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ÜL- u. Ehrenamtspauschale

08.01.2021Ehrenamt

Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale steigen
 
Vereine und Ehrenamtliche werden gestärkt: Die sogenannte Übungsleiter*innenpauschale steigt ab 2021 von 2.400 auf 3.000 Euro, die Ehrenamtspauschale von 720 auf 840 Euro. Bis zu einem Betrag von 300 Euro ist ein vereinfachter Spendennachweis möglich. Dies war eine langjährige Forderung des organisierten Sports. Die Anpassungen werden über das verabschiedete Jahressteuergesetz geregelt.  

08. Jan. 2021
Ehrenamt
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ÜL- u. Ehrenamtspauschale

08.01.2021Ehrenamt

Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale steigen
 
Vereine und Ehrenamtliche werden gestärkt: Die sogenannte Übungsleiter*innenpauschale steigt ab 2021 von 2.400 auf 3.000 Euro, die Ehrenamtspauschale von 720 auf 840 Euro. Bis zu einem Betrag von 300 Euro ist ein vereinfachter Spendennachweis möglich. Dies war eine langjährige Forderung des organisierten Sports. Die Anpassungen werden über das verabschiedete Jahressteuergesetz geregelt.  

Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale steigen   Vereine und Ehrenamtliche werden gestärkt: Die sogenannte Übungsleiter*innenpauschale steigt ab 2021…
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ÜL- u. Ehrenamtspauschale

08. Jan. 2021Ehrenamt

Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale steigen
 
Vereine und Ehrenamtliche werden gestärkt: Die sogenannte Übungsleiter*innenpauschale steigt ab 2021 von 2.400 auf 3.000 Euro, die Ehrenamtspauschale von 720 auf 840 Euro. Bis zu einem Betrag von 300 Euro ist ein vereinfachter Spendennachweis möglich. Dies war eine langjährige Forderung des organisierten Sports. Die Anpassungen werden über das verabschiedete Jahressteuergesetz geregelt.  

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Schiedsrichter - Neulingslehrgang

05.01.2021Qualifikation

Der SWFV bietet ab dem 22. Januar 2021 einen Neulingslehrgang für Schiedsrichter online an. Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise findet die Ausbildung mittels Distance Learning statt. Die Teilnahme kann also bequem von der heimischen Couch erfolgen.
Weitere Informationen: http://bit.ly/2L1Zray

05. Jan. 2021
Qualifikation
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Schiedsrichter - Neulingslehrgang

05.01.2021Qualifikation

Der SWFV bietet ab dem 22. Januar 2021 einen Neulingslehrgang für Schiedsrichter online an. Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise findet die Ausbildung mittels Distance Learning statt. Die Teilnahme kann also bequem von der heimischen Couch erfolgen.
Weitere Informationen: http://bit.ly/2L1Zray

Der SWFV bietet ab dem 22. Januar 2021 einen Neulingslehrgang für Schiedsrichter online an. Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise findet die…
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Schiedsrichter - Neulingslehrgang

05. Jan. 2021Qualifikation

Der SWFV bietet ab dem 22. Januar 2021 einen Neulingslehrgang für Schiedsrichter online an. Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise findet die Ausbildung mittels Distance Learning statt. Die Teilnahme kann also bequem von der heimischen Couch erfolgen.
Weitere Informationen: http://bit.ly/2L1Zray

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Jonas Staudt belebt Kreisvorstand

