitete. Hinzu kamen übergeordnete Tätigkeiten: Von 1979 bis 1984 war Adam stellvertretender Kreisvorsitzender, von 1984 bis 1996 Kreisvorsitzender Birkenfeld sowie von 1996 bis 2008 Vorsitzender des Fußballbezirks Nahe und Präsidiumsmitglied. Ein besonderes Augenmerk widmete er der Sportgerichtsbarkeit und leitete mehr als 20 Jahre diverse Spruchkammern.
Von 1990 bis 2014 fungierte er zudem für den Sportbund Rheinhessen als Sportkreisvorsitzender, später auch als Vertreter der Nahe-Vereine und von 2006 bis 2014 als Vizepräsident.
46 Jahre lang übte Karl-Heinz Adam das Amt des Schiedsrichters aus.
Aufgrund seines besonderen und jahrzehntelangen Engagements wurde Karl-Heinz Adam 1998 die Schiedsrichter-Verdienstnadel des SWFV verliehen und der SWFV ernannte ihn beim Verbandstag 2008 zum Ehrenmitglied. Für seine außergewöhnlichen Verdienste erhielt er 2014 die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Der Deutsche Fußball-Bund ehrte ihn mit der DFBVerdienstnadel.
Mit der Familie trauern wir um einen guten Freund und Sportkameraden.
Der Südwestdeutsche Fußballverband wird Karl-Heinz Adam in dankbarer Erinnerung behalten.
SÜDWESTDEUTSCHER FUSSBALLVERBAND
Dr. Hans-Dieter Drewitz                               Michael Monath                              Axel Rolland
Präsident                                                          Geschäftsführer                               Kreisvorsitzender

Nachruf Karl-Heinz Adam wir haben die traurige Mitteilung erhalten, dass unser Ehrenmitglied und ehemaliger Bezirksvorsitzender Nahe sowie…
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Traurige Mitteilung

27. Dez. 2021Sonstiges

Nachruf Karl-Heinz Adam
wir haben die traurige Mitteilung erhalten, dass unser Ehrenmitglied und ehemaliger Bezirksvorsitzender Nahe sowie Kreisvorsitzender Birkenfeld, Herr Karl-Heinz Adam am 1. Weihnachtsfeiertag im Alter von 79 Jahren verstorben ist.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
NACHRUF
Der Südwestdeutsche Fußballverband trauert um sein Ehrenmitglied
 

                                                                               Karl-Heinz Adam

 
der am 25.12.2021 im Alter von 79 Jahren verstorben ist.
Karl-Heinz Adam hat sich um den Fußball im Kreis Birkenfeld und im Gebiet Nahe große Verdienste erworben. Er war von 1974 bis 2008 insgesamt 34 Jahre für den SWFV tätig.
Schon früh übernahm Karl-Heinz Adam bei seinem Heimatverein FC Burgen (Mosel) Verantwortung, baute die Jugendabteilung auf und feierte große Erfolge mit seinen Nachwuchsteams. 1970 zog er nach Sensweiler in den Kreis Birkenfeld, verbunden mit einem Wechsel vom Fußballverband Rheinland zum Südwestdeutschen Fußballverband.
Im Südwesten fasste er schnell Fuß. 34 Jahre lang, von 1974 bis 2008, engagierte er sich im SWFV. Durchgehend hatte er stets mindestens eine Staffel, die er betreute. Angefangen von der C-Klasse bis hoch zur Bezirksliga, die er über viele Jahre leitete. Hinzu kamen übergeordnete Tätigkeiten: Von 1979 bis 1984 war Adam stellvertretender Kreisvorsitzender, von 1984 bis 1996 Kreisvorsitzender Birkenfeld sowie von 1996 bis 2008 Vorsitzender des Fußballbezirks Nahe und Präsidiumsmitglied. Ein besonderes Augenmerk widmete er der Sportgerichtsbarkeit und leitete mehr als 20 Jahre diverse Spruchkammern.
Von 1990 bis 2014 fungierte er zudem für den Sportbund Rheinhessen als Sportkreisvorsitzender, später auch als Vertreter der Nahe-Vereine und von 2006 bis 2014 als Vizepräsident.
46 Jahre lang übte Karl-Heinz Adam das Amt des Schiedsrichters aus.
Aufgrund seines besonderen und jahrzehntelangen Engagements wurde Karl-Heinz Adam 1998 die Schiedsrichter-Verdienstnadel des SWFV verliehen und der SWFV ernannte ihn beim Verbandstag 2008 zum Ehrenmitglied. Für seine außergewöhnlichen Verdienste erhielt er 2014 die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Der Deutsche Fußball-Bund ehrte ihn mit der DFBVerdienstnadel.
Mit der Familie trauern wir um einen guten Freund und Sportkameraden.
Der Südwestdeutsche Fußballverband wird Karl-Heinz Adam in dankbarer Erinnerung behalten.
SÜDWESTDEUTSCHER FUSSBALLVERBAND
Dr. Hans-Dieter Drewitz                               Michael Monath                              Axel Rolland
Präsident                                                          Geschäftsführer                               Kreisvorsitzender

SWFV Meldungen

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Sportbünde rufen Vereine zur Bestandsmeldung auf

Sonstiges
Sportbund Rheinhessen und Sportbund Pfalz

Der Sportbund Rheinhessen und der Sportbund Pfalz rufen ihre Vereine dazu auf bis zum 31. Januar 2022 (Sportbund Rheinhessen) und 15.02.2022 (Sportbund Pfalz) ihre jährlichen Bestandsmeldungen abzugeben. Dabei sind alle Personen anzugeben, die Mitglied im Verein sind, geordnet nach Geburtsjahrgang und Fachverbandszugehörigkeit, wobei jedes Mitglied nur einem Fachverband zugeordnet werden kann.

 

Die jährliche Bestandsmeldung ist Voraussetzung für die Beantragung von Zuschüssen, die die Sportbünde an die Vereine für lizensierte Übungsleiter, Vereinsmanager und Jugendleiter zahlt. Mit der Bestandsmeldung müssen die Vereine auch einen aktuellen Freistellungsbescheid des Finanzamtes einreichen, der die Gemeinnützigkeit bestätigt. Zudem weist Sportbund-Rheinhessen-Geschäftsführer Thorsten Richter darauf hin, dass es Zuschüsse nur für Vereine gibt, die sich an die Mindestmitgliedsbeiträge halten. „Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre betragen diese vier Euro pro Monat, für Erwachsene sind es sechs Euro monatlich. Werden die Mindestsätze nicht erhoben, ist der Verein nicht zuschussfähig.“ Richter erinnert auch daran, die Vereinsadresse immer aktuell zu halten. „Das betrifft insbesondere die allgemeine E-Mail-Adresse des Vereins und die Kontaktdaten des Vorstands. Gerade nach einer Mitgliederversammlung sollten Änderungen direkt gemeldet werden.“

 

Bezuschussung von Übungsleitern und Trainern rückwirkend

Bei Übungsleitern und Trainern erfolgt die Bezuschussung rückwirkend, wozu alle Personen anzugeben sind, die im Jahr 2021 mindestens 40 Stunden für den Verein geleistet haben. Konnten aufgrund der Pandemie weniger Stunden absolviert werden, ist dies in diesem Jahr dennoch bezuschussungsfähig.

 

Bei Vereinsmanagern wird unterschieden in hauptamtliche und nebenamtliche Tätigkeit. Die Bezuschussung erfolgt im Voraus für noch zu leistende Tätigkeiten im Jahr 2022. Für eine zuschussfähige Tätigkeit im Nebenamt sind mindestens 100 Stunden im Jahr zu leisten. Für hauptamtliche Vereinsmanager ist mit dem Antrag eine Kopie des Arbeitsvertrages und eine Stellenbeschreibung einzureichen.

 

Bezuschussung von lizensierten Jugendleitern

Die Bezuschussung von lizensierten Jugendleitern erfordert eine Jugendordnung im Verein und erfolgt rückwirkend für die Tätigkeit im Jahr 2021. Pro Verein können zwei Jugendleiter bezuschusst werden, Großvereine mit mehr als 800 Mitgliedern können sogar einen dritten Jugendleiter angeben. Die Frist für die Beantragung der Zuschüsse läuft in allen Fällen bis zum 31. März 2022. Voraussetzung für die Bezuschussung von Vereinsmitarbeitern ist, dass diese eine gültige DOSB-Lizenz besitzen.

 

Weitere Infos zur Bestandserhebung beim Sportbund Rheinhessen. (Frist 31.01.2022)

Weitere Infos zur Bestandserhebung beim Sportbund Pfalz. (Frist 15.02.2022)

 

Textauszug vom Sportbund Rheinhessen

Sonstiges
Sportbünde rufen Vereine zur Bestandsmeldung auf
Der Sportbund Rheinhessen und der Sportbund Pfalz rufen ihre Vereine dazu auf bis zum 31. Januar 2022 (Sportbund Rheinhessen) und 15.02.2022 (Sportbund Pfalz) ihre jährlichen Bestandsmeldungen abzugeben. Dabei sind alle Personen anzugeben, die Mitglied im Verein sind, geordnet nach Geburtsjahrgang und Fachverbandszugehörigkeit, wobei jedes Mitglied ...
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Sportbünde rufen Vereine zur Bestandsmeldung auf

Sonstiges
Sportbund Rheinhessen und Sportbund Pfalz

Der Sportbund Rheinhessen und der Sportbund Pfalz rufen ihre Vereine dazu auf bis zum 31. Januar 2022 (Sportbund Rheinhessen) und 15.02.2022 (Sportbund Pfalz) ihre jährlichen Bestandsmeldungen abzugeben. Dabei sind alle Personen anzugeben, die Mitglied im Verein sind, geordnet nach Geburtsjahrgang und Fachverbandszugehörigkeit, wobei jedes Mitglied nur einem Fachverband zugeordnet werden kann.