30.12.2020Ehrenamt

Gutes Verhältnis zu den Vereinen!
Jonas Staudt bringt frischen Wind in den Ausschuss des Fußballkreises Birkenfeld. Der „Fußballheld“ des Jahres 2018 ist seit Sommer dabei und jüngstes Mitglied im Ausschuss um den Kreisvorsitzenden Axel Rolland.
Eigentlich hatte sich der 26-Jährige seinen Start als Staffelleiter anders vorgestellt, aber auch in diesem Fall hat das Coronavirus alles verändert. „Genau so möchte man anfangen“, kommentiert Jonas Staudt voller Ironie die Tatsache, dass er buchstäblich im kalten Wasser gelandet war und zunächst, ohne gewählt zu werden – die Wahl fiel ja wegen der Pandemie aus –, die B- und C-Klasse-Staffeln 3 managt. Aber es gelang ihm schnell, sich freizuschwimmen. „Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Vereinen“, sagt er.
Jonas Staudts ehrenamtliche Karriere begann 2011. Er trainierte zunächst Jugendmannschaften der damaligen JSG Idarwald/Niederwörresbach. „Ich habe mit mehreren Trainern zusammengearbeitet“, erzählt er. 2016 wurde Jonas Staudt beim TuS Rhaunen als Jugendleiter vorgeschlagen und prompt auch gewählt. „Das war natürlich der nächste Schritt“, sagt er. Die Tätigkeit als Jugendleiter machte ihm Spaß. „Wir hatten ein richtig cooles Team bei der JSG mit Sascha Stoffel und Thorsten Fey“, erinnert er sich.
Doch der Spaß hatte seine Grenzen. Jonas Staudt ärgerte sich darüber, dass er nicht richtig unterstützt und bei manchen Fragen sogar übergangen wurde. „Ich habe mich von allen SGVereinen alleine gelassen gefühlt“, erläutert er. Für sich fasste er den Beschluss, zukünftig im Erwachsenenbereich zu arbeiten. Er stellt klar: „Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht weiter für die Belange der Jugend einsetzen werde.“ Der Ehrenamtspreis „Fußballheld“ 2018 bildete sozusagen den Abschluss seiner Ära als Jugendfunktionär.
Kontakte zum Kreisausschuss waren da längst geknüpft. Kreisjugendwart Andreas Schmitz machte auf seine Ambitionen aufmerksam. „Er hat dem Kreisvorstand gesteckt, dass ich mir vorstellen könne, mehr zu machen“, sagt Staudt. Angesichts der Tatsache, dass ein Organ wie der Kreisausschuss unter chronischem Nachwuchsmangel leidet, packten Kreischef Axel Rolland und Co. die Chance beim Schopf. „Sie haben sich nicht groß gewehrt“, lacht Staudt und erzählt, dass es schnell zu einem Treffen kam und er dann genauso rasch als Gast an einer Sitzung des Ausschusses teilnehmen durfte.
Jonas Staudt sieht seine Stärken selbst im organisatorischen Bereich. „Ich will diese Stärken einbringen“, stellt er klar. Und so wagte er zu Beginn der Saison den schon beschriebenen Sprung ins kalte Wasser. Dass wegen Corona der Kontakt mit den anderen Ausschussmitgliedern überwiegend per Telefon Bestand hatte, machte die Sache nicht leichter.
Staudt erkannte schnell, dass die Leitung einer Staffel einige Arbeit mit sich bringt, Arbeit, in die er sich erst hineinfinden musste. Spielberichte abarbeiten, Spielverlegungen organisieren und Ansprechpartner der Vereine sein, sind seine Hauptaufgaben. „Wegen Corona ist das ganz schön schwierig“, findet er und erklärt: „Normalerweise wird eine Spielverlegung einfach online erledigt. Diesmal konnte es komplizierter werden, wenn Partien wegen CoronaVerdachts verlegt werden mussten“, erzählt er. Es galt, mit den Vereinen gemeinsam Lösungen zu finden. Auch daran, Vergehen zu ahnden, musste er sich gewöhnen.
Staudt ist davon überzeugt, dass er viel Verständnis für die Belange der Vereine aufbringt. „Ich habe beim SV Niederwörresbach, als Stefan Bank Trainer war, als Betreuer fungiert, und da habe ich einen guten Einblick bekommen, wie es im Aktivenbereich abläuft, wie die Ansichten sind und welche Probleme auftreten können“, erklärt er und ergänzt: „Ich habe da einige sehr gute Tipps bekommen, die ich jetzt nutzen kann.
“ Sehr viel Spaß macht ihm die Arbeit mit dem Kreisausschuss, den er als „starkes Team“ bezeichnet. „Da sind sehr erfahrene Leute drin, die einen immer unterstützen“, erklärt er. Ein wichtiger Ansprechpartner ist Volker Schwinn, der stellvertretende Kreisvorsitzende. „Er hat immer ein offenes Ohr für mich“, freut sich Staudt.
Dass er irgendwann einmal selbst Kreisvorsitzender werden könnte, bezweifelt Staudt allerdings. „Ich habe einen zeitaufwendigen Job bei der Firma Juchem, und gerade die Arbeit als Kreisvorsitzender erfordert Zeit. Ich glaube, ich hätte nicht genug, um die ganzen Termine und Sitzungen, oft genug in Edenkoben, wahrzunehmen.“
Ohnehin konzentriert sich Jonas Staudt zunächst einmal auf die laufende Saison. Die Aufund Abstiegsrunde zu spielen, hält er für schwierig. Und so steht er voll hinter der Meinung des Kreisausschusses, nur die Hauptrunde zu absolvieren. „Ich hoffe, dass das gelingt, das wäre ein kleines Happy End“, sagt der Jungfunktionär.
Text: von unserem Redakteur der Nahe-Zeitung Sascha Nicolay
29.12.2020 https://rzepaper.rhein-zeitung.de/webreader-v3/index.html#/622821/13&nb…;

30. Dez. 2020
Ehrenamt
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Jonas Staudt belebt Kreisvorstand

30.12.2020Ehrenamt

Gutes Verhältnis zu den Vereinen!
Jonas Staudt bringt frischen Wind in den Ausschuss des Fußballkreises Birkenfeld. Der „Fußballheld“ des Jahres 2018 ist seit Sommer dabei und jüngstes Mitglied im Ausschuss um den Kreisvorsitzenden Axel Rolland.
Eigentlich hatte sich der 26-Jährige seinen Start als Staffelleiter anders vorgestellt, aber auch in diesem Fall hat das Coronavirus alles verändert. „Genau so möchte man anfangen“, kommentiert Jonas Staudt voller Ironie die Tatsache, dass er buchstäblich im kalten Wasser gelandet war und zunächst, ohne gewählt zu werden – die Wahl fiel ja wegen der Pandemie aus –, die B- und C-Klasse-Staffeln 3 managt. Aber es gelang ihm schnell, sich freizuschwimmen. „Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Vereinen“, sagt er.
Jonas Staudts ehrenamtliche Karriere begann 2011. Er trainierte zunächst Jugendmannschaften der damaligen JSG Idarwald/Niederwörresbach. „Ich habe mit mehreren Trainern zusammengearbeitet“, erzählt er. 2016 wurde Jonas Staudt beim TuS Rhaunen als Jugendleiter vorgeschlagen und prompt auch gewählt. „Das war natürlich der nächste Schritt“, sagt er. Die Tätigkeit als Jugendleiter machte ihm Spaß. „Wir hatten ein richtig cooles Team bei der JSG mit Sascha Stoffel und Thorsten Fey“, erinnert er sich.
Doch der Spaß hatte seine Grenzen. Jonas Staudt ärgerte sich darüber, dass er nicht richtig unterstützt und bei manchen Fragen sogar übergangen wurde. „Ich habe mich von allen SGVereinen alleine gelassen gefühlt“, erläutert er. Für sich fasste er den Beschluss, zukünftig im Erwachsenenbereich zu arbeiten. Er stellt klar: „Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht weiter für die Belange der Jugend einsetzen werde.“ Der Ehrenamtspreis „Fußballheld“ 2018 bildete sozusagen den Abschluss seiner Ära als Jugendfunktionär.
Kontakte zum Kreisausschuss waren da längst geknüpft. Kreisjugendwart Andreas Schmitz machte auf seine Ambitionen aufmerksam. „Er hat dem Kreisvorstand gesteckt, dass ich mir vorstellen könne, mehr zu machen“, sagt Staudt. Angesichts der Tatsache, dass ein Organ wie der Kreisausschuss unter chronischem Nachwuchsmangel leidet, packten Kreischef Axel Rolland und Co. die Chance beim Schopf. „Sie haben sich nicht groß gewehrt“, lacht Staudt und erzählt, dass es schnell zu einem Treffen kam und er dann genauso rasch als Gast an einer Sitzung des Ausschusses teilnehmen durfte.
Jonas Staudt sieht seine Stärken selbst im organisatorischen Bereich. „Ich will diese Stärken einbringen“, stellt er klar. Und so wagte er zu Beginn der Saison den schon beschriebenen Sprung ins kalte Wasser. Dass wegen Corona der Kontakt mit den anderen Ausschussmitgliedern überwiegend per Telefon Bestand hatte, machte die Sache nicht leichter.
Staudt erkannte schnell, dass die Leitung einer Staffel einige Arbeit mit sich bringt, Arbeit, in die er sich erst hineinfinden musste. Spielberichte abarbeiten, Spielverlegungen organisieren und Ansprechpartner der Vereine sein, sind seine Hauptaufgaben. „Wegen Corona ist das ganz schön schwierig“, findet er und erklärt: „Normalerweise wird eine Spielverlegung einfach online erledigt. Diesmal konnte es komplizierter werden, wenn Partien wegen CoronaVerdachts verlegt werden mussten“, erzählt er. Es galt, mit den Vereinen gemeinsam Lösungen zu finden. Auch daran, Vergehen zu ahnden, musste er sich gewöhnen.
Staudt ist davon überzeugt, dass er viel Verständnis für die Belange der Vereine aufbringt. „Ich habe beim SV Niederwörresbach, als Stefan Bank Trainer war, als Betreuer fungiert, und da habe ich einen guten Einblick bekommen, wie es im Aktivenbereich abläuft, wie die Ansichten sind und welche Probleme auftreten können“, erklärt er und ergänzt: „Ich habe da einige sehr gute Tipps bekommen, die ich jetzt nutzen kann.
“ Sehr viel Spaß macht ihm die Arbeit mit dem Kreisausschuss, den er als „starkes Team“ bezeichnet. „Da sind sehr erfahrene Leute drin, die einen immer unterstützen“, erklärt er. Ein wichtiger Ansprechpartner ist Volker Schwinn, der stellvertretende Kreisvorsitzende. „Er hat immer ein offenes Ohr für mich“, freut sich Staudt.
Dass er irgendwann einmal selbst Kreisvorsitzender werden könnte, bezweifelt Staudt allerdings. „Ich habe einen zeitaufwendigen Job bei der Firma Juchem, und gerade die Arbeit als Kreisvorsitzender erfordert Zeit. Ich glaube, ich hätte nicht genug, um die ganzen Termine und Sitzungen, oft genug in Edenkoben, wahrzunehmen.“
Ohnehin konzentriert sich Jonas Staudt zunächst einmal auf die laufende Saison. Die Aufund Abstiegsrunde zu spielen, hält er für schwierig. Und so steht er voll hinter der Meinung des Kreisausschusses, nur die Hauptrunde zu absolvieren. „Ich hoffe, dass das gelingt, das wäre ein kleines Happy End“, sagt der Jungfunktionär.
Text: von unserem Redakteur der Nahe-Zeitung Sascha Nicolay
29.12.2020 https://rzepaper.rhein-zeitung.de/webreader-v3/index.html#/622821/13&nb…;

Gutes Verhältnis zu den Vereinen! Jonas Staudt bringt frischen Wind in den Ausschuss des Fußballkreises Birkenfeld. Der „Fußballheld“ des Jahres 2018…
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Jonas Staudt belebt Kreisvorstand