 

Die jährliche Bestandsmeldung ist Voraussetzung für die Beantragung von Zuschüssen, die die Sportbünde an die Vereine für lizensierte Übungsleiter, Vereinsmanager und Jugendleiter zahlt. Mit der Bestandsmeldung müssen die Vereine auch einen aktuellen Freistellungsbescheid des Finanzamtes einreichen, der die Gemeinnützigkeit bestätigt. Zudem weist Sportbund-Rheinhessen-Geschäftsführer Thorsten Richter darauf hin, dass es Zuschüsse nur für Vereine gibt, die sich an die Mindestmitgliedsbeiträge halten. „Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre betragen diese vier Euro pro Monat, für Erwachsene sind es sechs Euro monatlich. Werden die Mindestsätze nicht erhoben, ist der Verein nicht zuschussfähig.“ Richter erinnert auch daran, die Vereinsadresse immer aktuell zu halten. „Das betrifft insbesondere die allgemeine E-Mail-Adresse des Vereins und die Kontaktdaten des Vorstands. Gerade nach einer Mitgliederversammlung sollten Änderungen direkt gemeldet werden.“

 

Bezuschussung von Übungsleitern und Trainern rückwirkend

Bei Übungsleitern und Trainern erfolgt die Bezuschussung rückwirkend, wozu alle Personen anzugeben sind, die im Jahr 2021 mindestens 40 Stunden für den Verein geleistet haben. Konnten aufgrund der Pandemie weniger Stunden absolviert werden, ist dies in diesem Jahr dennoch bezuschussungsfähig.

 

Bei Vereinsmanagern wird unterschieden in hauptamtliche und nebenamtliche Tätigkeit. Die Bezuschussung erfolgt im Voraus für noch zu leistende Tätigkeiten im Jahr 2022. Für eine zuschussfähige Tätigkeit im Nebenamt sind mindestens 100 Stunden im Jahr zu leisten. Für hauptamtliche Vereinsmanager ist mit dem Antrag eine Kopie des Arbeitsvertrages und eine Stellenbeschreibung einzureichen.

 

Bezuschussung von lizensierten Jugendleitern

Die Bezuschussung von lizensierten Jugendleitern erfordert eine Jugendordnung im Verein und erfolgt rückwirkend für die Tätigkeit im Jahr 2021. Pro Verein können zwei Jugendleiter bezuschusst werden, Großvereine mit mehr als 800 Mitgliedern können sogar einen dritten Jugendleiter angeben. Die Frist für die Beantragung der Zuschüsse läuft in allen Fällen bis zum 31. März 2022. Voraussetzung für die Bezuschussung von Vereinsmitarbeitern ist, dass diese eine gültige DOSB-Lizenz besitzen.

 

Weitere Infos zur Bestandserhebung beim Sportbund Rheinhessen. (Frist 31.01.2022)

Weitere Infos zur Bestandserhebung beim Sportbund Pfalz. (Frist 15.02.2022)

 

Textauszug vom Sportbund Rheinhessen

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„18. Erinnerungstag im deutschen Fußball“ - #NieWieder

Gesellschaftliche Verantwortung
Nie Wieder!

Am 27. Januar 2022 jährt sich zum 77. Mal der Tag, an dem die Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz befreit wurden. Mit dem „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ gedenken der Deutsche Fußball-Bund und seine Landesverbände, die DFL Deutsche Fußball-Liga und die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, die Clubs der 3. Liga und der Flyeralarm Frauen-Bundesliga sowie die gesamte deutsche Fußballfamilie der Opfer des Nationalsozialismus. An den Spiel- und Turniertagen um den 27. Januar 2022 gedenkt man gemeinsam der ermordeten Menschen, die auch Mitglieder ihrer Vereinsfamilien waren. 2004 wurde der Gedenktag durch die Initiative „!Nie wieder“ geschaffen, um die Botschaft der Überlebenden des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau weiter in unsere Gegenwart und Zukunft zu tragen.

 

In diesem Jahr soll besonders an die Menschen erinnert werden, die aufgrund ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Sie gehörten für die Nationalsozialisten zu sogenanntem „unwerten Leben“. Aus psychiatrischen Krankenhäusern, aus geschlossenen Heimen und aus der eigenen Familie wurden kranke und behinderte Menschen in „Tötungsanstalten“ transportiert. Viele Zehntausende sind ermordet worden, darunter mehr als 10.000 Kinder.

 

Noch heute existieren Vorbehalte gegenüber psychisch, geistig oder körperlich behinderten Menschen, die unter anderem mancherorts auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sowie häufiger von sexualisierter Gewalt betroffen sind als der Bevölkerungsdurchschnitt. Viele Menschen mit chronischen und psychischen Beeinträchtigungen sprechen hierüber nur ungern mit ihrem erweiterten sozialen Umfeld. Die Angst der Menschen ist zu groß, auf ihre Hilfsbedürftigkeit reduziert, nicht (mehr) ernstgenommen, abgestempelt und ausgegrenzt zu werden.

 

Der Leitgedanke der 2008 in Kraft getretenen UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen lautet: Menschen mit Behinderungen sollen sich nicht anpassen müssen – stattdessen steht unsere Gesellschaft in der Pflicht, Voraussetzungen für eine gemeinsame Teilhabe zu schaffen.