30. Dez. 2020Ehrenamt

Gutes Verhältnis zu den Vereinen!
Jonas Staudt bringt frischen Wind in den Ausschuss des Fußballkreises Birkenfeld. Der „Fußballheld“ des Jahres 2018 ist seit Sommer dabei und jüngstes Mitglied im Ausschuss um den Kreisvorsitzenden Axel Rolland.
Eigentlich hatte sich der 26-Jährige seinen Start als Staffelleiter anders vorgestellt, aber auch in diesem Fall hat das Coronavirus alles verändert. „Genau so möchte man anfangen“, kommentiert Jonas Staudt voller Ironie die Tatsache, dass er buchstäblich im kalten Wasser gelandet war und zunächst, ohne gewählt zu werden – die Wahl fiel ja wegen der Pandemie aus –, die B- und C-Klasse-Staffeln 3 managt. Aber es gelang ihm schnell, sich freizuschwimmen. „Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Vereinen“, sagt er.
Jonas Staudts ehrenamtliche Karriere begann 2011. Er trainierte zunächst Jugendmannschaften der damaligen JSG Idarwald/Niederwörresbach. „Ich habe mit mehreren Trainern zusammengearbeitet“, erzählt er. 2016 wurde Jonas Staudt beim TuS Rhaunen als Jugendleiter vorgeschlagen und prompt auch gewählt. „Das war natürlich der nächste Schritt“, sagt er. Die Tätigkeit als Jugendleiter machte ihm Spaß. „Wir hatten ein richtig cooles Team bei der JSG mit Sascha Stoffel und Thorsten Fey“, erinnert er sich.
Doch der Spaß hatte seine Grenzen. Jonas Staudt ärgerte sich darüber, dass er nicht richtig unterstützt und bei manchen Fragen sogar übergangen wurde. „Ich habe mich von allen SGVereinen alleine gelassen gefühlt“, erläutert er. Für sich fasste er den Beschluss, zukünftig im Erwachsenenbereich zu arbeiten. Er stellt klar: „Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht weiter für die Belange der Jugend einsetzen werde.“ Der Ehrenamtspreis „Fußballheld“ 2018 bildete sozusagen den Abschluss seiner Ära als Jugendfunktionär.
Kontakte zum Kreisausschuss waren da längst geknüpft. Kreisjugendwart Andreas Schmitz machte auf seine Ambitionen aufmerksam. „Er hat dem Kreisvorstand gesteckt, dass ich mir vorstellen könne, mehr zu machen“, sagt Staudt. Angesichts der Tatsache, dass ein Organ wie der Kreisausschuss unter chronischem Nachwuchsmangel leidet, packten Kreischef Axel Rolland und Co. die Chance beim Schopf. „Sie haben sich nicht groß gewehrt“, lacht Staudt und erzählt, dass es schnell zu einem Treffen kam und er dann genauso rasch als Gast an einer Sitzung des Ausschusses teilnehmen durfte.
Jonas Staudt sieht seine Stärken selbst im organisatorischen Bereich. „Ich will diese Stärken einbringen“, stellt er klar. Und so wagte er zu Beginn der Saison den schon beschriebenen Sprung ins kalte Wasser. Dass wegen Corona der Kontakt mit den anderen Ausschussmitgliedern überwiegend per Telefon Bestand hatte, machte die Sache nicht leichter.
Staudt erkannte schnell, dass die Leitung einer Staffel einige Arbeit mit sich bringt, Arbeit, in die er sich erst hineinfinden musste. Spielberichte abarbeiten, Spielverlegungen organisieren und Ansprechpartner der Vereine sein, sind seine Hauptaufgaben. „Wegen Corona ist das ganz schön schwierig“, findet er und erklärt: „Normalerweise wird eine Spielverlegung einfach online erledigt. Diesmal konnte es komplizierter werden, wenn Partien wegen CoronaVerdachts verlegt werden mussten“, erzählt er. Es galt, mit den Vereinen gemeinsam Lösungen zu finden. Auch daran, Vergehen zu ahnden, musste er sich gewöhnen.
Staudt ist davon überzeugt, dass er viel Verständnis für die Belange der Vereine aufbringt. „Ich habe beim SV Niederwörresbach, als Stefan Bank Trainer war, als Betreuer fungiert, und da habe ich einen guten Einblick bekommen, wie es im Aktivenbereich abläuft, wie die Ansichten sind und welche Probleme auftreten können“, erklärt er und ergänzt: „Ich habe da einige sehr gute Tipps bekommen, die ich jetzt nutzen kann.
“ Sehr viel Spaß macht ihm die Arbeit mit dem Kreisausschuss, den er als „starkes Team“ bezeichnet. „Da sind sehr erfahrene Leute drin, die einen immer unterstützen“, erklärt er. Ein wichtiger Ansprechpartner ist Volker Schwinn, der stellvertretende Kreisvorsitzende. „Er hat immer ein offenes Ohr für mich“, freut sich Staudt.
Dass er irgendwann einmal selbst Kreisvorsitzender werden könnte, bezweifelt Staudt allerdings. „Ich habe einen zeitaufwendigen Job bei der Firma Juchem, und gerade die Arbeit als Kreisvorsitzender erfordert Zeit. Ich glaube, ich hätte nicht genug, um die ganzen Termine und Sitzungen, oft genug in Edenkoben, wahrzunehmen.“
Ohnehin konzentriert sich Jonas Staudt zunächst einmal auf die laufende Saison. Die Aufund Abstiegsrunde zu spielen, hält er für schwierig. Und so steht er voll hinter der Meinung des Kreisausschusses, nur die Hauptrunde zu absolvieren. „Ich hoffe, dass das gelingt, das wäre ein kleines Happy End“, sagt der Jungfunktionär.
Text: von unserem Redakteur der Nahe-Zeitung Sascha Nicolay
29.12.2020 https://rzepaper.rhein-zeitung.de/webreader-v3/index.html#/622821/13&nb…;

SWFV Meldungen

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Virtueller Kreis-Schiedsrichter-Tag Birkenfeld am 19.02.2021

Schiedsrichter
Kreissschiedsrichter Tag Kreis Birkenfeld

Aufgrund der Corona-Pandemie findet der nächste Kreis-Schiedsrichter-Tag im Kreis Birkenfeld online statt. Die Einladung zu diesem Event können die Schiedsrichter*innen bitte hier entnehmen.

 

Liebe Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter des Kreises Birkenfeld,

hiermit laden wir Sie recht herzlich zum virtuellen Kreis-Schiedsrichter-Tag am Freitag, den 19.02.2021, um 19:00 Uhr, ein.

 

Der Kreis-Schiedsrichter-Tag kann aufgrund der durch die Corona-Pandemie gegebenen aktuellen Situation nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Das ist nicht nur den derzeit geltenden staatlichen Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen geschuldet, sondern auch dem Anliegen, Ihre und unsere Gesundheit zu schützen.

 

Der virtuelle Kreis-Schiedsrichter-Tag wird über die Internetplattform https://swfv.teambits.events in Verbindung mit dem Videokonferenzsystem Zoom (https://zoom.us/) durchgeführt. Eine besondere Software benötigen Sie dazu nicht, sondern nur Computer, Tablet oder Mobiltelefon mit Internetzugang, Mikrofon und Kamera. Für einen reibungslosen Ablauf empfehlen wir die Verwendung der jeweils aktuellen Betriebssysteme Windows 8/10, Mac OS oder Android sowie die aktuelle Version der Internetbrowser Google Chrome, Chromium Edge oder Mozilla Firefox.

 

Die für die Teilnahme erforderlichen Zugangsdaten sowie weitere Informationen werden Ihnen gesondert zugeschickt. Diese Zugangsdaten sind nur für Sie bestimmt und dürfen von Ihnen nicht weitergegeben werden.

 

Tagesordnung

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Totengedenken
  3. Bericht des Kreis-Schiedsrichter-Obmanns (wurde vorab schriftlich zugestellt)
  4. Aussprache über den Bericht
  5. Wahl eines Versammlungsleiters und der Wahlkommission
  6. Neuwahl des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses
    a) Kreis-Schiedsrichter-Obmann
    b) Stellvertretender Kreis-Schiedsrichter-Obmann
    c) Lehrwart
    d) Drei Beisitzer
  7. Schlusswort des neu gewählten Kreis-Schiedsrichter-Obmanns

 

Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme und bleibt alle gesund!

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Markus Schwinn

- Kreis-Schiedsrichter-Obmann -

Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss Kreis Birkenfeld

Schiedsrichter
Virtueller Kreis-Schiedsrichter-Tag Birkenfeld am 19.02.2021
Aufgrund der Corona-Pandemie findet der nächste Kreis-Schiedsrichter-Tag im Kreis Birkenfeld online statt. Die Einladung zu diesem Event können die Schiedsrichter*innen bitte hier entnehmen.   Liebe Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter des Kreises Birkenfeld, hiermit laden wir Sie recht herzlich zum virtuellen Kreis-Schiedsrichter-Tag am Freitag, ...
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Virtueller Kreis-Schiedsrichter-Tag Birkenfeld am 19.02.2021

Schiedsrichter
Kreissschiedsrichter Tag Kreis Birkenfeld

Aufgrund der Corona-Pandemie findet der nächste Kreis-Schiedsrichter-Tag im Kreis Birkenfeld online statt. Die Einladung zu diesem Event können die Schiedsrichter*innen bitte hier entnehmen.

 

Liebe Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter des Kreises Birkenfeld,

hiermit laden wir Sie recht herzlich zum virtuellen Kreis-Schiedsrichter-Tag am Freitag, den 19.02.2021, um 19:00 Uhr, ein.

 

Der Kreis-Schiedsrichter-Tag kann aufgrund der durch die Corona-Pandemie gegebenen aktuellen Situation nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Das ist nicht nur den derzeit geltenden staatlichen Regelungen zur Durchführung von Veranstaltungen geschuldet, sondern auch dem Anliegen, Ihre und unsere Gesundheit zu schützen.

 

Der virtuelle Kreis-Schiedsrichter-Tag wird über die Internetplattform https://swfv.teambits.events in Verbindung mit dem Videokonferenzsystem Zoom (https://zoom.us/) durchgeführt. Eine besondere Software benötigen Sie dazu nicht, sondern nur Computer, Tablet oder Mobiltelefon mit Internetzugang, Mikrofon und Kamera. Für einen reibungslosen Ablauf empfehlen wir die Verwendung der jeweils aktuellen Betriebssysteme Windows 8/10, Mac OS oder Android sowie die aktuelle Version der Internetbrowser Google Chrome, Chromium Edge oder Mozilla Firefox.

 

Die für die Teilnahme erforderlichen Zugangsdaten sowie weitere Informationen werden Ihnen gesondert zugeschickt. Diese Zugangsdaten sind nur für Sie bestimmt und dürfen von Ihnen nicht weitergegeben werden.