 

Der Fußball berührt Menschen und bringt sie zusammen

Fan-Initiativen, Clubs, Verbände und ihre Stiftungen engagieren sich seit vielen Jahren dafür, den großen Anspruch der „Teilhabegerechtigkeit“ auf vielfältige Weise umzusetzen. Fanclubs leben nicht nur an Spieltagen eine Gemeinschaft auf Augenhöhe, ihre Mitglieder mit Behinderung gehören selbstverständlich dazu. Sie sind auch bundesweit in der BBAG (BundesBehindertenfanArbeitsGemeinschaft) organisiert. Es bestehen darüber hinaus viele Konzepte und Initiativen, die Barrierefreiheit im Stadion und auf den Fußballplätzen vorantreiben. Dafür engagiert sich beispielsweise KickIn!, eine deutschlandweit tätige Beratungsstelle für Inklusion. Gefördert durch die DFB-Stiftung Sepp Herberger, finden bereits seit 2007 Spieltage in der Blindenfußball-Bundesliga statt. Serdar Celebis Tor für das Blindenteam des FC St. Pauli wurde von den Zuschauer*innen der ARD-Sportschau im August 2018 zum “Tor des Monats” gewählt.

 

Ziel des Fußballs ist es, als gutes Vorbild für eine inklusive Gesellschaft zu wirken und klar „Nein“ zu jeder Form von Ausgrenzung zu sagen. Gemeinsam möchten wir vor diesem  Hintergrund erinnern und das Leitbild der Initiative unterstützen: „!Nie wieder“.

 

Der vorliegende Aufruf wurde verfasst von der Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“. Das Netzwerk aus Fangruppen, Fanprojekten, antirassistischen Bündnissen, Amateur- und Proficlubs, der DFL und des DFB, sowie zahlreichen Personen und Institutionen aus der Zivilgesellschaft, organisiert seit 18 Jahren den „Erinnerungstag im deutschen Fußball“, an den Spieltagen um den 27. Januar. Kernpunkte der Kampagne sind das Erinnern an das unendliche Leid, das Millionen Menschen in der NS-Zeit erfahren mussten. Ein besonderer Blick gilt den preisgegebenen Mitgliedern der Fußballfamilie, sowie die unbedingte Forderung, alles heute zu tun, „dass Auschwitz nie mehr sei!“.

 

Darüber hinaus versteht sich die Kampagne als historischen und politischen Lern- und Aktionsort, an dem sich Menschen, die den Fußball lieben, generationsübergreifend, mit klugen und kreativen Aktionen im Stadion und in der Zivilgesellschaft für ein demokratisches, den Menschenrechten verpflichtetes Gemeinwesen, engagieren.

 

Zu den Materialien hier entlang

Gesellschaftliche Verantwortung
„18. Erinnerungstag im deutschen Fußball“ - #NieWieder
Am 27. Januar 2022 jährt sich zum 77. Mal der Tag, an dem die Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz befreit wurden. Mit dem „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ gedenken der Deutsche Fußball-Bund und seine Landesverbände, die DFL Deutsche Fußball-Liga und die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, die Clubs der 3. Liga und der Flyeralarm ...
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„18. Erinnerungstag im deutschen Fußball“ - #NieWieder

Gesellschaftliche Verantwortung
Nie Wieder!

Am 27. Januar 2022 jährt sich zum 77. Mal der Tag, an dem die Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz befreit wurden. Mit dem „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ gedenken der Deutsche Fußball-Bund und seine Landesverbände, die DFL Deutsche Fußball-Liga und die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, die Clubs der 3. Liga und der Flyeralarm Frauen-Bundesliga sowie die gesamte deutsche Fußballfamilie der Opfer des Nationalsozialismus. An den Spiel- und Turniertagen um den 27. Januar 2022 gedenkt man gemeinsam der ermordeten Menschen, die auch Mitglieder ihrer Vereinsfamilien waren. 2004 wurde der Gedenktag durch die Initiative „!Nie wieder“ geschaffen, um die Botschaft der Überlebenden des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau weiter in unsere Gegenwart und Zukunft zu tragen.

 

In diesem Jahr soll besonders an die Menschen erinnert werden, die aufgrund ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Sie gehörten für die Nationalsozialisten zu sogenanntem „unwerten Leben“. Aus psychiatrischen Krankenhäusern, aus geschlossenen Heimen und aus der eigenen Familie wurden kranke und behinderte Menschen in „Tötungsanstalten“ transportiert. Viele Zehntausende sind ermordet worden, darunter mehr als 10.000 Kinder.

 

Noch heute existieren Vorbehalte gegenüber psychisch, geistig oder körperlich behinderten Menschen, die unter anderem mancherorts auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sowie häufiger von sexualisierter Gewalt betroffen sind als der Bevölkerungsdurchschnitt. Viele Menschen mit chronischen und psychischen Beeinträchtigungen sprechen hierüber nur ungern mit ihrem erweiterten sozialen Umfeld. Die Angst der Menschen ist zu groß, auf ihre Hilfsbedürftigkeit reduziert, nicht (mehr) ernstgenommen, abgestempelt und ausgegrenzt zu werden.