 

Tagesordnung

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Totengedenken
  3. Bericht des Kreis-Schiedsrichter-Obmanns (wurde vorab schriftlich zugestellt)
  4. Aussprache über den Bericht
  5. Wahl eines Versammlungsleiters und der Wahlkommission
  6. Neuwahl des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses
    a) Kreis-Schiedsrichter-Obmann
    b) Stellvertretender Kreis-Schiedsrichter-Obmann
    c) Lehrwart
    d) Drei Beisitzer
  7. Schlusswort des neu gewählten Kreis-Schiedsrichter-Obmanns

 

Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme und bleibt alle gesund!

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dr. Markus Schwinn

- Kreis-Schiedsrichter-Obmann -

Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss Kreis Birkenfeld

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Jetzt anmelden: Schiedsrichter-Ausbildung online

Schiedsrichter
Schiedsrichter Online-Ausbildung

Jetzt noch schnell anmelden und Schiedsrichter*in werden: Der SWFV bietet ab dem 22. Januar 2021 einen Neulingslehrgang für Schiedsrichter*innen Online an. Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise findet die Ausbildung mittels Distance Learning statt. Die Teilnahme kann also bequem von der heimischen Couch erfolgen.

 

Interessierte ab 14 Jahren können sich über das Lehrgangsmodul des SWFV bis zum 20.01.2021 anmelden – Hier geht’s zur Anmeldung (Bereich Veranstaltungskalender 2021 und Kategorie Schiedsrichter auswählen)

Voraussetzung ist lediglich ein Computer, Tablet oder mobiles Endgerät mit Internetverbindung.

 

Online-Kurs geht über vier Wochen

Der Kurs geht über einen Zeitraum von vier Wochen und wird durch regelmäßige Konferenztermine der Referenten begleitet. Die Prüfung findet zu einem späteren Zeitpunkt an der Sportschule in Edenkoben oder gegebenenfalls dezentral in den Fußballkreisen statt.

 

Weitere Informationen zur Schiedsrichter*innen-Ausbildung finden Sie bei uns auf der Homepage im Bereich SPIELBETRIEB / Schiedsrichter / Schiedsrichter-Ausbildung

 

Ansprechpartner bei Fragen rund um die E-Learning-Ausbildung ist Verbandslehrwart Dr. Markus Schwinn (Email: markus.schwinn@swfv.net).

 

Schiedsrichter*innen-Online-Lehrgang 2021 - Werbeplakat

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Schiedsrichter Online-Ausbildung

Jetzt noch schnell anmelden und Schiedsrichter*in werden: Der SWFV bietet ab dem 22. Januar 2021 einen Neulingslehrgang für Schiedsrichter*innen Online an. Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise findet die Ausbildung mittels Distance Learning statt. Die Teilnahme kann also bequem von der heimischen Couch erfolgen.

 

Interessierte ab 14 Jahren können sich über das Lehrgangsmodul des SWFV bis zum 20.01.2021 anmelden – Hier geht’s zur Anmeldung (Bereich Veranstaltungskalender 2021 und Kategorie Schiedsrichter auswählen)

Voraussetzung ist lediglich ein Computer, Tablet oder mobiles Endgerät mit Internetverbindung.

 

Online-Kurs geht über vier Wochen

Der Kurs geht über einen Zeitraum von vier Wochen und wird durch regelmäßige Konferenztermine der Referenten begleitet. Die Prüfung findet zu einem späteren Zeitpunkt an der Sportschule in Edenkoben oder gegebenenfalls dezentral in den Fußballkreisen statt.

 

Weitere Informationen zur Schiedsrichter*innen-Ausbildung finden Sie bei uns auf der Homepage im Bereich SPIELBETRIEB / Schiedsrichter / Schiedsrichter-Ausbildung

 

Ansprechpartner bei Fragen rund um die E-Learning-Ausbildung ist Verbandslehrwart Dr. Markus Schwinn (Email: markus.schwinn@swfv.net).

 

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Ehemaliger Fußballheld neu im Kreisausschuss Birkenfeld

Ehrenamt

Jonas Staudt bringt frischen Wind in den Ausschuss des Fußballkreises Birkenfeld. Der „Fußballheld“ des Jahres 2018 ist seit Sommer dabei und jüngstes Mitglied im Ausschuss um den Kreisvorsitzenden Axel Rolland.

 

Eigentlich hatte sich der 26-Jährige seinen Start als Staffelleiter anders vorgestellt, aber auch in diesem Fall hat das Coronavirus alles verändert. „Genau so möchte man anfangen“, kommentiert Jonas Staudt voller Ironie die Tatsache, dass er buchstäblich im kalten Wasser gelandet war und zunächst, ohne gewählt zu werden – die Wahl fiel ja wegen der Pandemie aus –, die B- und C-Klasse-Staffeln 3 managt. Aber es gelang ihm schnell, sich freizuschwimmen. „Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Vereinen“, sagt er.

 

Jonas Staudts ehrenamtliche Karriere begann 2011. Er trainierte zunächst Jugendmannschaften der damaligen JSG Idarwald/Niederwörresbach. „Ich habe mit mehreren Trainern zusammengearbeitet“, erzählt er. 2016 wurde Jonas Staudt beim TuS Rhaunen als Jugendleiter vorgeschlagen und prompt auch gewählt. „Das war natürlich der nächste Schritt“, sagt er. Die Tätigkeit als Jugendleiter machte ihm Spaß. „Wir hatten ein richtig cooles Team bei der JSG mit Sascha Stoffel und Thorsten Fey“, erinnert er sich.