 

Der Leitgedanke der 2008 in Kraft getretenen UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen lautet: Menschen mit Behinderungen sollen sich nicht anpassen müssen – stattdessen steht unsere Gesellschaft in der Pflicht, Voraussetzungen für eine gemeinsame Teilhabe zu schaffen.

 

Der Fußball berührt Menschen und bringt sie zusammen

Fan-Initiativen, Clubs, Verbände und ihre Stiftungen engagieren sich seit vielen Jahren dafür, den großen Anspruch der „Teilhabegerechtigkeit“ auf vielfältige Weise umzusetzen. Fanclubs leben nicht nur an Spieltagen eine Gemeinschaft auf Augenhöhe, ihre Mitglieder mit Behinderung gehören selbstverständlich dazu. Sie sind auch bundesweit in der BBAG (BundesBehindertenfanArbeitsGemeinschaft) organisiert. Es bestehen darüber hinaus viele Konzepte und Initiativen, die Barrierefreiheit im Stadion und auf den Fußballplätzen vorantreiben. Dafür engagiert sich beispielsweise KickIn!, eine deutschlandweit tätige Beratungsstelle für Inklusion. Gefördert durch die DFB-Stiftung Sepp Herberger, finden bereits seit 2007 Spieltage in der Blindenfußball-Bundesliga statt. Serdar Celebis Tor für das Blindenteam des FC St. Pauli wurde von den Zuschauer*innen der ARD-Sportschau im August 2018 zum “Tor des Monats” gewählt.

 

Ziel des Fußballs ist es, als gutes Vorbild für eine inklusive Gesellschaft zu wirken und klar „Nein“ zu jeder Form von Ausgrenzung zu sagen. Gemeinsam möchten wir vor diesem  Hintergrund erinnern und das Leitbild der Initiative unterstützen: „!Nie wieder“.

 

Der vorliegende Aufruf wurde verfasst von der Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“. Das Netzwerk aus Fangruppen, Fanprojekten, antirassistischen Bündnissen, Amateur- und Proficlubs, der DFL und des DFB, sowie zahlreichen Personen und Institutionen aus der Zivilgesellschaft, organisiert seit 18 Jahren den „Erinnerungstag im deutschen Fußball“, an den Spieltagen um den 27. Januar. Kernpunkte der Kampagne sind das Erinnern an das unendliche Leid, das Millionen Menschen in der NS-Zeit erfahren mussten. Ein besonderer Blick gilt den preisgegebenen Mitgliedern der Fußballfamilie, sowie die unbedingte Forderung, alles heute zu tun, „dass Auschwitz nie mehr sei!“.

 

Darüber hinaus versteht sich die Kampagne als historischen und politischen Lern- und Aktionsort, an dem sich Menschen, die den Fußball lieben, generationsübergreifend, mit klugen und kreativen Aktionen im Stadion und in der Zivilgesellschaft für ein demokratisches, den Menschenrechten verpflichtetes Gemeinwesen, engagieren.

 

Zu den Materialien hier entlang

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Danke ans Ehrenamt - Interview mit Wolfgang Röske

Ehrenamt
VfL Algenrodt

Wolfgang Röske 1. Vorsitzender vom VfL Algenrodt (Kreis Birkenfeld) ist seit 1981 Mitglied des VfL Algenrodt und seit 1983 dort ehrenamtlich tätig. Beginnend mit der Realisierung der Wasserversorgung für den damaligen Hartplatz des VfL Algenrodt im Jahre 2008 sowie insbesondere im Rahmen der dann späteren Umwandlung in einen Naturrasenplatz von 2009 bis 2010 zeichnete sich Wolfgang Röske durch seinen breit gefächerten Ideenreichtum, sein beharrliches und zielorientiertes Verhandlungsgeschick, seine gemeinschaftsfördernde Überzeugungsfähigkeit sowie die auch dadurch resultierende außergewöhnlich erfolgreiche Generierung von Spendengeldern aus.

 

Die im Rahmen der Platzsanierung von Wolfgang Röske neu initiierte und organisierte Bandenwerbung mit knapp 40 Werbebandenfeldern trägt bis heute den dadurch generierten Einnahmen in einem erheblichen Maße zur stetigen Pflege und Unterhaltung des gesamten Platzbereiches bei. Von 2012 bis 2014 zeichnete er sich für hervorragende Lösungsansätze im Rahmen der energetischen Sanierung der Algenrodter Turnhalle aus. Der 1. Vorsitzende hat sich außerdem als visionärer Vordenker, erfolgreicher Motivator und Organisator, umsichtiger Bauleiter für die anfänglich nahezu unmöglich gehaltene Sanierung der vereinseigenen Flutlichtanlage in für den Verein beispielloser Art und Weise verdient gemacht.

 

Wir haben mit ihm gesprochen über die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements, seine persönlichen Erfahrungen und welche Herausforderungen es im Bereich Ehrenamt gibt.

 

Was macht für Sie das Ehrenamt aus?

Das Ehrenamt bietet viele niederschwellige Möglichkeiten sich für die Allgemeinheit einzubringen. Sozusagen auch im Kleinen „die Welt etwas besser machen zu können“.

Welche Bedeutung hat das Ehrenamt für den Fußball?