 

Doch der Spaß hatte seine Grenzen. Jonas Staudt ärgerte sich darüber, dass er nicht richtig unterstützt und bei manchen Fragen sogar übergangen wurde. „Ich habe mich von allen SGVereinen alleine gelassen gefühlt“, erläutert er. Für sich fasste er den Beschluss, zukünftig im Erwachsenenbereich zu arbeiten. Er stellt klar: „Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht weiter für die Belange der Jugend einsetzen werde.“ Der Ehrenamtspreis „Fußballheld“ 2018 bildete sozusagen den Abschluss seiner Ära als Jugendfunktionär.

 

Kontakte zum Kreisausschuss waren da längst geknüpft. Kreisjugendwart Andreas Schmitz machte auf seine Ambitionen aufmerksam. „Er hat dem Kreisvorstand gesteckt, dass ich mir vorstellen könne, mehr zu machen“, sagt Staudt. Angesichts der Tatsache, dass ein Organ wie der Kreisausschuss unter chronischem Nachwuchsmangel leidet, packten Kreischef Axel Rolland und Co. die Chance beim Schopf. „Sie haben sich nicht groß gewehrt“, lacht Staudt und erzählt, dass es schnell zu einem Treffen kam und er dann genauso rasch als Gast an einer Sitzung des Ausschusses teilnehmen durfte.

 

Jonas möchte seine Stärken im organisatorischen Bereich einbringen

Jonas Staudt sieht seine Stärken selbst im organisatorischen Bereich. „Ich will diese Stärken einbringen“, stellt er klar. Und so wagte er zu Beginn der Saison den schon beschriebenen Sprung ins kalte Wasser. Dass wegen Corona der Kontakt mit den anderen Ausschussmitgliedern überwiegend per Telefon Bestand hatte, machte die Sache nicht leichter.
Staudt erkannte schnell, dass die Leitung einer Staffel einige Arbeit mit sich bringt, Arbeit, in die er sich erst hineinfinden musste. Spielberichte abarbeiten, Spielverlegungen organisieren und Ansprechpartner der Vereine sein, sind seine Hauptaufgaben. „Wegen Corona ist das ganz schön schwierig“, findet er und erklärt: „Normalerweise wird eine Spielverlegung einfach online erledigt. Diesmal konnte es komplizierter werden, wenn Partien wegen CoronaVerdachts verlegt werden mussten“, erzählt er. Es galt, mit den Vereinen gemeinsam Lösungen zu finden. Auch daran, Vergehen zu ahnden, musste er sich gewöhnen.

 

Staudt ist davon überzeugt, dass er viel Verständnis für die Belange der Vereine aufbringt. „Ich habe beim SV Niederwörresbach, als Stefan Bank Trainer war, als Betreuer fungiert, und da habe ich einen guten Einblick bekommen, wie es im Aktivenbereich abläuft, wie die Ansichten sind und welche Probleme auftreten können“, erklärt er und ergänzt: „Ich habe da einige sehr gute Tipps bekommen, die ich jetzt nutzen kann.

 

"Sehr viel Spaß macht ihm die Arbeit mit dem Kreisausschuss, den er als „starkes Team“ bezeichnet. „Da sind sehr erfahrene Leute drin, die einen immer unterstützen“, erklärt er. Ein wichtiger Ansprechpartner ist Volker Schwinn, der stellvertretende Kreisvorsitzende. „Er hat immer ein offenes Ohr für mich“, freut sich Staudt.

 

Dass er irgendwann einmal selbst Kreisvorsitzender werden könnte, bezweifelt Staudt allerdings. „Ich habe einen zeitaufwendigen Job bei der Firma Juchem, und gerade die Arbeit als Kreisvorsitzender erfordert Zeit. Ich glaube, ich hätte nicht genug, um die ganzen Termine und Sitzungen, oft genug in Edenkoben, wahrzunehmen.“

 

Ohnehin konzentriert sich Jonas Staudt zunächst einmal auf die laufende Saison. Die Aufund Abstiegsrunde zu spielen, hält er für schwierig. Und so steht er voll hinter der Meinung des Kreisausschusses, nur die Hauptrunde zu absolvieren. „Ich hoffe, dass das gelingt, das wäre ein kleines Happy End“, sagt der Jungfunktionär.

 

Text: Sascha Nicolay (Nahe-Zeitung, Ausgabe vom 29.12.2020)

Bild: privat

Ehrenamt
Ehemaliger Fußballheld neu im Kreisausschuss Birkenfeld
Jonas Staudt bringt frischen Wind in den Ausschuss des Fußballkreises Birkenfeld. Der „Fußballheld“ des Jahres 2018 ist seit Sommer dabei und jüngstes Mitglied im Ausschuss um den Kreisvorsitzenden Axel Rolland.   Eigentlich hatte sich der 26-Jährige seinen Start als Staffelleiter anders vorgestellt, aber auch in diesem Fall hat das Coronavirus ...
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Ehemaliger Fußballheld neu im Kreisausschuss Birkenfeld

Ehrenamt

Jonas Staudt bringt frischen Wind in den Ausschuss des Fußballkreises Birkenfeld. Der „Fußballheld“ des Jahres 2018 ist seit Sommer dabei und jüngstes Mitglied im Ausschuss um den Kreisvorsitzenden Axel Rolland.