Als die immer noch am breitesten aufgestellte Sportart bietet der Fußballsport vielfältige Ansatzpunkte das gesellschaftliche Miteinander (z.B. das Wir-Gefühl) und soziale Kompetenzen schon sehr frühzeitig zu fördern und zu stärken.

Was sind die wichtigsten Aspekte des ehrenamtlichen Engagements?

Einfluss auch auf (politische) Entscheidungen außerhalb des Vereins besser beinflussbar. Erhöhung des Ansehens und die Erhöhung diverser fachlicher und sozialer Kompetenzen.

Was sind für Sie die wichtigsten Motive für ein ehrenamtliches Engagement?

Einflussnahme auf Entscheidungen auf örtlicher und kommunaler Ebene, eigenes Verantwortungsgefühl gegenüber der „Vereinsfamilie“ und des Wohnortes („Heimat“), Erhöhung und Stärkung sozialer Kontakte

Welche persönlichen Erfahrungen und Kompetenzen haben Sie aus Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit mitgenommen? Was hat Sie am meisten geprägt?

Das uneigennützige Engagement gerade auch von deutlich Älteren war und ist Vorbild und Ansporn. Aber auch durch eigenes Handeln und Haltung beispielgebend persönliche Werte vorzuleben und die Chance das gesellschaftliche Miteinander mitzugestalten und zu verbessern  

Was würden Sie einem, am ehrenamtlichen Engagement interessierten, jungen Menschen mit auf den Weg geben?

Es lohnt sich immer noch und immer wieder. Man lernt für sich und kann sich in das gesellschaftliche Gefüge auch mit eigenen Ideen gestaltend einbringen. Man wächst mit den Herausforderungen und es kann durchaus viel Spaß machen, wenn man mit Gleichgesinnten in gegenseitiger Begeisterung bestimmte Ziele erreichen kann.   

Welche Rolle spielt aus Ihrer Sicht die richtige Qualifikation für das Ehrenamt? Wie wichtig sind entsprechende Aus-, Fort- und Weiterbildungen?

Unwissenheit schützt ja bekanntlich leider nicht vor Strafe. Daher gehört die Ausbildung und ständige Weiterbildung der ehrenamtlich Tätigen zu den wichtigsten Säulen des ehrenamtlichen Engagements. Es gibt so viele Verantwortungsbereiche, bei denen es für Ehrenamtliche auch persönlich leider sehr gefährlich werden kann.  Daher sollten Bildungsangebote noch stärker mit kleinen Vergünstigungen (symbolische und auch materielle „Leckerlis“) beworben werden.

Die „Anerkennung“ ist ein entscheidender Bereich im Ehrenamt. Wie verhält es sich in Ihrem Verband mit der Anerkennungskultur? Wie sollte ehrenamtliches Engagement aus Ihrer Sicht ausreichend und entsprechend gewürdigt werden?

In unserem Verband fühle ich mich persönlich durchaus gut aufgehoben, besonders natürlich vor dem Hintergrund der persönlichen Ehrung durch die Mitgliedschaft im „DFB-Club 100“. Vielleicht sollte man aber die Ehrungsmöglichkeiten noch ein bisschen stärker von der Verbandsseite facettieren und ausbauen indem man die Vereine fragt, „was sie denn gerne hätten“. Und natürlich sollte man auch im monetären Bereich versuchen, zumindest durch steuerliche Anreize, die Attraktivität des Ehrenamts etwas zu stärken.

Vor allem der Begriff „Führung“ taucht im Ehrenamt immer wieder auf. Welche Bedeutung hat Führung/ Führungsverantwortung für Sie?

Führung hat in besonderer Weise mit der persönlichen Bereitschaft zu tun Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung lässt sich sicherlich zum Teil delegieren und auch Entscheidungen sollten zeitgemäß im und mit dem Führungsteam (z.B. Vorstand) getroffen werden. Daher gehört die Fähigkeit zur Moderation von Entscheidungen unausweichlich dazu. Dazu gehört dann sicherlich auch eine von außen wahrnehmbare „innere Kompassnadel“ oder eben auch persönliche Haltung, die einem selbst eine gewisse Entscheidungs- und Handlungsorientierung bietet.

Welchen Herausforderungen begegnen Sie regelmäßig in der (ehrenamtlichen) Führung?

Die Moderation unterschiedlicher Meinungen und Bedürfnisse hin zu einer gemeinsam getragenen Entscheidung sowie die angemessene Berücksichtigung und Einbindung informeller Führungspersönlichkeiten in Entscheidungsprozesse gehören zu den tagtäglichen Herausforderungen eines Vorsitzenden. Oft genug muss man denn auch sozusagen bespielgebend „von vorn führen“. Man kann eben nur das von anderen fordern, wo man auch selbst dafür bereit ist.

Was hilft ehrenamtlichen Führungskräften bei der Ausübung Ihrer Funktion?

Natürlich das Innehaben eines formalen Amtes mit den entsprechenden Kompetenzen (z.B. eigenes finanzielles Budget) und Möglichkeiten (z.B. auch mal die ein oder andere Kiste Bier ausgeben zu können/dürfen) sowie die klare nach außen erkennbare Unterstützung des zugeordneten Führungsteams. In erster Linie halte ich aber die eigene Persönlichkeit, erkennbar in Haltung und Handeln und die eben daraus resultierende Überzeugungsfähigkeit als sehr hilfreich. 

Vielerorts liegt das Ehrenamt fest in der Hand von Ehrenamtlichen die sich oftmals bereits mehr als 20, 25 Jahre engagieren. Das Zepter muss jedoch irgendwann an die junge Generation weitergegeben werden. Wie kann man gerade junge Menschen für ehrenamtliche Mitarbeit motivieren und gewinnen?

Indem man die jungen Menschen behutsam an Verantwortung heranführt und auch dabei gewisse Entscheidungsspiel- oder Freiräume zugesteht und bei eventuellen Fehlern dann behütend zur Seite steht. Aber eben auch das beispielhafte motivierende Vorleben und das Schaffen von Möglichkeiten, dass Vereinsarbeit erlebbar Spaß machen kann, sind wichtige Werkzeuge im Rahmen der Mitarbeitergewinnung.

 

Vielen Dank an Wolfgang Röske für die Zeit, die er sich dafür genommen hat. 

Ehrenamt
Danke ans Ehrenamt - Interview mit Wolfgang Röske
Wolfgang Röske 1. Vorsitzender vom VfL Algenrodt (Kreis Birkenfeld) ist seit 1981 Mitglied des VfL Algenrodt und seit 1983 dort ehrenamtlich tätig. Beginnend mit der Realisierung der Wasserversorgung für den damaligen Hartplatz des VfL Algenrodt im Jahre 2008 sowie insbesondere im Rahmen der dann späteren Umwandlung in einen Naturrasenplatz von ...
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Danke ans Ehrenamt - Interview mit Wolfgang Röske

Ehrenamt
VfL Algenrodt

Wolfgang Röske 1. Vorsitzender vom VfL Algenrodt (Kreis Birkenfeld) ist seit 1981 Mitglied des VfL Algenrodt und seit 1983 dort ehrenamtlich tätig. Beginnend mit der Realisierung der Wasserversorgung für den damaligen Hartplatz des VfL Algenrodt im Jahre 2008 sowie insbesondere im Rahmen der dann späteren Umwandlung in einen Naturrasenplatz von 2009 bis 2010 zeichnete sich Wolfgang Röske durch seinen breit gefächerten Ideenreichtum, sein beharrliches und zielorientiertes Verhandlungsgeschick, seine gemeinschaftsfördernde Überzeugungsfähigkeit sowie die auch dadurch resultierende außergewöhnlich erfolgreiche Generierung von Spendengeldern aus.

 

Die im Rahmen der Platzsanierung von Wolfgang Röske neu initiierte und organisierte Bandenwerbung mit knapp 40 Werbebandenfeldern trägt bis heute den dadurch generierten Einnahmen in einem erheblichen Maße zur stetigen Pflege und Unterhaltung des gesamten Platzbereiches bei. Von 2012 bis 2014 zeichnete er sich für hervorragende Lösungsansätze im Rahmen der energetischen Sanierung der Algenrodter Turnhalle aus. Der 1. Vorsitzende hat sich außerdem als visionärer Vordenker, erfolgreicher Motivator und Organisator, umsichtiger Bauleiter für die anfänglich nahezu unmöglich gehaltene Sanierung der vereinseigenen Flutlichtanlage in für den Verein beispielloser Art und Weise verdient gemacht.

 

Wir haben mit ihm gesprochen über die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements, seine persönlichen Erfahrungen und welche Herausforderungen es im Bereich Ehrenamt gibt.

 

Was macht für Sie das Ehrenamt aus?

Das Ehrenamt bietet viele niederschwellige Möglichkeiten sich für die Allgemeinheit einzubringen. Sozusagen auch im Kleinen „die Welt etwas besser machen zu können“.

Welche Bedeutung hat das Ehrenamt für den Fußball?

Als die immer noch am breitesten aufgestellte Sportart bietet der Fußballsport vielfältige Ansatzpunkte das gesellschaftliche Miteinander (z.B. das Wir-Gefühl) und soziale Kompetenzen schon sehr frühzeitig zu fördern und zu stärken.

Was sind die wichtigsten Aspekte des ehrenamtlichen Engagements?

Einfluss auch auf (politische) Entscheidungen außerhalb des Vereins besser beinflussbar. Erhöhung des Ansehens und die Erhöhung diverser fachlicher und sozialer Kompetenzen.

Was sind für Sie die wichtigsten Motive für ein ehrenamtliches Engagement?

Einflussnahme auf Entscheidungen auf örtlicher und kommunaler Ebene, eigenes Verantwortungsgefühl gegenüber der „Vereinsfamilie“ und des Wohnortes („Heimat“), Erhöhung und Stärkung sozialer Kontakte

Welche persönlichen Erfahrungen und Kompetenzen haben Sie aus Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit mitgenommen? Was hat Sie am meisten geprägt?