 

Eigentlich hatte sich der 26-Jährige seinen Start als Staffelleiter anders vorgestellt, aber auch in diesem Fall hat das Coronavirus alles verändert. „Genau so möchte man anfangen“, kommentiert Jonas Staudt voller Ironie die Tatsache, dass er buchstäblich im kalten Wasser gelandet war und zunächst, ohne gewählt zu werden – die Wahl fiel ja wegen der Pandemie aus –, die B- und C-Klasse-Staffeln 3 managt. Aber es gelang ihm schnell, sich freizuschwimmen. „Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Vereinen“, sagt er.

 

Jonas Staudts ehrenamtliche Karriere begann 2011. Er trainierte zunächst Jugendmannschaften der damaligen JSG Idarwald/Niederwörresbach. „Ich habe mit mehreren Trainern zusammengearbeitet“, erzählt er. 2016 wurde Jonas Staudt beim TuS Rhaunen als Jugendleiter vorgeschlagen und prompt auch gewählt. „Das war natürlich der nächste Schritt“, sagt er. Die Tätigkeit als Jugendleiter machte ihm Spaß. „Wir hatten ein richtig cooles Team bei der JSG mit Sascha Stoffel und Thorsten Fey“, erinnert er sich.

 

Doch der Spaß hatte seine Grenzen. Jonas Staudt ärgerte sich darüber, dass er nicht richtig unterstützt und bei manchen Fragen sogar übergangen wurde. „Ich habe mich von allen SGVereinen alleine gelassen gefühlt“, erläutert er. Für sich fasste er den Beschluss, zukünftig im Erwachsenenbereich zu arbeiten. Er stellt klar: „Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht weiter für die Belange der Jugend einsetzen werde.“ Der Ehrenamtspreis „Fußballheld“ 2018 bildete sozusagen den Abschluss seiner Ära als Jugendfunktionär.

 

Kontakte zum Kreisausschuss waren da längst geknüpft. Kreisjugendwart Andreas Schmitz machte auf seine Ambitionen aufmerksam. „Er hat dem Kreisvorstand gesteckt, dass ich mir vorstellen könne, mehr zu machen“, sagt Staudt. Angesichts der Tatsache, dass ein Organ wie der Kreisausschuss unter chronischem Nachwuchsmangel leidet, packten Kreischef Axel Rolland und Co. die Chance beim Schopf. „Sie haben sich nicht groß gewehrt“, lacht Staudt und erzählt, dass es schnell zu einem Treffen kam und er dann genauso rasch als Gast an einer Sitzung des Ausschusses teilnehmen durfte.

 

Jonas möchte seine Stärken im organisatorischen Bereich einbringen

Jonas Staudt sieht seine Stärken selbst im organisatorischen Bereich. „Ich will diese Stärken einbringen“, stellt er klar. Und so wagte er zu Beginn der Saison den schon beschriebenen Sprung ins kalte Wasser. Dass wegen Corona der Kontakt mit den anderen Ausschussmitgliedern überwiegend per Telefon Bestand hatte, machte die Sache nicht leichter.
Staudt erkannte schnell, dass die Leitung einer Staffel einige Arbeit mit sich bringt, Arbeit, in die er sich erst hineinfinden musste. Spielberichte abarbeiten, Spielverlegungen organisieren und Ansprechpartner der Vereine sein, sind seine Hauptaufgaben. „Wegen Corona ist das ganz schön schwierig“, findet er und erklärt: „Normalerweise wird eine Spielverlegung einfach online erledigt. Diesmal konnte es komplizierter werden, wenn Partien wegen CoronaVerdachts verlegt werden mussten“, erzählt er. Es galt, mit den Vereinen gemeinsam Lösungen zu finden. Auch daran, Vergehen zu ahnden, musste er sich gewöhnen.

 

Staudt ist davon überzeugt, dass er viel Verständnis für die Belange der Vereine aufbringt. „Ich habe beim SV Niederwörresbach, als Stefan Bank Trainer war, als Betreuer fungiert, und da habe ich einen guten Einblick bekommen, wie es im Aktivenbereich abläuft, wie die Ansichten sind und welche Probleme auftreten können“, erklärt er und ergänzt: „Ich habe da einige sehr gute Tipps bekommen, die ich jetzt nutzen kann.

 

"Sehr viel Spaß macht ihm die Arbeit mit dem Kreisausschuss, den er als „starkes Team“ bezeichnet. „Da sind sehr erfahrene Leute drin, die einen immer unterstützen“, erklärt er. Ein wichtiger Ansprechpartner ist Volker Schwinn, der stellvertretende Kreisvorsitzende. „Er hat immer ein offenes Ohr für mich“, freut sich Staudt.

 

Dass er irgendwann einmal selbst Kreisvorsitzender werden könnte, bezweifelt Staudt allerdings. „Ich habe einen zeitaufwendigen Job bei der Firma Juchem, und gerade die Arbeit als Kreisvorsitzender erfordert Zeit. Ich glaube, ich hätte nicht genug, um die ganzen Termine und Sitzungen, oft genug in Edenkoben, wahrzunehmen.“

 

Ohnehin konzentriert sich Jonas Staudt zunächst einmal auf die laufende Saison. Die Aufund Abstiegsrunde zu spielen, hält er für schwierig. Und so steht er voll hinter der Meinung des Kreisausschusses, nur die Hauptrunde zu absolvieren. „Ich hoffe, dass das gelingt, das wäre ein kleines Happy End“, sagt der Jungfunktionär.

 

Text: Sascha Nicolay (Nahe-Zeitung, Ausgabe vom 29.12.2020)

Bild: privat

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