Das uneigennützige Engagement gerade auch von deutlich Älteren war und ist Vorbild und Ansporn. Aber auch durch eigenes Handeln und Haltung beispielgebend persönliche Werte vorzuleben und die Chance das gesellschaftliche Miteinander mitzugestalten und zu verbessern  

Was würden Sie einem, am ehrenamtlichen Engagement interessierten, jungen Menschen mit auf den Weg geben?

Es lohnt sich immer noch und immer wieder. Man lernt für sich und kann sich in das gesellschaftliche Gefüge auch mit eigenen Ideen gestaltend einbringen. Man wächst mit den Herausforderungen und es kann durchaus viel Spaß machen, wenn man mit Gleichgesinnten in gegenseitiger Begeisterung bestimmte Ziele erreichen kann.   

Welche Rolle spielt aus Ihrer Sicht die richtige Qualifikation für das Ehrenamt? Wie wichtig sind entsprechende Aus-, Fort- und Weiterbildungen?

Unwissenheit schützt ja bekanntlich leider nicht vor Strafe. Daher gehört die Ausbildung und ständige Weiterbildung der ehrenamtlich Tätigen zu den wichtigsten Säulen des ehrenamtlichen Engagements. Es gibt so viele Verantwortungsbereiche, bei denen es für Ehrenamtliche auch persönlich leider sehr gefährlich werden kann.  Daher sollten Bildungsangebote noch stärker mit kleinen Vergünstigungen (symbolische und auch materielle „Leckerlis“) beworben werden.

Die „Anerkennung“ ist ein entscheidender Bereich im Ehrenamt. Wie verhält es sich in Ihrem Verband mit der Anerkennungskultur? Wie sollte ehrenamtliches Engagement aus Ihrer Sicht ausreichend und entsprechend gewürdigt werden?

In unserem Verband fühle ich mich persönlich durchaus gut aufgehoben, besonders natürlich vor dem Hintergrund der persönlichen Ehrung durch die Mitgliedschaft im „DFB-Club 100“. Vielleicht sollte man aber die Ehrungsmöglichkeiten noch ein bisschen stärker von der Verbandsseite facettieren und ausbauen indem man die Vereine fragt, „was sie denn gerne hätten“. Und natürlich sollte man auch im monetären Bereich versuchen, zumindest durch steuerliche Anreize, die Attraktivität des Ehrenamts etwas zu stärken.

Vor allem der Begriff „Führung“ taucht im Ehrenamt immer wieder auf. Welche Bedeutung hat Führung/ Führungsverantwortung für Sie?

Führung hat in besonderer Weise mit der persönlichen Bereitschaft zu tun Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung lässt sich sicherlich zum Teil delegieren und auch Entscheidungen sollten zeitgemäß im und mit dem Führungsteam (z.B. Vorstand) getroffen werden. Daher gehört die Fähigkeit zur Moderation von Entscheidungen unausweichlich dazu. Dazu gehört dann sicherlich auch eine von außen wahrnehmbare „innere Kompassnadel“ oder eben auch persönliche Haltung, die einem selbst eine gewisse Entscheidungs- und Handlungsorientierung bietet.

Welchen Herausforderungen begegnen Sie regelmäßig in der (ehrenamtlichen) Führung?

Die Moderation unterschiedlicher Meinungen und Bedürfnisse hin zu einer gemeinsam getragenen Entscheidung sowie die angemessene Berücksichtigung und Einbindung informeller Führungspersönlichkeiten in Entscheidungsprozesse gehören zu den tagtäglichen Herausforderungen eines Vorsitzenden. Oft genug muss man denn auch sozusagen bespielgebend „von vorn führen“. Man kann eben nur das von anderen fordern, wo man auch selbst dafür bereit ist.

Was hilft ehrenamtlichen Führungskräften bei der Ausübung Ihrer Funktion?

Natürlich das Innehaben eines formalen Amtes mit den entsprechenden Kompetenzen (z.B. eigenes finanzielles Budget) und Möglichkeiten (z.B. auch mal die ein oder andere Kiste Bier ausgeben zu können/dürfen) sowie die klare nach außen erkennbare Unterstützung des zugeordneten Führungsteams. In erster Linie halte ich aber die eigene Persönlichkeit, erkennbar in Haltung und Handeln und die eben daraus resultierende Überzeugungsfähigkeit als sehr hilfreich. 

Vielerorts liegt das Ehrenamt fest in der Hand von Ehrenamtlichen die sich oftmals bereits mehr als 20, 25 Jahre engagieren. Das Zepter muss jedoch irgendwann an die junge Generation weitergegeben werden. Wie kann man gerade junge Menschen für ehrenamtliche Mitarbeit motivieren und gewinnen?

Indem man die jungen Menschen behutsam an Verantwortung heranführt und auch dabei gewisse Entscheidungsspiel- oder Freiräume zugesteht und bei eventuellen Fehlern dann behütend zur Seite steht. Aber eben auch das beispielhafte motivierende Vorleben und das Schaffen von Möglichkeiten, dass Vereinsarbeit erlebbar Spaß machen kann, sind wichtige Werkzeuge im Rahmen der Mitarbeitergewinnung.

 

Vielen Dank an Wolfgang Röske für die Zeit, die er sich dafür genommen hat. 

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